Tag: Georgeta Filiti

  • Donaufürstentümer Anfang des 19. Jh.: Modernisierung von Französischer Revolution inspiriert

    Donaufürstentümer Anfang des 19. Jh.: Modernisierung von Französischer Revolution inspiriert

    Die Moderne war eine neue Sichtweise auf die Welt, in der das Individuum Grundrechte und Freiheiten hatte, die von keiner Obrigkeit verletzt werden konnten. Der öffentliche Geist war von Säkularismus und Rechtsstaat geprägt, gegen den Despotismus des Staates oder die Institution der Kirche gerichtet. Der französische Einfluss gibt den Ton moderner Ideen an, während politisch-militärische Unruhen zur Entstehung einer neuen Ära beitragen.



    In den rumänischen Fürstentümern unter osmanischer Hoheit gab es einen akuten Reformbedarf. Das osmanische politisch-ökonomische Modell war gescheitert und wurde zu einem Hindernis für neue Tendenzen und Bestrebungen. Die Moderne hatte die Samen der nationalen Bewegung gesät, im rumänischsprachigen Raum trafen die griechischen und rumänischen nationalen Aufstandsbewegungen von 1821 aufeinander. Der Einfluss der Französischen Revolution war entscheidend für die Entstehung nationaler Bewegungen, wie die Historikerin Georgeta Filiti betont.



    Die Französische Revolution von 1789 hat den Weg für das, was in den nächsten zwei Jahrzehnten geschehen sollte und 1821 einen Höhepunkt erreichte, entscheidend geebnet. 1821 müssen wir in den rumänischen Gebieten zwischen zwei Vorgängen unterscheiden: einer nationalen Bewegung in Rumänien, die unter der Führung von Tudor Vladimirescu aufstrebt, und einem etwas wahnsinnigen Versuch der Griechen, angeführt von Alexaner Ypsilantis, einem Adjutanten des Zaren, die Unabhängigkeit Griechenlands zu erlangen. Ich wage es, von »Rumänien« zu sprechen, weil ein Grieche namens Phlippides 1816 zum ersten Mal den Begriff »Rumänien« verwendet, um sich auf diese Gebiete zu beziehen, in denen mehrheitlich Rumänen lebten. Ypsilantis kommt aus Russland in die Donaufürstentümer, zuerst in die Moldau und dann nach Bukarest, in der Hoffnung, einen Aufstand gegen die Osmanen in die Wege zu leiten. Der Hintergedanke dabei: Wenn er es schafft, das christliche Volk der Rumänen zum Aufbegehren zu bringen, während er von seinen griechischen Freiheitskämpfern umgeben war, würde Russland eingreifen und ihm helfen. Die Rechnung ist nicht aufgegangen, seine Aktion scheiterte, wie auch Tudor Vladimirescus Bewegung fehlgeschlagen ist.“




    Die Modernisierung des rumänischen Raums entsprach dem Zeitgeist und rückblickend kann behauptet werden, sie hätte nicht durch andere Faktoren behindert werden können, auch weil sie nicht Teil eines Plans war. In erster Linie ging es um eine Geisteshaltung, im Fall der rumänischen Fürstentümer das Einwirken des französischen Geistes. Georgeta Filiti erläutert:



    Diese Gemütszustände, die tiefgreifende Veränderungen, wahre Spaltungen in der Gesellschaft erzeugen, sind nicht wahrnehmbar und nicht leicht zu bestimmen. Die Leute informierten sich, die Leute hatten westliche Waren, die Leute redeten über Mode, über Speisen. Aber in der Sprache, die die Menschen verwendeten, finden Veränderungen statt, die französische Sprache setzt sich als Kultursprache und Verkehrssprache mit Fremden allmählich bei den Rumänen durch und tritt langsam an die Stelle der griechischen Sprache. Weder bei der griechischen noch bei der französischen Sprache ging es um einen erzwungene Einführung, es war die jeweilige Sprache der Zeit, es war die Kultursprache, die im rumänischen Raum sehr häufig gesprochen wurde. Aber auch die rumänische Sprache wird gefördert. Ideen werden als solche von diesen Mittlern gefördert, egal ob es sich dabei um wirtschaftliche Faktoren Händler, Steuereintreiber und andere handelt, oder um kulturelle Mittler. Man muss auch wissen, dass nicht alle Franzosen, die nach Rumänien kommen, Revolutionäre sind, es gibt auch viele Flüchtlinge. Die Französische Revolution war vielleicht eine der blutigsten, in Klammern gesagt sind alle blutig, aber die Französische Revolution war allen voran blutig. Sie hat viele Menschen in die Flucht getrieben, die Arbeit suchten. Viele Franzosen werden Sekretäre, Lehrer, kleine Beamte in verschiedenen Verwaltungen, »cinovnici« [aus dem Russischen: tschinownitschi — kleine Beamte], wie man sie nannte, aber sie sind vor allem als Privatlehrer bei Familien gefragt. Dieser französische Geist setzt sich durch. Aber andere Franzosen sind wiederum echte Revolutionäre, Menschen aller Art verlassen also Frankreich und finden eine Unterkunft in Bukarest.“




