Tag: Constantin Dimoftache Zeletin

  • Ostern anno dazumal: Feierlichkeiten im traditionellen rumänischen Dorf der Zwischenkriegszeit

    Ostern anno dazumal: Feierlichkeiten im traditionellen rumänischen Dorf der Zwischenkriegszeit

    Zeitgeschichte hat die Besonderheit, ein Alltagsleben wieder aufleben lassen zu können, das heute nicht mehr existiert, das aber unsere Ältesten manchmal gut kannten. Ein solcher besonderer Moment war zweifellos das Osterfest in der Zwischenkriegszeit. Die vom Zentrum für mündlich überlieferte Geschichte des Rumänischen Rundfunks gesammelten Zeugnisse lassen die patriarchalische Atmosphäre wieder aufleben, die die Osterfeierlichkeiten in Rumänien in der Vergangenheit geprägt hat.



    An diese besondere Atmosphäre erinnert sich der Arzt, Professor, Schriftsteller und Übersetzer Constantin Dimoftache Zeletin, Sohn eines Priesters, wenn er an das orthodoxe Osterfest seiner Kindheit zurückdenkt, das er in seiner Heimatgemeinde Burdusaci im nicht mehr existierenden Kreis Tecuci im Osten Rumäniens feierte:



    Ostern war für uns die Mutter aller Feiertage. Wir haben ungeduldig darauf gewartet. Mein Vater war oft weg, weil er die Häuser der Dorfbewohner segnen musste, wie es in unserem Land üblich ist. Und unsere Gemeinde war gro‎ß, mit mehreren über die Hügel verstreuten Dörfern und Häusern. Er ging überall hin, ohne auf das Wetter zu schauen, ob es regnete, ob es schlammig war; er sprach zu allen, er sprach seine Gebete, und für all diese Menschen, die in ihren Hütten, in diesen abgelegenen Dörfern lebten, war dies der Beginn der Osterfeierlichkeiten. Mein Vater war ein gewissenhafter Mann, er brauchte lange Zeit, um alle Häuser zu besuchen. Er kam abends todmüde nach Hause.“




    Die Zubereitung des traditionellen Kuchens, des rumänischen Christstollens namens Cozonac“, gehörte ebenfalls zu den Bräuchen dieses Festes. Es wurde in der Familie zubereitet, alle beteiligten sich daran. Constantin Dimoftache Zeletin erinnert sich:



    Die Zubereitung des Christstollens war ein echtes Ritual. Meine Mutter richtete es irgendwie ein, dass mein Vater zu dieser Zeit verfügbar war, sofern mein Vater überhaupt jemals verfügbar war. Wir hatten einen gro‎ßen Bottich, der zum Kneten verwendet wurde. Fast 20 Kilo Teig. Meine Mutter war die Frau des Priesters, am Ostersonntag kamen viele Leute zu Besuch zu ihr. Ich erinnere mich, dass sie eine Menge Butter in den Teig gab. Hausgemachte Butter, hergestellt aus der Milch unserer Kühe. Das Kneten des Teigs war ein Ritual an sich. Es war fast heilig. Denn die Qualität des Christstollens ist bekanntlich damit verbunden. Und mein Vater, ein eher sportlich aussehender Mann, war für die Durchführung dieses Vorgangs verantwortlich. Er nahm ein Stück des Teigs, hob es fast bis zur Decke und lie‎ß es dann mit einem Schlag fallen. Ich muss sagen, es war ziemlich beeindruckend. In der Zwischenzeit erhitzte meine Mutter die Butter und goss sie in den Teig. Und Sie mussten währenddessen besondere Vorsichtsma‎ßnahmen treffen. Im Raum, wo der Teig geknetet und dann zum Aufgehen gelassen wurde, musste es sehr hei‎ß sein und eine konstante Temperatur herrschen. Der Bottich, in dem der Teig lange Zeit ruhte, wurde mit einem Tuch abgedeckt. Meine Mutter pflegte zu sagen, dass der Teig wie ein Mann ist, der aus der Badewanne kommt. Es darf sich nicht erkälten.“




    Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war jedoch die Ostermesse, die in der Kirche stattfand. Und für den damals jungen C.D. Zeletin stellten diese Momente eine Art Gemeinschaft mit Gott dar:



