Tag: neonatologie

  • Neue Intensivstation für Neugeborene soll durch Spenden errichtet werden

    Neue Intensivstation für Neugeborene soll durch Spenden errichtet werden

    Das Marie Skłodowska-Curie“-Notfall-Kinderkrankenhaus in Bukarest beherbergt die modernste Intensivstation für Neugeborene in Rumänien und in Südosteuropa. Die 27 Betten reichen jedoch nicht aus für die Frühgeborenen oder für diejenigen, die an verschiedenen Krankheiten leiden. Denn hier werden Neugeborene aus dem ganzen Land versorgt, die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau benötigen. In Ermangelung einer ausreichenden Anzahl von Betten verlieren viele schwerkranke Babys ihr Leben, bevor sie überhaupt in die Obhut von Spezialisten gelangen. Genauer gesagt sterben jährlich Dutzende von ihnen, die auf eine Liste kommen und auf die Freigabe eines Platzes in der neonatologischen Intensivstation warten.



    Das ist der Grund, warum der Leiter der Abteilung, der Arzt Cătălin Cîrstoveanu — auch Kinderengel“ genannt –, und der Präsident der Kinderherzgesellschaft, Alexandru Popa, erhebliche Anstrengungen unternehmen, um den Intensivbereich zu erweitern. Im Grunde kämpft Cîrstoveanu im Alleingang dafür, dass alle Babys mit gesundheitlichen Problemen ein Krankenhausbett bekommen:



    Rumänien braucht mindestens 100 Betten, um nicht länger mit diesen sich seit Jahren hinziehenden Situationen konfrontiert zu werden. Leider wollte bis jetzt niemand dieses Problem systematisch, organisiert und geordnet lösen. Deshalb haben wir vor sieben Jahren eine Abteilung aufgebaut: Von 8 bis 10 Betten sind wir auf 27 Betten gekommen. Die Gemeinschaft hat investiert: Firmen, Einzelpersonen, Stiftungen, Vereine. Wir haben es in Constanța (Südosten) auf die gleiche Weise gemacht, jetzt wiederholen wir das hier. Und der Grund, warum wir es hier wiederholen, ist, weil es ein multidisziplinäres Krankenhaus ist, das viel mehr Bereiche abdeckt, als es der Gro‎ßteil der Kinderkrankenhäuser im Land tut. Der Druck ist enorm im Verhältnis zu den Fällen, die hier behandelt werden müssen. Wir wollten uns von den Besten inspirieren lassen und bekannte, funktionale, effiziente und leistungshohe Modelle in die Praxis umsetzen. So sind wir, das hei‎ßt, fast die gesamte Abteilung, in die Vereinigten Staaten gereist, wo unser Lehrer und Freund Edward Bell in Iowa uns mit viel Gro‎ßzügigkeit gezeigt, angeleitet und gelehrt hat, auch wie man die Fehler vermeidet, die sie dort gemacht haben. Daher haben wir einen ‚Shortcut‘ genommen und viele Probleme vermieden. Denn Rumänien versteht wenig in diesem Bereich oder strengt sich zu wenig an.“




    In London, so erzählte uns der Arzt Cătălin Cîrstoveanu, wurden Spezialisten von Ferrari gebeten, den Transfer von Kindern aus dem Operationssaal auf die Intensivstation zu modernisieren. Wenn diese Leute in vier Sekunden die vier Räder eines Rennwagens wechseln können, warum dann nicht auch Lösungen für den schnellen und sicheren Transport eines frisch operierten Neugeborenen in die Intensivstation finden? In anderen gro‎ßen Krankenhäusern der Welt wurde beschlossen, ein Gerät für Magnetresonanztomographie (MRT) oder sogar einen Operationssaal in der Mitte der Reanimationsabteilung zu platzieren.