    Von Frankreich ins restliche Europa strahlen die Ideen der Moderne dank der Militärkampagnen von Kaiser Napoleon I. stärker aus, der die alte politische Ordnung durcheinander bringt. Bis nach England im Westen, durch den deutschsprachigen Raum in den Osten, nach Russland und ins Osmanische Reich ist Europa von der Aufruhr mitgenommen, die Frankreich wie im Rausch verbreitet. Die Historikerin Georgeta Filiti glaubt, dass die Generationen junger Studenten dem politischen Aufwind aus Frankreich mehr Kraft bei den grundlegenden Verwerfungen in Europa gegeben haben. Denn die jungen Generationen seien in der Regel der Keim der Veränderung, sagt sie.



    Man konnte sich vorstellen, und es ist in den Köpfen vieler so gewesen, dass hier in Bukarest ein Zentrum der Wallungen entsteht, das eine Revolution auslöst, aber das lie‎ß sich schwer bewerkstelligen. Napoleon hat da sicherlich angestachelt, aber ausschlaggebend war, dass viele rumänische Studenten im Ausland studierten. Und sie setzen alles daran, um beim Kaiser vorzusprechen, in dem sie einen Retter sahen. 1813 gehen zum Beispiel viele Rumänen und Griechischsprachige aus dem rumänischen Raum, darunter viele vom Südbalkan eingewanderte Aromunen, nach Halle zum Studieren. Es gibt eine Fülle von Ärzten, die in Halle, Göttingen, Wien studieren. Einer von ihnen ist Apostol Arsachi. Er bekommt die Chance, bei einem Besuch des Kaisers in Halle eine Ansprache vor ihm zu halten. Es ist eine sehr schöne, entflammte Rede, in der er sagt: »Majestät, retten Sie die Christen des Osmanischen Reiches!« Es werden Dutzende und Aberdutzende von Aufrufen an Napoleon gerichtet, der natürlich ein guter Christ war, aber auch ein herrschsüchtiger Kaiser, ein Diktator, der seine eigene Politik verfolgte.“




    Die rumänische Moderne nahm in den ersten beiden Dekaden des 19. Jahrhunderts Gestalt an. Aber bis zur Verwirklichung ihrer Ideale hatten die Rumänen noch lange zu kämpfen und abzuwarten.

  • Französische Revolution von 1789: Auswirkungen im Bukarest der Phanariotenzeit

    Französische Revolution von 1789: Auswirkungen im Bukarest der Phanariotenzeit

    Keines von den zuvor bewährten und gefestigten Elementen der europäischen Zivilisation blieb von den Auswirkungen des Jahres 1789 unberührt: von Mentalitäten und sozialen Strukturen über utopische Programme bis hin zur Mobilisierung für reelle politische Projekte. Auch im rumänischen Raum wirkte der Einfluss der französischen Revolution — darum geht es in der heutigen Rubrik Pro Memoria.



    Die rumänischen Fürstentümer befanden sich im orientalischen Einflussbereich des Osmanischen Reiches. Das 18. Jahrhundert wird in der rumänischen Geschichtsschreibung als Jahrhundert der Phanarioten“ benannt — unter der Bezeichnung Phanarioten versteht man im engeren Sinne, insbesondere in den Herrschaftsgebieten des ehemaligen Osmanischen Reichs auf dem Balkan, einen kleinen Kreis wohlhabender und politisch einflussreicher byzantinischer bzw. osmanischer Adelsfamilien. Sie bildeten im Osmanischen Reich des 17./18. Jahrhunderts die Oberschicht in Phanar, einem Stadtteil Konstantinopels, des heutigen Istanbul. In den Hauptstädten der rumänischen Fürstentümer Iaşi und Bukarest besetzten die Phanarioten die höchsten Ämter.



