Tag: Bosnien-Herzegowina

  • Nachrichten 09.11.2023

    Nachrichten 09.11.2023


    93 rumänische Staatsbürger und ihre Familien sind am Mittwoch aus dem Gazastreifen evakuiert worden. Sie trafen am Abend an Bord einer Sondermaschine der Tarom in Bukarest ein. In Kairo waren zuvor auch Premierminister Marcel Ciolacu und Außenminister Luminița Odobescu zugestiegen. Weitere 51 rumänische Staatsbürger und ihre Familienangehörigen halten sich im Gazastreifen auf, nachdem der Grenzübergang Rafah an der Grenze zu Ägypten geschlossen wurde und später wieder geöffnet werden soll. Außenministerin Luminița Odobescu sagte, die Sicherheitslage sei äußerst schwierig und komplex, so dass die Evakuierungspläne ständig aktualisiert werden müssten.



    Die Europäische Kommission hat die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine, der Republik Moldau (ehemalige Sowjetunion, mehrheitlich rumänischsprachig) und Bosnien-Herzegowina empfohlen. Die befürwortende Stellungnahme der Kommission muss von den 27 Mitgliedstaaten auf dem EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember gebilligt werden. Bis dahin müssen die Länder noch einige wichtige Schritte vollziehen. In Bukarest begrüßte der stellvertretende NATO-Generalsekretär Mircea Geoană aus Rumänien die Ankündigung der Kommission. Der Beamte äußerte seine Gewissheit, dass die Ukraine Mitglied des Nordatlantischen Bündnisses werden wird, und sagte, er verspüre keine Ermüdung bei den Bemühungen der verbündeten Länder, Kiew angesichts der russischen Aggression zu unterstützen.



    Deutschland wird ab Ende November vier Eurofighter nach Rumänien entsenden, um die Luftpolizeimission der NATO zu unterstützen. Die Entscheidung kommt Wochen nach den russischen Angriffen auf ukrainische Häfen an der Donau. Die Angriffe, die in unmittelbarer Nähe der rumänischen Grenze stattfanden, und die in Rumänien gefundenen Drohnentrümmer haben die Sicherheitsrisiken für das Militärbündnis, dessen Mitglieder sich zur gegenseitigen Verteidigung verpflichtet haben, erhöht. Im September bezeichnete NATO-Chef Jens Stoltenberg die russischen Angriffe in Grenznähe als destabilisierend, obwohl es keine Anzeichen dafür gab, dass Russland beabsichtigte, ein NATO-Mitglied anzugreifen. Die ersten der bis zu 80 deutschen Soldaten, die auf einem Militärstützpunkt in der Nähe von Constanta im Südosten des Landes untergebracht sind, werden im Laufe des Tages nach Rumänien abreisen. Die deutsche Luftwaffe hat in der Vergangenheit die luftpolizeiliche Mission der NATO in Rumänien unterstützt, als das Bündnis nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine im Februar 2022 seine militärische Präsenz entlang seiner Ostflanke verstärkte.



    Eines der wichtigsten Ziele der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im nächsten Jahr wird es sein, den Schengen-Beitritt Rumäniens voranzutreiben, falls dieser bis dahin noch nicht erfolgt ist – so der ungarische Außenminister Peter Szijjarto. Laut einer Pressemitteilung des Budapester Außenministeriums betonte er, dass die Budapester Regierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern strategische Bedeutung beimesse: Die wichtigste Grundlage und Ressource dieser strategischen Zusammenarbeit ist die in Rumänien lebende ungarische Gemeinschaft, so Szijjarto. Er fügte hinzu, dass es im nationalen Interesse Ungarns sei, dass Rumänien so bald wie möglich dem Schengen-Raum beitrete. Rumänien sei heute Ungarns zweitgrößter Exportmarkt, und die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit könne noch enger werden, sobald es dem Schengen-Raum beitrete. Ungarn wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 den rotierenden Vorsitz im EU-Rat übernehmen.