    Wenn er sich umschaut und sieht, welche Trends es auf diesem Gebiet gibt, möchte Cîrstoveanu sie in Rumänien bei Marie Curie“ replizieren. Die Pläne sind gro‎ß, passend zur Bedeutung der Mission. Ein neues Krankenhausgebäude soll gebaut werden, mit 20 neuen Plätzen in Einzelzimmern und auf der Intensivstation sowie einem neuen Neugeborenen-Operationssaal. Auch bessere Unterkünfte für Eltern und medizinisches Personal soll es künftig geben. Kurzum, bessere und moderne Möglichkeiten für rumänische Kinder, sagt der Arzt Cătălin Cîrstoveanu:



    Es ist ein viel grö‎ßeres Gebäude, als wir es jetzt haben. Wir dachten daran, gro‎ß zu träumen und kühne Dinge zu planen, nicht für ein Jahr, nicht für drei, sondern für zehn, zwanzig, drei‎ßig Jahre. Wir wollen wie die Besten sein! Denn wir haben ein anderes ernstes Problem. Wir haben gesehen, dass Ärzte und Krankenschwestern nicht genug ausgebildet sind, um mit ihren Händen zu arbeiten, nicht nur mit dem Kopf. Es mangelt ihnen an Fingerfertigkeit, am richtigen Gebrauch ihrer Hände, und ich sagte, dass wir ein Ausbildungszentrum errichten müssen, zumal wir schon ein ähnliches Programm mit unseren Kollegen im Krankenhaus hatten. Wir gingen durch das ganze Land und sahen, dass es gro‎ße Probleme gab. Ich kam zum Schluss, dass die Leute an Kunststoffen lernen müssen, an Schaufensterpuppen, die dem menschlichen Körper, dem Körper eines kleinen Kindes so ähnlich wie möglich sind. Damit sie lernen, Eingriffe an Kindern in völliger Sicherheit durchzuführen. Deshalb werden wir auch ein Trainingszentrum einrichten.“




    Das gesamte Marie Curie“-Projekt, das in maximal zwei Jahren in Betrieb gehen könnte, kostet rund 5 Millionen Euro. Eine wesentliche Hilfe bei der Beschaffung der notwendigen Mittel ist die Children’s Heart Association, die es unter anderem durch die Einrichtung einer Abteilung für neonatale Herzchirurgie ermöglicht hat, dass einige in Rumänien geborene Kinder mit schweren Herzfehlern in Bukarest operiert werden können. Der Präsident des Vereins, Alexandru Popa, erzählte uns von den Möglichkeiten, die gro‎ßzügigen Leuten zur Verfügung stehen, so dass die Intensivstation letztendlich erweitert werden kann:



    Die Leute können eine Textnachricht an die Nummer 8844 mit dem Text BINE (gut) schicken. Damit verpflichtet man sich praktisch zu einer monatlichen Spende von 2 Euro. Oder sie können eine Patenschaft für uns übernehmen. Oder sie können auf unsere Konten spenden, die leicht auf der Website inimacopiilor.ro zu finden sind; dort gibt es auch ein Online-Zahlungsmodul, mit dem sichere Transaktionen durchgeführt werden können. Wir haben auch Freunde, die ihre Geburtstage spenden oder Veranstaltungen auf galantom.ro organisieren und Geld für dieses Projekt oder für andere Projekte, die wir durchführen, sammeln. Leider bitten wir um Geld. Aber dieses Geld ist nicht für uns. Es ist für die Kinder, denen wir helfen. Und, leider, kostet alles sehr viel. Wenn wir Qualität wollen, müssen wir ziemlich viel Geld bezahlen. Im Allgemeinen zahlen wir weniger als der rumänische Staat, weil wir gut verhandeln und andererseits, weil die Ausrüster mit uns sympathisieren und sehr oft froh sind, Teil eines humanitären Projekts zu sein, bei dem sie sehen, dass wirklich etwas passiert und dass die Kinder, die an anderen Orten keine Chance haben, in den Stationen, die wir für sie eingerichtet haben, gerettet werden. Das ist es also, worum wir bitten, wenn wir um Geld bitten.“




    Derzeit halten sich jedes Jahr 300 schwerstkranke Neugeborene aus dem ganzen Land in der Intensivstation von Marie Curie“ auf. Nach der zukünftigen Erweiterung werden weitere 200 die Chance haben, von der medizinischen Spitzenversorgung zu profitieren. Mit der Hilfe von Spendern mit einem gro‎ßen Herz für Kinder.

