Tag: Nato-Brigade

  • Nachrichten 11.05.2021

    Nachrichten 11.05.2021

    In den letzten 24 Stunden wurden über 1.156 neue Corona-Fälle in Rumänien registriert. 101 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 919 Corona-Patienten befinden sich auf Intensivstationen. Seit Beginn der Pandemie haben sich über eine Million Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert. Gleichfalls über 1.000.000 von ihnen gelten als gesund, mehr als 29.000 Infizierte sind gestorben. Unterdessen wird im Ganzen Land weiter gegen Corona geimpft. Laut dem Koordinator der Impf-Kampagne Valeriu Gheorghiţă wurde binnen weniger Tagen der psychologische Wert von über 100.000 geimpften Personen je Tag überschritten. Die Impfungen wurden durch Maßnahmen wie die Impfmarathons und Drive-In-Impfzentren, ohne vorherige Anmeldung, angekurbelt. Auch Hausärzte nahmen an der Kampagne teil. Mit Bezug auf eine mögliche 3. Impfdosis erklärte der Arzt Valeriu Gheorghiţă, gegenwärtig gebe es nicht genügend wissenschaftliche Daten, welche die Bedeutung der dritten Impfdosis belegen, die nötig wäre, um mögliche Virusmutationen abzudecken.




    Der Warnzustand wird beginnend mit dem kommenden Donnerstag um einen weiteren Monat in Rumänien verlängert. Dies beschloss die Regierung in Bukarest auf ihrer gestrigen Sitzung. Einige Einschränkungen bezogen auf die Teilnahme an religiösen Prozessionen oder Pilgerfahrten wurden aufgehoben. Für das Gastgewerbe gelten jedoch nach wie vor Einschränkungen. Sportliche und kulturelle Testveranstaltungen dürfen unter Teilnahme von Menschen, die bereits die 2. Impfdosis erhalten haben, die in den letzten drei Monaten an Corona erkrankten oder einen negativen Test vorweisen können, abgehalten werden.




    Das Landeskomitee für Notfallsituationen hat die Liste der Länder mit hohem epidemiologischem Risiko aktualisiert, für die bei der Einreise in Rumänien eine Quarantäne erforderlich ist. Die Zahl der Länder, für die eine Quarantänepflicht gilt, ist von 57 auf 75 gestiegen. Indien, Nepal, aber auch Belgien, Dänemark, Spanien, Monaco und die Vereinigten Arabischen Emirate wurden aufgenommen. Die Niederlande, Frankreich, Deutschland oder Ungarn stehen weiterhin auf der gelben Liste, ebenso wie die Sommerreiseziele Griechenland, Kroatien oder die Malediven.




    Präsident Klaus Iohannis und sein polnischer Amtskollege Andrzej Duda haben am Dienstag an einer multinationalen Militärübung im östlichen Landkreis Galati teilgenommen. Die beiden Staatschefs besuchten die Übung im Smârdan-Gelände, anlässlich des Besucher-Tages. Polen ist mit den in Rumänien stationierten Kräften, im Rahmen der verbündeten Ostflanke, der multinationalen NATO-Brigade in Craiova an den Übungen beteiligt. Justice Sword 21 ist eine taktische Übung mit scharfer Munition. Ziel der Übung ist es die Fähigkeit der teilnehmenden Strukturen zu prüfen, die in den Planungsdokumenten festgelegten Aktionen und Maßnahmen auszuführen sowie die von Rumänien bereitgestellte Unterstützung für militärische Kräfte und Ausrüstung, die das Land durchqueren.. Mit der Übung, die von einem fiktiven Szenario ausgeht, soll die Fähigkeit der Strukturen zur Planung, Leitung und Durchführung von Kampfhandlungen in einem multinationalen Kontext zu verbessert werden. Es ist äußerst wichtig, dass derartige Übungen stattfinden, um den Grad der Interoperabilität zu überprüfen und zu erhöhen. Wir bereiten uns auf die Verteidigung an der Ostflanke vor , sagte Klaus Iohannis. Andrzej Duda betonte wiederum die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen polnischen und rumänischen Soldaten und äußerte die Hoffnung, dass solche Übungen auch in seinem Land stattfinden werden.




    Mindestens 9 Menschen, hauptsächlich Kinder, wurden am Dienstag von einem Angreifer getötet und mehr als 20 verletzt, der das Feuer auf eine Schule in der russischen Stadt Kasan eröffnete, die etwa 725 Kilometer östlich von Moskau und der Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan liegt. Der Angreifer wurde gefasst, ist 19 Jahre alt, ist ein ehemaliger Schüler und besaß die Waffe legal. Präsident Wladimir Putin ordnete am Dienstag eine Überprüfung der Regeln für das Tragen von Waffen in Russland an. Solche Angriffe sind in der Russischen Föderation selten. Ein ähnliches Massaker fand 2018 auf der Krim statt. Dort tötete ein Student 19 Kollegen, woraufhin er Selbstmord beging. Im September 2004 wurden etwa 325 Menschen, die meisten davon Kinder, getötet, nachdem russische Spezialeinheiten eine Schule in Beslan in der Nordossetischen Republik Kaukasus gestürmt hatten, in die eine Bande pro-tschetschenischer Angreifer verschiedener Ethnien und Konfessionen eingedrungen war und Geiseln über tausend Menschen nahm.



    Es ist überwiegend schön in Rumänien. Im Westen des Landes steigen die Temperaturen weiter an, in den restlichen Landesteilen bleiben sie in den für diese Jahreszeit normalen Werten. Der Himmel ist zumeist klar. Der Wind weht schwach und mäßig, verstärkt im Südwesten. Die Höchsttemperaturen lagen am Dienstagmittag zwischen 14 und 26 Grad Celsius.