    Die Schwiegermutter des Bürgermeisters von Baia Mare (Nordwestrumänien), Cătălin Cherecheș, wurde von Staatsanwälten der Nationalen Antikorruptionsbehörde auf frischer Tat ertappt. Sie soll versucht haben, der Mutter eines der Richter des Gremiums, das sich mit dem Fall befasst, in dem der Bürgermeister der Korruption beschuldigt wird, 50.000 Euro zu geben. Die Summe war Teil eines Bestechungsgeldes, das für ein milderes Urteil in dem Fall versprochen wurde, in dem Cherecheș beschuldigt wird, 30.000 Lei (umgerechnet etwa sechstausend Euro) an Bestechungsgeldern erhalten zu haben, und ursprünglich zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Die Frau wurde 24 Stunden lang festgehalten. Die DNA nahm auch ihren Ehemann wegen Mittäterschaft für 24 Stunden in Gewahrsam. Die beiden werden den Richtern vorgeführt mit dem Vorschlag, sie für 30 Tage in Untersuchungshaft zu nehmen. In einer ersten Reaktion erklärte der Bürgermeister, er wisse nicht, worum es geht. Das Gericht wird am 24. November ein endgültiges Urteil im Fall von Cătălin Cherecheș fällen.



    In Südost- und Zentralrumänien sind die Temperaturen gesunken. Unbeständiger Himmel und leichter Regen in den Ostkarpaten und östlichen Südkarpaten. In höheren Lagen gibt es Niederschlag in Form von Schneeregen und Schnee. Der Wind ist schwach bis mäßig, mit einer gewissen Verstärkung in den Bergen und an der Küste. Die Höchsttemperaturen werden zwischen 8 und 16 Grad Celsius liegen. In Bukarest sind es mittags 13 Grad.

  • 04.09.2019

    04.09.2019

    Das gesamte diplomatische Corps der rumänischen
    Botschaft in Kabul soll nach dem Terroranschlag vom Dienstagabend nach Hause
    gebracht werden. Ein 43-Jahre altes Mitglied des Sicherheitspersonals wurde bei
    dem Anschlag getötet und ein Mitglied des diplomatischen Corps verletzt. Dieser
    befindet sich in stabilen gesundheitlichen Zustand. Der Sitz der rumänischen
    Botschaft in Kabul ist schwer beschädigt und kann gegenwärtig nicht mehr
    genutzt werden. Präsident Klaus Iohannis,
    Außenministerin Ramona Manescu und Premierministerin Viorica Dancila haben den
    Anschlag entschieden verurteilt und die Unterstützung Rumäniens für den Kampf
    gegen den Terrorismus in all seinen Formen bekräftigt. Landespräsident,
    Iohannis hat den in Kabul getöteten Mann, post-mortem, mit den Stern Rumäniens
    ausgezeichnet. Bei den Anschlägen in Kabul sind seit Anfang des Jahres fast 200
    Menschen getötet und rund 900 verwundet worden. Rumänien ist eines der ersten
    fünf Beitragsländer zur NATO-Mission in Afghanistan und entsendet über 760
    Soldaten in dieses Operationszentrum. Seit Januar 2002 nehmen rumänische
    Truppen an Missionen in diesem Land teil.




    Als Mitglied der EU und der NATO schenkt Rumänien
    den Balkan-Ländern eine besondere Aufmerksamkeit und unterstützt sie in ihrem
    Bestreben, sich der europäischen und euro- atlantischen Familie zu näheren.
    Dies sagte Präsident Klaus Iohannis in einer Botschaft, an die Teilnehmern der
    Konferenz der Verteidigungsminister der Balkanländer, die am Mittwoch in
    Bukarest getagt hat. Während der EU-Ratspräsidentschaft in den ersten sechs
    Monaten des Jahres, hat das Land der EU-Erweiterung in den westlichen
    Balkanstaaten besondere Aufmerksamkeit geschenkt, betonte Präsident Iohannis.
    An der Konferenz nahmen Delegationen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina,
    Bulgarien, Griechenland, Nordmakedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und der
    Türkei sowie Kroatien und Slowenien als Beobachter teil.




    Die Ausgaben für die Gesundheitsversorgung in
    Rumänien machten 2016 knapp 5 % des BIP aus. Dieser ist der kleinste Wert in
    der EU. Der europäische Durchschnitt liegt bei 10 % des BIP, berichtet
    Eurostat. In der EU steht Frankreich mit 11,5 % des BIP an der Spitze, gefolgt
    von Deutschland mit 11,1 % und Schweden mit 11 %. In 12 EU – Staaten machten die
    Ausgaben für die Gesundheitsversorgung im Jahre 2016 weniger als 7,5 % des BIP
    aus.