  • La néonatologie en Roumanie

    La néonatologie en Roumanie

    En Roumanie, la mortalité infantile est deux fois plus élevée que la moyenne de lUnion européenne. Cette comparaison est un bon critère pour mesurer lécart entre la Roumanie et les pays européens plus développés. Selon une étude de lorganisation non-gouvernementale « Salvaţi Copiii » / « Sauvez les enfants » Roumanie, la mortalité infantile est deux fois plus élevée dans les départements pauvres comparée à celle des grandes villes où il existe des maternités dotées déquipements médicaux performants. Gabriela Alexandrescu, présidente exécutive de « Sauvez les enfants » Roumanie :« Il ny a pas eu de programme national de dotation depuis 12 ans maintenant, depuis 2007. Etant donné le nombre important de naissances prématurées et, donc, denfants à risque, les équipements existants ont été utilisés de manière très intensive. En plus, le nombre de lits en soins intensifs couvre seulement la moitié des besoins, alors beaucoup de sections ont reçu plus de patients que leur capacité ne le permettait. Les équipements qui assurent ces soins vitaux manquent. Ensuite, il y a léducation des mères, par rapport aux visites médicales pendant la grossesse. Près de la moitié des grossesses ne sont pas suivies médicalement. Beaucoup de femmes accouchent dans des maternités qui nont pas la possibilité technique, léquipe et le droit légal de soccuper des enfants pesant moins dun kilo et demi. »



    Quant aux causes dune mortalité infantile si élevée en Roumanie, Gabriela Alexandrescu considère quelles sont tant de nature socioculturelle, que liées au manque de services médicaux dans les zones sous-développées de la Roumanie :« Cest un cumul de facteurs : léducation, le manque de services de base au niveau des communautés, surtout rurales, où labsence de médecins traitants est évidente. Les femmes enceintes sont peu suivies médicalement et beaucoup dentre elles sont dans limpossibilité de se déplacer en ville pour faire des analyses pendant la grossesse. Tous ces facteurs ont créé une situation difficile pour les familles roumaines. Nous avons un taux national de mortalité infantile qui est le double du taux européen. Mais il y a aussi des différences à lintérieur du pays, entre différents départements. Sur les 41 départements du pays, plus de 23 dépassent la moyenne nationale. Les départements de Botoşani et de Călăraşi sont en haut de ce triste classement, la mortalité y est trois fois plus élevée que celle de Cluj ou de Bucarest. »



    La moyenne nationale de mortalité infantile a été, en 2017, de 7,2 pour mille enfants nés vivants, la cause principale étant les accouchements prématurés. LONG « Sauvez les enfants » simplique activement pour équiper les unités médicales selon les normes. Gabriela Alexandrescu :« A travers notre activité, nous essayons de couvrir ces manques. Ces dernières années, de 2012 jusquà lannée dernière, nous avons fait don de plus de 515 équipements à 88 maternités, bénéficiant à 42.000 nouveau-nés. Nous avons investi plus de 4 millions deuro, de largent donné par des particuliers et des entreprises. Tout ça a été fait avec laide des Roumains. Cest parce que les gens ont vu et ont compris que, en attendant que le ministère ou que les autorités publiques allouent les sommes nécessaires, cest en notre pouvoir de sauver la vie à ces enfants. Si nous nassurons même pas le droit à la vie des enfants, que reste-t-il à dire par ailleurs ? »