    Die im Westen entstandenen Modernisierungskonzepte drangen gegen Ende der Aufklärung schüchtern auch in den Osten, wo sie an lokale Bestrebungen angepasst wurden. Der rumänischsprachige Raum war zu dem Zeitpunkt nicht an die Entwicklungen im Westen angeschlossen, weder durch soziale und wirtschaftliche Strukturen noch durch Politik und religiösen Einfluss. Und dennoch gab es mittels der Kultur einen Wiederhall der Ereignisse in Frankreich. Die Kultur habe in Bukarest das erreicht, was andere Formen der Erkenntnis nicht erreichen konnten, glaubt auch die Historikerin Georgeta Filiti.



    Der Einfluss der französischen Revolution ist in Bukarest zu spüren. Es ist ein günstiges Umfeld, es geht um die Ideen der Erneuerung, die langsam vordringen. Die Phanarioten-Fürsten waren gebildete Menschen, das muss gesagt werden. Wenn man Molière übersetzt, wenn Voltaire dir bekannt ist, wenn du eine Abhandlung gegen das Rauchen verfasst, wenn du über eine Bibliothek verfügst, mit Manuskripten, die vom französischen König begehrt sind, — dann ist klar, dass ein kulturell geprägtes Umfeld existiert. Und hier spielte ich auf den Fürsten Mavrocordat an, auf den all das zutrifft. Denn eine Revolution oder deren Grundsätze können sich nicht in einem geschlossenen Raum entfalten, wo die Menschen sie nicht empfangen können.“




    Doch die Französische Revolution in Bukarest hatte nicht im Geringsten Ähnlichkeiten mit dem Original in Frankreich. Es habe sich eher um einen Aufruhr der Eliten und einen Zusammenhang mit besonderen Persönlichkeiten gehandelt, erklärt Georgeta Filiti.



    Man muss andererseits wissen, dass alles auf Ebene der Eliten passiert, es ist kein allgemeines Phänomen, das alle sozialen Schichten berührt. Das Gerinnungsmittel war eine sehr interessante Persönlichkeit des Balkans, ein gewisser Rigas Velestinlis. Manche behaupten, er sei Aromune gewesen. Er stammt aus dem Ort Velestino bei Volos, den ich besucht habe und der viele Ähnlichkeiten mit einem rumänischen Dorf hat. Die Griechen beanspruchen Velestinlis zu Recht auch für sich. Allerdings hat sich sein gesamtes aktives Leben hier in der Walachei abgespielt, sein gesamtes Werk hat er im rumänischsprachigen Raum verfasst.“




    Die Expansion der französischen Modernität in Europa findet dank des revolutionären Elans statt. Das republikanische Frankreich ist am Brodeln, es streut seine humanistischen Ideen in alle Himmelsrichtungen. Im Osten, am Rande des Osmanischen Reiches, finden französische Diplomaten sogar eine Region vor, die bereit ist, die Ideale ihres Landes zu übernehmen. Die Historikerin Georgeta Filiti erläutert:



    Der französische Einfluss wird auf vielfache Art und Weise ausgeübt. Einerseits gibt es die Manifeste der französischen Revolutionäre, es wandern immer noch Persönlichkeiten aus der Region aus, die Diplomaten sind auch noch da. Unmittelbar nach den Kriegen, die in den Rumänischen Fürstentümern zwischen Russen, Türken und Österreichern gewütet hatten, werden das österreichische und russische Konsulat eröffnet. Die Franzosen versuchen ebenfalls, eine ähnliche diplomatische Vertretung hier aufzubauen. Und zufällig sind die französischen Diplomaten in Bukarest selbst Revolutionäre. Es beginnt eine sprudelnde Aktivität in diesem Sinne. Diese Menschen, etwa ein Claude-Émile Gaudin, ein Claude Carra Saint Cyr diskutieren mit der Schicht der Gro‎ßgrundbesitzer, mit den Händlern. Bereits 1798 kommen Händler aus Frankreich hierher, wie zum Beispiel Hortolan, der das erste moderne Kaufhaus in Bukarest eröffnet. Sicher greifen die Ideen der französischen Revolution unter dem Wahlspruch »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« auch hier — mit dem natürlichen Gedanken, die Ereignisse in Frankreich zu reproduzieren.“




    Auch wenn sie auf die gro‎ßzügigen Ideen und Programme der französischen Revolution ansprechbar waren, befanden sich die Rumänen des 18. Jahrhundert doch am Rande Europas. Ihre Ansprüche konnten nicht dieselben sein wie die der Franzosen. Immerhin seien die Ideen der Revolution an die lokalen Gegebenheiten angepasst worden, wie Georgeta Filiti zusammenfasst.