    Knapp über 20.000 im Ausland lebende Rumänen haben
    sich für die Briefwahl registriert und ungefähr dieselbe Zahl für die
    Präsidentschaftswahl in den Wahllokalen im Ausland, meldete die ständige
    Wahlbehörde. Laut dieser, könnte die Registrierung um 4 Tage verlängert werden,
    vom 11. September auf dem 15. September. Die rumänischen Staatsbürger haben
    also noch 11 Tage Zeit um sich auf dem Internetportal www.votstrainatate.ro als
    Auslandswähler anzumelden. Ca. 9,7 Mio. Rumänien leben gegenwärtig im Ausland.
    5,6 Mio. davon bilden die Diaspora, die Übrigen leben in den alten
    Gemeinschaften an den Landesgrenzen.




    Das Orchester und der Chor des Berliner Rundfunks
    unter der Leitung von Vladimir Jurowski präsentieren am Mittwoch in Bukarest
    Richard Strauss’s Oper Die Frau ohne Schatten im Rahmen des Internationalen
    George Enescu Festivals. Begleitet werden sie vom Kinderchor des Rumänischen
    Hörfunks. Das zentrale Thema der aktuellen Ausgabe des Festivals ist Die Welt
    im Einklang, der künstlerische Leiter ist Vladimir Jurowski. Bis zum 22.
    September werden neben Bukarest in weiteren 10 Städte in Rumänien, sowie in
    Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Moldawien unter dem Dach des
    Festivals Konzerte geben.

  • Nachrichten 17.05.2014

    Nachrichten 17.05.2014

    BUKAREST: Das rumänische Au‎ßenminsterium hat eine Reisewarnung für mehrere Länder auf dem Balkan und im Mitteleuropa ausgegeben, die von Unwetter und Überschwemmungen heimgesucht werden. Die Warnung gilt vor allem für Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien. Auch mehrere Regionen in Polen, Tschechien, der Slowakei, Slowenien und Bulgarien wurden von den starken Regenfällen schwer betroffen. Die Europäische Union hat einen Hilferuf von Serbien und Bosnien wegen der schweren Überschwemmungen in den beiden Staaten erhalten. Deutschland und weitere EU-Staaten sagten den beiden Balkanländern umgehend Unterstützung zu, wie ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. Au‎ßer Deutschland und Bulgarien boten auch Österreich, Luxemburg und Slowenien nach der Anfrage der beiden Staaten ihre Unterstützung an, die nun vom Nothilfezentrum der EU in Brüssel koordiniert wird. Die EU-Kommission stellt dem Sprecher zufolge Serbien und Bosnien Satellitenbilder der von den Überschwemmungen betroffenen Regionen zur Verfügung. Für die kommenden beiden Tage ist demnach mit weiteren Regenfällen zu rechnen. In Rumänien hat das Wetteramt die orangene Alarmstufe wegen Hochwassergefahr bis Sonntag verlängert. Die Alarmstufe orange gilt für mehrere Flussgebiete im Süden, Südwesten und Nordosten des Landes. Auch ein wichtiger Donausektor im Südosten Rumäniens steht bis Montag unter Alarmstufe gelb; ab Montag wird in diesem Gebiet die Alarmstufe orange wegen Überschwemmungsgefahr ausgerufen. Das Wetter bleibt unbeständig, mit weiteren Regenfällen. Die THT werden zw 15 und 24 Grad erreichen.



    BUKAREST: Rumänien wird von den drei gro‎ßen Ratingagenturen – Standard & Poors, Fitch und Moody’s — als ein Land mit stabilen Entwicklungsmöglichkeiten eingestuft, das den Investoren empfohlen wird. Dies erklärte der rumänische Ministerpräsident Victor Ponta nachdem die Ratingagentur Standard & Poors am Freitag das Rating Rumäniens von BB plus auf BBB minus verbessert hatte. Laut Bloomberg erfolgte die Ratingverbesserung auf dem Hintergrund des Wirtschaftswachstums und der Beibehaltung der Finanzdisziplin seitens der Regierung. Infolge dieser Entscheidung nähert sich das Länderrating Rumäniens den Ratings Russlands, Brasiliens und Spaniens.