    En Roumanie, il existe beaucoup de cas de malformations cardiaques chez les nouveau-nés. Beaucoup denfants naissent avec de tels problèmes et la seule clinique à offrir du traitement cest lInstitut de maladies cardio-vasculaires et de transplantation de Târgu Mureş. Les médecins de cet Institut travaillent sans arrêt, mais leurs efforts ne suffisent pas. Sur les 1.000 opérations annuelles nécessaires, la clinique de Târgu Mureş en réalise environ 230. Dans le même temps, dautres médecins se confrontent au manque déquipements. Adriana Dan, cheffe de la section de néonatologie de lHôpital universitaire des urgences de Bucarest :« Les cliniques de néonatologie de Roumanie sont classées selon leur compétence et selon leurs dotations. Les maternités de degré 3, les mieux dotées et dont le personnel est le mieux préparé, sont relativement peu nombreuses dans le pays. Cette vingtaine dunités est capable de soigner les prématurés qui en ont le plus besoin. Nous travaillons avec des équipements peu nombreux, vétustes, usés physiquement et moralement. Il est essentiel, dans le soin des prématurés, de disposer de couveuses, de ventilateurs, de moniteurs pour les fonctions vitales, de consommables de qualité et à usage unique, qui préviennent les multiples complications dont peuvent être victimes ces enfants à faible immunité. »



    Mais que ressent un médecin en néonatologie qui, malgré les failles du système médical, compte des réussites professionnelles. Adriana Dan :« Dun côté, il y a un sens du bonheur davoir pu aider une âme fragile et sa famille qui voulait et attendait tant cet enfant. Dun autre côté, cest une fierté professionnelle, ça montre limportance de ce que nous faisons. Dans nos rencontres annuelles du 17 novembre, pour la Journée mondiale de la prématurité, nous revoyons les enfants que nous avons sauvés et qui ont alors deux ans ou plus ou qui sont déjà à lécole. Cest une joie de savoir quune partie de ce quest cet enfant, lest aussi grâce à toi. Cest quelque chose de spécial. »



    Une satisfaction que, probablement, seul un médecin qui sauve la vie dun nouveau-né peut ressentir. Mais, pour que ces succès se multiplient, la Roumanie a besoin de cliniques de néonatologie performantes. En 2019, lorganisation non-gouvernementale « Sauvez les enfants » acquerra des équipements pour 49 maternités. (Trad. Elena Diaconu)

  • Neonatologie in Rumänien: Neugeborenen-Kliniken auf Spenden der Zivilgesellschaft angewiesen

    Neonatologie in Rumänien: Neugeborenen-Kliniken auf Spenden der Zivilgesellschaft angewiesen

    In den armen Landkreisen Rumäniens ist die Sterblichkeitsrate von Neugeborenen doppelt so hoch wie in den Gro‎ßstädten, wo die neonatologischen Kliniken über moderne medizinische Geräte verfügen, so ein Bericht der NGO Salvaţi Copiii“ (dt. Rettet die Kinder“). Gabriela Alexandrescu, Exekutivvorsitzende von Salvaţi Copiii“, erzählt uns mehr darüber:



    Ein nationales Ausrüstungsprogramm wurde in Rumänien seit 2007 nicht mehr umgesetzt. Angesichts der hohen Zahl von Frühgeburten wurden diese Geräte intensiv genutzt. Zudem ist die Anzahl der Betten auf der neonatologischen Intensivstation halb so gro‎ß wie der Bedarf. Infolgedessen erhielten viele Abteilungen mehr Neugeborene, als sie aufnehmen konnten. Der Mangel an Ausrüstung, die lebenswichtige Unterstützung leisten kann, war eine der Ursachen. Eine weitere Ursache ist der Bildungsgrad der Mütter, die Anzahl der Hausarztbesuche und die unzureichende Schwangerschaftsüberwachung. Fast die Hälfte der Schwangerschaften in Rumänien wird nicht von einem Arzt überwacht. Viele Frauen gebären in Entbindungskliniken, die nicht die Ausrüstung, das Fachwissen und auch nicht das Recht haben, Neugeborene mit einem Gewicht von weniger als eineinhalb Kilo zu versorgen.“




    Zu den Ursachen der Kindersterblichkeit in Rumänien sagt Gabriela Alexandrescu, dass sie sozial und kulturell sind, aber auch mit dem Mangel an medizinischen Dienstleistungen in den weniger entwickelten Regionen Rumäniens zusammenhängen.



