Tag: Internationaler Tag der Arbeit

  • Ferien zum 1. Mai: Feiern was das Zeug hält

    Ferien zum 1. Mai: Feiern was das Zeug hält

    Kommentatoren stellen fest, dass während in den meisten Ländern der Welt, der Internationale Tag der Arbeit ein ausgezeichneter Anlass ist, um bessere Arbeitsbedingungen und Lohnerhöhungen zu fordern, wird in Rumänien der 1. Mai durch Wanderungen, Ausflüge oder Partys gefeiert. Bereits seit Freitagnachmittag, als die sogenannten Miniferien zum 1. Mai begannen, stürmten zehntausende Touristen, insbesondere Rumänen, aber auch Ausländer, die Ferienorte im Gebirge, am Schwarzen Meer oder im Donaudelta.



    Allein an der Schwarzmeerriviera hielten sich rund 80.000 Touristen auf, die meisten von ihnen im Ferienort Mamaia. Den Ferienort bewerten viele als ein Billig-Ibiza, wo die Nachtklubs, die laute Musik und die Getränke in Wellen die Hauptattraktionen geblieben sind. Fast 10 Tausend wählten das Donaudelta, wo sie sich des schönen Wetters erfreut haben. Sie nutzten die Gelegenheit aus, dieses einzigartige Gebiet, Teil des UNESCO-Welterben, zu erforschen.



    Die Touristen konnten mit dem Boot in fast alle Ecken des Reservats gelangen, einschlie‎ßlich derer, die meistens mit Schlamm befüllt sind, denn der Fluss hat derzeit einen hohen Mündungsdurchfluss. Jene, die ab jetzt das Donaudelta besuchen werden, werden leichter dorthin gelangen können, nachdem der öffentliche Schiffstransport zum Sommerprogramm, mit mehreren Fahrten, übergewechselt hat. In den Transsilvanischen Alpen, im Prahova Tal war der überfüllteste Ort, wie immer, der Ferienort Sinaia. Hier befinden sich die königlichen Schlösser Peleş und Pelişor.



    Egal ob sie in die Ferien gefahren oder zuhause geblieben sind, ist der Grill für die meisten Rumänen der Hauptbegriff zum 1. Mai geblieben. Besonders beliebt waren, wie immer, die rumänischen Cevapcici — Mici, ein Symbol der einheimischen Gastronomie. Laut den Schätzungen der Fleischhersteller grillten die Rumänen über 30 Millionen Mici, um fast 15% mehr als letztes Jahr. An vielen Orten näherte sich der Belegungsgrad der Hotels und Pensionen 100%. Somit war die Bilanz der Miniferien günstig für die Reisebetreiber.



    Die Makrostatistik sieht aber weniger feierlich aus. Rumänien verzeichnet 2,24 Milliarden Euro Einnahmen im Tourismusbereich, während die Rumänen im Ausland 3,12 Milliarden Euro für Tourismusdienstleistungen ausgeben. Dies verlautet aus einer Studie der NRO Initiative für Wettbewerbsfähigkeit (INACO). Die Urheber, die von einem Doktor in Wirtschaft und ehemaligen Oppositionspolitiker koordiniert wurden, behaupten, dass der Tourismus im letzten seinen negativen Saldo zweieinhalb Mal verschlechtert hat.



    Dadurch wächst auch das externe Zahlungsdefizit Rumäniens. Von diesem Wirtschaftsbereich hängen rund 200.000 Arbeitnehmer und 1,3% des BIP des Landes ab.“ Sie werfen eine sogenannte nicht vorhandene Förderung“ Rumäniens als Touristenziel vor, obwohl es in Bukarest ein Ressortministerium gibt. Die Daten des Nationalen Statistikamtes, die Anfang April veröffentlicht wurden, besagen dennoch, dass die Zahl der Ankünfte in den rumänischen touristischen Aufenthaltsanlagen in den ersten zwei Monaten des Jahres 2018, um rund 6,7% gestiegen ist, verglichen mit derselben Zeitspanne des vorigen Jahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 6,4%.

  • Nachrichten 01.05.2015

    Nachrichten 01.05.2015


    Tel–Aviv: Der delegierte Minister für Auslandsrumänen Angel Tîlvăr ist am Freitag mit Mitgliedern der Gemeinschaft israelischer Bürger, die aus Rumänien stammen, zusammengekommen- so das Rumänische Außenministerium. Angel Tîlvăr hob die bedeutende Rolle dieser Gemeinschaft bei der Intensivierung der rumänisch-israelischen Beziehungen hervor und ermutigte die Vertiefung der Beziehung zwischen der besagten Gemeinschaft und ihr Herkunftsland. Angel Tîlvăr betonte die Unterstützung, die die rumänischen Institutionen der rumänischen Gemeinschaften im Ausland gewähren. Der Beitrag der Rumänen an dem Weltkulturerbe stelle das beste Argument für die Bewahrung der rumänischen Identität dar.



    Bukarest: Der rumänische Regierungschef Victor Ponta hat heute anlässlich des Internationalen Tages der Arbeit erklärt, Rumänien sei ein Land von arbeitsliebenden Menschen. Er fügte hinzu, die Unterstützung aller Personen, die arbeiten, sei eine Lösung für eine Wirtschaft, die Wohlstand bringen soll. Eine kräftige Wirtschaft kann sich ohne die Einhaltung der Rechte und die Respektierung der Menschenwürde nicht entwickeln. Laut dem Statistischen Amt der EU Eurostat ist Rumänien das europäische Land, wo die Zeitarbeit am wenigstens gebraucht wird. Nur 1,5% der rumänischen Angestellten haben befristete Arbeitsverträge. Rumänien ist eines der Länder mit den wenigsten Arbeitsjahren während der Lebenszeit. Ein Rumäne arbeitet im Durchschnitt 32 Jahre. Eurostat zufolge arbeiten über 7% der Angestellten in Rumänien auch in Nachtschichten.



    Mailand: Die Weltausstellung Expo Mailand 2015 “Die Erde ernähren, Enegie fürs Leben, hat ihre Tore für sechs Monate geöffnet. Es beteiligen sich daran 145 Staaten, 55 davon haben eigene Pavillions. Der rumänische Pavillion hat als Losung “Lebe in Harmonie mit der Natur und ist eine zeitgenössische Replik eines traditionellen Hauses aus dem Donaudelta, einem Gebiet, das zum Unesco Welterbe gehört. Die Besucher werden eingeladen, das kulturelle Reichtum Rumäniens, seine natürlichen Nahrrungsressourcen und öko-Lösungen zugunsten einer dauerhaften Entwicklung zu entdecken. Der Tag Rumäniens bei Expo Milano ist der 29. Juli.

    Bukarest: Es ist zur Tradition geworden, dass die Rumänen am
    Internationalen Tag der Arbeit mit der Familie oder den Freunden picknicken
    gehen, an Festen teilnehmen oder ans Meer fahren. Am ersten Mai wird wie jedes Jahr die Sommersaison in Rumänien eröffnet.
    Dieses Jahr genießen die Rumänen ein verlängertes Wochenende. Die Hoteliers an
    der rumänischen Schwarzmeer-Riviera erwarten in diesem Zeitraum über 35 Tausend
    Touristen. In Neptun ist ein Abenteuerpark
    eröffnet worden. In Tuzla können die Touristen mit dem Hubschrauber fliegen
    oder das Fallschirmspringen versuchen.