    Ostern ist die Auferstehung. In der Osternacht war alles bereit, meine Mutter nonnte sich vor Müdigkeit und Erschöpfung kaum noch auf den Beinen. Wir waren alle erschöpft. Wir gingen am frühen Abend zu Bett und wachten gegen 23.30 Uhr auf. Die Kirche war ganz in der Nähe, und wir wussten: Der Klang der Glocken würde uns aufwecken. Es war ein merkwürdiger Klang, weil jemand eine gro‎ße Menge Silber in die Legierung getan hatte, die zum Gie‎ßen der Glocken verwendet wurde. Je mehr Silber in der Legierung, desto besser klang sie. Für mich ist dieses Läuten der Glocken gleichbedeutend mit heiliger Kälte. Ich war eiskalt, oder vielleicht waren es Emotionen. Ich hatte ein gewisses Gefühl der Angst, als ich als Kind in die Kirche ging. Ich war ein eher schüchternes Kind. Natürlich hat mich niemand beachtet, die Menschen waren in ihre Gebete, in ihre Gedanken vertieft, und ich fühlte mich wie verloren.“




    In der Zelebrierung des Osterfestes, so wie sie C.D. Zeletin mit seinen Eltern und seinen Geschwistern in seiner Heimatgemeinde erlebt hatte, schien das Böse, die Welt verlassen zu haben, um allein Hoffnung Platz zu machen:



    Ich habe meine Mutter mit meinen Blicken verfolgt, ich habe sie zu ihr geschaut. Sie würde sich hinsetzen. Sie hatte ihren eigenen Platz in der überfüllten Kirche, den die Leute für sie freihielten. Ihr Platz wartete auf sie, mit einer Blume auf dem Kirchenstuhl. Und wenn meine Mutter ankam, nahm eine Frau die Blume und legte sie beiseite. Meiner Mutter wurde viel Respekt entgegengebracht. Zuerst, weil sie die Frau des Priesters war, dann, weil sie auch Chorleiterin war. Und sie war eine ziemlich gute Sängerin. Es war ihr gelungen, in diesem abgelegenen kleinen Dorf einen vierstimmigen Chor zu organisieren. Und sie wechselte das Repertoire immer. Einmal war es die Liturgie nach Tschaikowsky, ein anderes Mal die Liturgie nach Mandicevschi. Wenn ich zu Ihnen spreche, ist es, als sähe ich sie leibhaftig vor mir, wie sie ihren Chor leitet, manchmal den Kopf zum Altar mit seinen reichlich verzierten Türen hingewandt, wo mein Vater stand und den Ton zum Gesang anstimmte.“




    Es ist sicher, dass Kindheitserinnerungen für immer in unserem Gedächtnis eingeprägt bleiben, manchmal verklärt durch den Lauf der Zeit. Aber sie bleiben kostbar, von Nostalgie durchdrungen, Zeugnisse einer Welt, in der das Feiern religiöser Feste unantastbar war, während diese Feste das Leben der Gemeinschaft selbst regelten und prägten.

  • Amintiri despre Paștele interbelic

    Amintiri despre Paștele interbelic


    Istoria nu consemnează numai
    momentele speciale, ieșite din comun, în care oamenii celebrează sărbătorile
    religioase. Istoria este atentă și la cotidianul repetitiv, la obiceiuri și
    ritualuri și la percepții. Istoria recentă are avantajul de readuce în memoria
    colectivă momente și obiceiuri trăite de oameni care își mai pot aminti despre
    ele prin viu grai. Un astfel de moment este Paștele sărbătorit în perioada
    interbelică, perioada de maximă libertate și prosperitate în România, de care
    cei mai mulți oameni își aduc aminte din povestirile celor din generația
    precedentă. Amintirile despre Paștele din România interbelică apar în
    mărturiile celor pe care Centrul de Istorie Orală din Radiodifuziunea Română ca
    fiind într-o atmosferă patriarhală, liniștită. Este ceea ce își reamintea și
    medicul, profesorul, poetul, eseistul și traducătorul Constantin Dimoftache
    Zeletin despre Paștele din copilăria sa pe care tatăl său, preotul Nicolae
    Dimoftache din comuna Burdusaci, județul Tecuci din estul României, îl celebra
    cu vocație. Paṣtele era un
    fel de hipersărbătoare pentru noi, numai că nu tremuram că venea Paṣtele! Tata
    era o mare absenṭă fiindcă, fiind extrem de corect, făcea ceea ce se numeṣte
    molifta postului. Comuna fiind foarte mare, cu multe sate risipte pe dealuri,
    pe după păduri, trecea absolut din casă în casă, chiar dacă ploua, chiar dacă
    era noroi, din casă în casă, cu fiecare om vorbea, îṣi făcea treburile lui
    secrete, tainice, ṣi într-un fel pentru acei oameni bordeiele risipite, casele
    risipite pe distanțe de kilometri, într-un fel ăla era Paṣtele sau un pre-Paṣte,
    dacă vreṭi. Tata care era un om extrem de corect, îi lua foarte mult timp
    această parte a activităṭii lui, încât când venea seara acasă cădea obosit.