  • Nachrichten 28.08.2016

    Nachrichten 28.08.2016

    ROM: Die Ministerin für die Beziehung zu den Rumänen von Überall Maria Ligor hat sich am Sonntag in Italien aufgehalten, um mit den Mitgliedern der Rumänengemeinde zu sprechen, die von dem Erdbeben in der Landesmitte betroffen wurde. Zu den 291 Toten zählen bisher 11 Rumänen. Die Vertreter der Rumänischen Botschaft in der italienischen Hauptstadt stehen ständig in Verbindung mit den zwei Krankenhäusern in Rieti und LAguila, wo zurzeit sechs verletzte Rumänen untergebracht sind. Die Konsularmannschaften in Rom und Bologna sind vor Ort und versuchen Einzelheiten über die 14 Rumänen zu finden, die als vermisst gemeldet wurden. Diese sollen au‎ßerdem denen entgegenkommen, die ohne Papiere geblieben sind. Am Montag wird die Bukarester Regierung über die finanzielle Unterstützung diskutieren, die sie den Überlebenden bieten kann.



    BUKAREST: Der rumänische Premierminister Dacian Cioloş hat angekündigt, in den nächsten Tagen einen Wirtschaftsbesuch in drei deutschen Bundesländern unternehmen – Bayern, Baden-Württemberg und Nord-Rhein Westfalen. Er sagte, dass er mit Vertretern deutscher Unternehmen zusammenkommen wird, die bereits in Rumänien investiert haben, aber auch Investitionsabsichten zeigen. Cioloş betonte, dass die Beziehung Rumäniens zu Deutschland weiterhin dynamisch ist, nicht nur auf politischer sondern auch auf wirtschaftlicher Ebene. Der rumänische Premierminister fügte hinzu, dass Präsident Klaus Iohannis in der kommenden Zeit ein Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel haben wird.



    BUKAREST: Am Montag beginnt in Bukarest das jährliche Treffen der rumänischen Diplomatie. Das Ereignis wird dem rumänischen diplomatischen und dem konsularischen Korps gewidmet. Es findet jährlich um den 1. September statt, als der Tag der Rumänischen Diplomatie begangen wird. Veranstalter ist das Au‎ßenministerium Rumäniens. An dem Treffen wird man über die Entwicklungen des Sicherheitsumfelds, die Dynamik der internen Verfahren innerhalb der EU und die Vorbereitung auf die erstmalige Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Rumänien im ersten Halbjahr 2019 sprechen. Beim Treffen wird man au‎ßerdem der Stärkung der Kapazität zur Gewährung von professioneller Konsularassistenz, hinsichtlich der Wahrung der Interessen und Rechte der Rumänen, die sich im Ausland aufhalten, eine besondere Aufmerksamkeit schenken.



    BUKAREST: Die Vorbereitung auf die Beherbergung der multinationalen Nato-Brigade, die sich auf rumänischem Boden aufhalten wird, hat begonnen. Dies kündigte Ministerpräsident Dacian Cioloş in der nord-ost-rumänischen Stadt Gura Humorului. Er sagte, nach den Gesprächen mit seiner polnischen Amtskollegin Beata Szydło, dass die Warschauer Behörden entschlossen seine, sich an dieser Kraft zu beteiligen. Darüber hinaus legten die Au‎ßen- und Verteidigungsministerien der beiden Länder einen Kalender fest, damit dieses Vorhaben bis Jahresende zu Ende geführt wird. Ihrerseits betonte die polnische Exekutivechefin, dass eine Diskussion über die Zukunft der Europäischen Union notwendig ist. Sie fügte hinzu, dass die Migrationspolitik Brüssels, im Sinne der Steigerung der Humanitärhilfe au‎ßerhalb der Unionsgrenzen, geändert werden müsse.



    BUKAREST: An diesem Wochendende haben in Rumänien Militärzeremonien zum Gedenken der Helden aus dem 1. Weltkrieg stattgefunden. Diese werden von dem Verteidigungsministerium anlässlich des 100. Jahrestages des Eintrittes Rumäniens in den 1. Weltkrieg veranstaltet. Über 330 Tausend Militärs verloren in diesem Krieg ihr Leben, fast 76 Tausend wurden zu Kriegsbeschädigten. Auf 100 Friedhöfen oder vor den Denkmälern der Helden fanden zum ersten Mal Zeremonien zur feierlichen Vorlesung der Namen der gefallenen Helden des 1. Weltkriegs statt. Am Ende des 1. Weltkriegs, am 1. Dezember 1918, wurde auch der Gründungsprozess des einheitlichen rumänischen Staates vollendet. An diesem Tag traten alle Provinzen mit mehrheitlich rumänischer Bevölkerung aus der Zusammensetzung der benachbarten multinationalen Reiche unter die Herrschaft Bukarests.



    SPORT: Dar rumänisch-indische Tennisduo Monica Niculescu/Sania Mirza, Favorit Nr. 2, hat am Samstagnacht das Doppelturnier WTA von New Haven (Connecticut) gewonnen. Es war das este Turnier, an dem die beiden gemeinsam gespielt haben. Im Finale von New Haven gewannen Monica Niculescu und Sania Mirza gegen das Paar Katerina Bondarenko (Ukraine) – Chia-Jun Chung (Taiwan), mit 7-5, 6-4. Für Monica Niculescu ist das die dritte Trophäe 2016. Niculescu gewann auch das Doppel-Turnier in Shenzhen, gemeinsam mit der Amerikanerin Vania King, und in Washington, mit der Belgierin Yanina Wickmayer. Für Monica Niculescu ist der Sieg in New Haven der siebte bei einem WTA-Doppelturnier, nach Budapest 2009, Hobart (2012 und 2014), Shenzhen (2014 und 2016) und Washington (2016).