    Es ist eine Bündelung von Faktoren: Bildung, fehlende Grundversorgung auf Gemeindeebene, vor allem in ländlichen Gemeinden, wo es einen gro‎ßen Mangel an Hausärzten gibt, einen Mangel an Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere, die Unmöglichkeit vieler Frauen, in die Stadt zu reisen, um ihre Schwangerschaftsuntersuchungen machen zu lassen. Dies hat zu einer ziemlich schwierigen Situation für Familien in Rumänien geführt. Die gemeldete Säuglingssterblichkeit hat sich verdoppelt, wir haben auch Unterschiede im ganzen Land, zwischen verschiedenen Landkreisen. Wir haben mehr als 23 Landkreise, in denen die gemeldete Sterblichkeitsrate über der nationalen Rate liegt, wobei die Landkreise Botoşani und Călăraşi leider an der Spitze der Liste stehen. Die Sterblichkeitsraten in diesen Landkreisen sind dreimal höher als in Cluj oder Bukarest.“




    Im Jahr 2017 lag die Säuglingssterblichkeit bei 7,2 pro eintausend Lebendgeburten, wobei die Frühgeburt die Haupttodesursache war. Der Verband Salvaţi Copiii“ hat sich aktiv bemüht, die medizinischen Anstalten mit der erforderlichen Ausrüstung zu versorgen. Gabriela Alexandrescu:



    Wir von dem Verband »Salvaţi Copiii« haben versucht, diese Art von Mangel auszugleichen. In den letzten Jahren seit 2012 haben wir mehr als 515 Geräte an 88 Geburtskliniken für 42.000 Neugeborene gespendet. Wir haben mehr als 4 Millionen Euro investiert, die wir von Unternehmen und Einzelspendern erhalten haben. Alles wurde mit der Unterstützung von Menschen in Rumänien gemacht, weil wir gesehen und verstanden haben, dass es in unserer Macht liegt, unsere Kinder zu retten, anstatt darauf zu warten, dass das Ministerium und die Behörden die erforderlichen Summen bereitstellen. Wenn wir das Recht unserer Kinder auf Leben nicht gewährleisten können, worüber lohnt es sich dann noch, zu reden?“




    In Rumänien gibt es viele Fälle von angeborenen Herzfehlern bei Neugeborenen. Viele Kinder werden mit solchen Problemen geboren, und das einzige Krankenhaus, in dem sie unmittelbar nach ihrer Geburt behandelt werden können, ist das Institut für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Transplantation in Târgu Mureş. Das dortige medizinische Personal arbeitet rund um die Uhr, aber diese Anstrengung ist nicht ausreichend. Von den rund 1.000 notwendigen Herzoperationen pro Jahr führt das Krankenhaus in Târgu Mureş nur rund 230 durch. In der Zwischenzeit werden andere Ärzte mit einem Mangel an Ausrüstung konfrontiert. Dazu erläutert uns die Leiterin der Neugeborenen-Klinik des Universitäts-Notfallkrankenhauses in Bukarest, Adriana Dan, mehr Details:



    Neonatologische Krankenhäuser in Rumänien werden nach Kompetenzniveau und Ausstattung bewertet. Es gibt relativ wenige Neugeborenen-Kliniken dritten Grades, die sehr gut ausgestattet sind und über sehr gutes Personal verfügen. In Rumänien gibt es rund zwanzig solcher Einrichtungen. Sie sind in der Lage, die Versorgung bei Frühgeburten mit den grö‎ßten Bedürfnissen zu gewährleisten. Wir arbeiten mit begrenzten, veralteten und überlasteten Geräten. Damit Frühgeborene überleben können, ist es unerlässlich, dass wir Inkubatoren, Beatmungsgeräte, Geräte zur Überwachung der Vitalfunktionen und hochwertige Einweg-Verbrauchsmaterialien haben, um die vielfältigen Komplikationen zu vermeiden, die Säuglinge mit einem schwachen Immunsystem haben können.“