    Rolurile și sarcinile erau împărțite
    în preajma Paștilor însă oamenilor le plăcea să ducă la bun sfârșit alte
    sarcini împreună. Cum ar fi pregătitul cozonacilor, la care contribuiau toti
    membrii familiei. Constantin Dimoftache Zeletin. Făcutul cozonacilor era un spectacol, un ritual. Mama întotdeauna
    făcea cozonacii într-un moment când tata era liber, dacă se putea spune că tata
    era liber. Aveam ceea ce se numeṣte un troc mare ṣi făcea 20 kg de cozonaci. Mama
    era preoteasă ṣi în ziua de Paṣti venea lumea la ea. Făcea cozonaci de clasă,
    cu unt mult, cu unt de la vacile noastre, bineînṭeles. Două mari ritualuri erau
    sacrosancte care pe noi ne mirau. În primul rând calitatea cozonacilor, care ṭine
    de frământat. Nu oricine poate să frământe cozonacii. Tata care era un tip
    herculean, era un tip atletic, lua aluatul ṣi-l ridica până în tavan ṣi pe urmă
    buf cu el, apoi iar sus cu el. Mama turna untul topit ṣi aṣa frământau
    cozonacii. În al doilea rând, ce m-a impresionat în acest moment al pregătirii
    cozonacilor era concepṭia mamei după care cozonacii răcesc ca un om dezbrăcat
    în baie. Nu trebuia să deschizi uṣa, trebuia să fie cald, temperatura trebuia
    să fie constantă, nu trebuia să ridici pânza de deasupra lor. Așa creṣteau ṣi
    se umflau foarte-foarte frumos.


    Așa cum era obiceiul, sărbătoarea
    culmina cu mersul la biserică. Iar C. D. Zeletin trăia din plin orele petrecute
    la întâlnirea cu Dumnezeu. Paṣtele
    era o perioadă care se termina cu Învierea. În noaptea Învierii treaba era cam
    terminată toată, mama era la pământ de oboseală, toṭi eram foarte-foarte obosiṭi.
    Ne culcam devreme ṣi ne sculam cred că pe la ora 11 ṣi jumătate, biserica era
    foarte aproape. De altfel, ne sculau ṣi copotele care aveau un sunet foarte
    particular. Cineva, când s-a turnat clopotul cu decenii în urmă, a dat mult
    argint la fabrica de clopote. Cu cât e mai mult argint, cu atât e sunetul mai
    sonor. Trezirea la mine a rămas asociată cu o senzaṭie de frig sacru, frig care
    ṣi întâmplător, lexical, seamănă cu frica. Era ṣi o frică a mea, era o temere de
    intrarea în biserică, de copil. Eram ṣi timid. Nu se uita nimeni la mine,
    fiecare se uita la destinul lui, la gândul lui cel mare ṣi noi eram, eu,
    personal, frate-meu mai puṭin, eram pur ṣi simplu pierdut.


    Părinții lui C. D. Zeletin împreună
    cu comunitatea creau atmosfra magică a Paștelui copilăriei sale și a celorlalți
    copii. Din acea atmosferă dispăreau relele lumii și rămâneau numai speranțele. O căutam pe mama cu ochii ṣi mă
    uitam la ea, se aṣeza. Avea strana ei pe care lumea i-o păstra, biserica era
    arhiplină, o strană era goală ṣi pe ea era o floare. Şi când venea mama, o
    femeie lua floarea în lături ṣi o punea acolo. În primul rând că era preoteasă,
    în al doilea rând că era învăṭătoare ṣi în al treilea rând că era
    organizatoarea corului. Mama era ṣi ea muziciană destul de bună ṣi făcea acolo,
    în sătucul acela, cor pe patru voci. Şi schimba liturghiile, liturghia după
    Ceaikovski, liturghia după Mandicevschi, mama, nu cânta întâmplător, repetitiv
    sau imitând pe cineva. Din când în când parcă o văd dirijând ṣi întorcând capul
    spre uṣile împărăteṣti ṣi tata îi dădea o notă.


    Amintirile din copilărie sunt cele
    mai idilice și cele mai frumoase, indiferent dacă realiatea adulților este mai
    complexă. Și cu atât mai mult ele sunt prețioase dacă se referă la o lume
    trecută a sărbătorii, a fantasticului, a perfecțiunii.