    BUKAREST: Nach 20 Jahren ist Rumänien gelungen, im Landwirtschaftsbereich mehr zu exportieren als zu importieren, erklärte Landwirtschaftsminister Daniel Constantin. In den letzten Jahren habe die rumänische Landwirtschaft beträchtliche Fortschritte verzeichnet, vor allem mithilfe von EU-Fonds, zur Zeit die wichtigste Finanzierungsquelle in diesem Bereich. 2013 belegte Rumänien den ersten Platz in Europa bei der Sonnenblumenproduktion, und den zweiten Platz bei der Maisproduktion, sagte noch der rumänische Landwirtschaftsminister..



    BUKAREST: Der rumänische Justizminister Robert Cazanciuc hat am Donnerstag und Freitag einen Arbeitsbesuch in Rom unternommen; dabei traf Cazanciuc mit seinem italienischen Amtskollegen Andrea Orlando zusammen. Themen der Gespräche waren unter anderen das post-Stockholm Programm, der Kooperations- und Kontrollmechanismus, die Europäische Staatsanwaltschaft und bilaterale Fragen betreffend die juristische Zusammmenarbeit im Zivilrechts- und Strafrechtsbereich, steht in einem Communique des Bukarester Justizministeriums. Auf dem Besuchsprogramm des rumänischen Justizministers standen auch Treffen mit dem Antimafia-Staatsanwalt Franco Roberti und mit weiteren Staatsanwälten von der Direzione Investigativa Antimafia.

  • Nachrichten 8.02.2014

    Nachrichten 8.02.2014

    BUKAREST: Rumänien hat das Verfahren zur Herabsetzung des Leitzinses abgeschlossen. Die Reduzierung von dieser Woche ist wahrscheinlich die letzte für eine recht lange Zeit, erklärte der Vizegouverneur der Rumänischen Zentralbank Bogdan Olteanu in einem Interview für die amerikanische Publikation Wall Street Journal“. Er sagte au‎ßerdem, dass die wirtschaftliche Stabilität, die ausländischen Investoren überzeugen kann, dass es sich weiterhin lohnt, Geschäfte in Rumänien zu treiben und sich nicht zurückzuziehen, wie es auf turbulenzenbetroffenen Märkten passiert.



    BUKAREST: Das Auswärtige Amt Rumäniens hat am Samstag eine Reisewarnung für die rumänischen Bürger erlassen, die nach Bosnien-Herzegowina reisen wollen. Das passiert vor dem Hintergrund der Proteste, die in diesem Land staatfinden. In den Ortschaften Tuzla, Sarajevo, Zenica, Bihac, Kakanj, Mostar fanden weitgehende Demonstrationen statt. Die Protestbewegungen, die am Mittwoch begannen, sind ohne Präzedenz seit dem Ende des zwischenethnischen Krieges 1992-1995. Diese finden vor dem Hintergrund der Senkung des Lebensstandards in diesem Land statt.



    BUDAPEST: Alle 22 Fahrgäste, darunter drei Kinder, sind infolge des Verkehrsunfall von Freitagabend, in Ungarn verletzt worden. Der in Rumänien zugelassene Reisebus war in der Nähe der Orschaft Babarc, auf der Autobahn nach Budapest, in einer gefährlichen Kurve, ins Schleudern geraten und überschlug sich. Laut voläufigen Angaben werden voraussichtlich nur acht Unfallopfer äztliche Versorgung für mehr als acht Tage benötigen. Die rumänischen Behörden gaben an, dass sich im Bus nur drei rumänische Reisende befanden, die nicht schwer verletzt wurden.



    BUKAREST: Der rumänisch-amerikanische Bürger Camil Mătase, der seine Frau und seinen 26-jährigen Sohn in den USA getötet hatte, ist am Freitag unter Eskorte auf dem Otopeni Flughafen, den amerikanischen Polizisten überliefert worden. Dies kündigte die Rumänische Polizei an. Nach Mătase wurde weltweit gefahndet. Er wurde im November, im ostrumänischen Landkreis Vrancea von Polizisten aufgespürt und festgenommen. Die Leichen der Todesopfer waren am Wohnsitz der Familie im US-Staat Texas entdeckt worden.