    Wir haben Adriana Dan auch gefragt, was Neonatologen empfinden, wenn sie trotz der Mängel im Gesundheitswesen in ihrem Beruf erfolgreich sind:



    Auf der einen Seite sind wir froh, dass wir einer zarten Seele und einer Familie helfen können, die dieses Kind so sehr begehrt und erwartet hat. Andererseits ist es eine Frage des Berufsstolzes, wenn wir sehen, dass das, was wir tun, von Bedeutung ist. Bei unseren jährlichen Treffen am 17. November, wenn der Welttag der Frühgeborenen verzeichnet wird, kommen wir mit den Kindern zusammen, die wir gerettet haben und die zwei, fünf Jahre alt sind oder sogar das Schulalter erreicht haben. Es ist eine solche Freude, zu wissen, dass ein Teil dessen, was dieses Kind heute ist, dir zu verdanken ist. Es ist etwas Besonderes.“




    Diese Art von Genugtuung wird höchstwahrscheinlich nur von einem Arzt wahrgenommen, der das Leben eines Neugeborenen rettet. Aber für weitere solche Erfolge braucht Rumänien modernste Neugeborenen-Kliniken. Im Jahr 2019 erwirbt der Verband Salvaţi Copiii“ Rumänien Ausrüstung für 49 Entbindungskliniken.

  • Situaţia neonatologiei în România

    Situaţia neonatologiei în România

    Dotarea corespunzătoare
    a clinicilor de neonatologie este esenţială pentru buna gestionare a naşterilor
    premature. În România, rata mortalităţii infantile este de două ori mai mare
    decât media Uniunii Europene. Rata mortalităţii infantile este un bun criteriu
    pentru a observa nu doar distanţa dintre România şi statele europene mai
    dezvoltate. În judeţele sărace ale României, rata mortalităţii infantile este
    de două ori mai mare decât cea din marile oraşe, unde există maternităţi dotate
    cu aparatură medicală performantă, conform unei analize întocmite de Salvaţi
    Copiii.

    Gabriela
    Alexandrescu preşedintele executiv Salvaţi CopiiiRomânia: Nu s-a mai dezvoltat un program naţional de dotare de acum 12 ani, din
    2007. Dat fiind numărul mare de cazuri de naşteri premature, al copiilor cu
    risc, aceste echipamente au fost folosite intens, plus că numărul paturilor de
    terapie intensivă neonatală este la jumătate, aşa că multe secţii au lucrat la
    foc continuu, au primit mai mulţi copii decât aveau capacitatea. Lipsa acestor
    dotări care să asigure un suport vital a fost una dintre cauze. O altă cauză
    este şi cea legată de educaţia mamelor, de gradul de cuprindere la medicul de
    familie şi de control al sarcinii. Aproape jumătate dintre sarcini nu figurează
    în evidenţa unui medic de specialitate. Foarte multe femei nasc în maternităţi
    care nu au posibilitatea, echipa şi dreptul legal de a îngriji copii mai mici
    de un kilogram şi jumătate.