    Sicherlich folgten auf die Begeisterung infolge der gestürzten Monarchie in Frankreich Momente des Terrors und andere furchtbare Dinge. In der Walachei sprach man über die Idee der Auflehnung christlicher Völker gegen die osmanische Vorherrschaft. Um auf jene interessante Person zurückzukommen, auf Rigas: Er ist hier Sekretär der Kanzlei, Verwalter unterschiedlicher Geschäfte der Bojaren, der Fürsten, er schreibt, arbeitet, ist um die Erarbeitung einer Verfassung bemüht. Diese Verfassung soll für alle Völker auf dem Balkan gelten, ohne die Rolle eines jeden Volkes zu bestimmen. Im Mittelpunkt stand die Befreiung von dem osmanischen Joch. Rigas Schicksal war tragisch: Als Separatist und Revolutionär wurde er ziemlich schnell von den österreichischen an die osmanischen Behörden nach Belgrad übergeben. Am 24. Juni 1798 wurde Velestinlis auf der Burg Kalemegdan hingerichtet. Doch so wurde der Keim der Revolution hierher gebracht und ein Gemütszustand erzeugt. Es gab einige wenige Mitverschwörer, etwa die Freundesgesellschaft. Es war der Beginn einer Hetärie, eines Geheimbundes mit Sitz in Odessa, dem praktisch erst 1821 etwas gelingen sollte. Diese Geheimgesellschaften blieben geheim, aber auch sie erzeugten einen Gemütszustand aufgrund des Einflusses der französischen Revolution.“




    Die Französische Revolution in Bukarest war der Ausdruck der Erneuerung, die der Zeitgeist gegen Ende des 18. Jahrhunderts der rumänischen Gesellschaft vorschlug. Eine etwas besser artikulierte Antwort der Gesellschaft sollte allerdings erst nach etwa 50 Jahren, mit der Revolution von 1848 folgen.

  • Revoluția franceză de la București

    Revoluția franceză de la București

    Revoluția franceză a fost procesul cel mai important al
    secolului al 18-lea, proces care a dus la transformarea cea mai amplă de până
    atunci a societăților europene. Nimic din ceea ce fusese anterior fixat în
    cultura și în civilizația europeană nu a rămas neatins de efectele anului 1789:
    de la mentalități și structuri sociale la programe utopice și la mobilizarea
    pentru proiecte politice reale.


    Principatele
    Române se aflau, geografic, mental, politic și economic, în spațiul oriental
    controlat de Imperiul otoman. Secolul al 18-lea a fost denumit în istoriografia
    română secolul fanarioților, nume care provenea de la cartierul Fanar din
    Constantinopol locuit de greci, de unde se recrutau principii care ocupau
    demnitățile cele mai înalte la Iași și București. Către sfârșitul secolului
    Luminilor, ideile modernizării, născute în Occident, începeau timid să pătrundă
    şi în Orient unde se adaptau aspiraţiilor locale. Deşi nici prin structură
    socială şi economică, nici prin politică şi nici prin influenţe religioase
    apropiat de Occident, spaţiul românesc a rezonat prin cultură la ceea ce se
    petrecea în Franţa. Istoricul Georgeta Filiti crede că, la Bucureşti, capitala
    unuia dintre principatele româneşti, cultura a putut face ce nu au făcut alte
    tipuri de cunoaştere:
    Influența revoluției franceze se face simțită la București. Este un climat
    propice, e vorba de ideile novatoare care încep să pătrundă. Domnii fanarioți,
    trebuie să spunem, erau niște oameni cultivați. Când îl traduci pe Moliere,
    când ți-e cunoscut Voltaire, când scrii un tratat împotriva fumatului, când ai
    o bibliotecă ale cărei manuscrise le dorește regele Franței trebuie să
    înțelegem că exista un anumit climat cultural. Era vorba despre un Mavrocordat
    care avea toate acestea. Pentru că o revoluție, sau ideile ei, nu se pot
    manifesta într-un spațiu opac, unde lumea nu le poate recepta.



    Revoluţia
    franceză de la Bucureşti nu a fost nici pe departe asemănătoare cu ceea ce era
    ea cu adevărat. Trebuie spus că a fost o agitaţie a elitelor şi a ţinut de
    personalitatea unor oameni speciali. Georgeta Filiti: Pe de altă parte, trebuie să știm că totul rămâne la
    nivelul elitelor, nu este un fenomen general care să atingă toate clasele
    sociale. Elementul coagulant a fost un personaj foarte interesant al
    Balcanilor, este vorba despre Rigas Veleștinul. Unii îl consideră aromân, era
    din localitatea Veleștinos, de lângă Volos, pe care eu l-am vizitat și care
    seamănă cu un sat românesc foarte mult. Personajul este revendicat și de greci,
    pe bună dreptate. Însă toată viața lui activă s-a desfășurat aici, în Valahia,
    și toată creația și-o realizează în spațiul românesc.


    Expansiunea
    modernităţii franceze în Europa are loc datorită elanului revoluţionar. Franţa
    republicană este efervescentă, îşi împrăştie ideile umaniste în toate punctele
    cardinale. Spre est, la periferia Imperiului otoman, diplomaţii francezi găsesc
    încă un spaţiu gata să preia idealurile ţării lor. Georgeta Filiti: Influența franceză se exercită
    într-o formă multiplă. Pe de-o parte există manifestele revoluționarilor
    francezi, mai sunt personaje care pleacă de acolo, mai sunt diplomații. Imediat
    după războaiele care răvășiseră Țările Române între ruși, turci și austrieci,
    se deschid consulate, austriac, rus. Francezii încercau și ei să vină aici cu o
    asemenea formulă diplomatică. Și se nimerește ca diplomații francezi ajunși la
    București să fie niște revoluționari. Este o efervescență în acest sens. Acești
    oameni, un Claude-Emile Gaudin, un Carra Saint Cyr discută cu o pătură boierească,
    cu o pătură negustorească. Negustori din Franța, precum era Hortolan care
    deschide primul magazin universal la București, vin încă din 1798. Ideile
    revoluției franceze puse sub lozinca libertate, egalitate, fraternitate sigur
    că prind și aici în ideea firească de repetare a ceea ce se îmtâmpla în
    Franța.


    Românii
    secolului al 18-lea, deşi receptivi la nou, la ideile şi programele generoase
    ale revoluţiei din Franţa, erau totuşi la periferia Europei şi nu puteau avea
    aceleaşi aspiraţii precum cetăţenii Hexagonului. Dar ideile revoluţionare
    franceze au fost adaptate condiţiilor locale, aşa cum a remarcat şi Georgeta
    Filiti: Sigur că, pe lângă
    momentele de entuziasm de răsturnare a monarhiei, în Franța au urmat și
    teroarea şi alte lucruri absolut reprobabile. În Muntenia se punea problema
    ridicării neamurilor creștine împotriva dominației otomane. Revenind la acel
    personaj foarte interesant Rigas, care aici e grămătic, e vechil pentru diverse
    pricini ale boierilor, e secretar domnesc, scrie, lucrează, se agită, trebuie
    să spunem că el face o Constituție. Este una valabilă pentru toate neamurile
    din Balcani, fără să precizeze rolul fiecăruia, iar punctul central era
    salvarea de sub jugul otoman. El a avut un sfârșit tragic, a fost dat de
    austrieci pe mâna pașei de la Belgrad care l-a strangulat în fortăreața
    Kalemegdan în 1798. Dincolo de acestea, fermentul revoluției este adus aici și
    se dezvoltă creând o stare de spirit. Au existat puțini conspiratori,
    Societatea Amicilor a fost una. E un început de Eterie, care își avea sediul la
    Odessa, ce va reuși practic să facă ceva prin 1821. Aceste societăți secrete
    rămâneau așa cum erau, secrete, dar şi ele au creat o stare de spirit dată de
    influența revoluției franceze.



    Revoluția franceză de la București a fost
    expresia înnoirii pe care vremurile o propuneau societății românești la finele
    secolului 18. Răspunsul ei mai articulat va veni însă peste aproximativ 50 de
    ani, în 1848.