    Cât despre
    cauzele care conduc la o rată ridicată a mortalităţii infantile în România, Gabriela
    Alexandrescu consideră că aceastea sunt atât de natură socio-culturală, cât şi
    legate de lipsa serviciilor medicale în zonele mai slab dezvoltate din România Este un cumul de factori: educaţia, lipsa serviciilor de bază de la
    nivelul comunităţilor, în special în comunităţile rurale, unde există o lipsă
    majoră de medici de familie, o lipsă de evaluare a gravidei, imposibilitatea
    multor femei de a se deplasa în alte localităţi pentru a-şi face analizele în
    sarcină. Toate acestea au creat o situaţie destul de dificilă pentru familiile
    din România. Avem o rată dublă a mortalităţii infantile şi avem diferenţe şi în
    interiorul ţării, între diferitele judeţe. Avem peste 23 de judeţe care
    depăşesc media naţională a mortalităţii, în top fiind, din păcate, judeţele
    Botoşani şi Călăraşi. Acestea au o mortalitate de trei ori mai ridicată decât
    Clujul sau Bucureştiul.


    Media naţională a ratei mortalităţii infantile a fost, în
    2017, de 7,2 la o mie de copii născuţi vii, cauza principală fiind naşterile
    premature. Organizaţia Salvaţi Copiii se implică activ în demersurile de
    dotare conformă a unităţilor medicale. Revine la
    microfon Gabriela Alexandrescu Prin ceea ce putem face noi, organizaţia
    Salvaţi Copiii, încercăm să acoperim aceste lipsuri. În ultimii ani, din 2012
    până anul trecut, am donat mai mult de 515 echipamente în 88 de maternităţi,
    pentru 42 de mii de nou-născuţi. Am investit peste patru milioane de euro, bani
    pe care i-am primit de la companii şi persoane fizice. Totul s-a făcut prin
    sprijinul oamenilor din România. Vâzând şi înţelegând că aşteptând până ce
    ministerul şi autorităţile publice să aloce sume relevante, stă în puterea
    noastră să ne salvăm copiii. Dacă nu asigurăm nici dreptul la viaţă al
    copiilor, despre ce mai putem vorbi în rest?


    În România,
    există şi foarte multe cazuri de malformaţii cardiace în rândul nou-născuţilor.
    Mulţi copii se nasc cu aceste probleme şi singura clinică unde aceştia pot fi
    trataţi imediat după naştere este Institutul
    de Boli Cardiovasculare şi Transplant din Târgu Mureş
    . Acolo, medicii lucrează
    continuu, însă efortul lor nu este suficient. Dintr-un necesar anual de aproape
    o mie de operaţii pe cord, cllinica de la Târgu Mureş asigură în jur de 230. În
    acelaşi timp, alţi medici se confruntă cu lipsa dotărilor necesare.

    Adriana Dan,
    şeful secţiei deNeonatologie a
    Spitalului Universitar de Urgenţă din Bucureşti
    : Clinicile de
    neonatologie din România sunt clasificate pe grade de competenţă şi de dotare.
    Maternităţile de gradul 3, cele mai bine dotate şi cele mai bine pregătite din
    punctul de vedere al resurselor umane, sunt relativ puţine, cam douăzeci, în
    România. Aceste unităţi sunt capabile să asigure îngrijirea prematurilor cu
    nevoile cele mai mari. Funcţionăm cu echipamente puţine, vechi, uzate fizic şi
    moral. Pentru supravieţuirea prematurilor este esenţial să dispunem de
    incubatoare, de ventilatoare, de monitoare de funcţii vitale, de consumabile de
    calitate şi de unică folosinţă care să prevină multiplele complicaţii pe care
    aceşti copii cu imunitate scăzută le pot face.



    Am întrebat-o pe Adriana
    Dan ce simte un medic neonatolog care, în ciuda neajunsurilor din sistemul
    medical, are parte de reuşite în profesia sa. Pe de o parte, avem o
    fericire omenească că am putut ajuta un suflet fragil şi o familie care îşi
    doreşte şi aşteaptă atât de mult acest copil. Pe de altă parte, este o mândrie
    profesională, pentru că înseamnă că ceea ce facem noi este important. La
    întâlnirile noastre anuale de pe 17 noiembrie, când este Ziua Internaţională a
    Prematurităţii, ne reîntâlnim cu bebeluşii pe care i-am salvat şi care au doi
    ani, cinci ani sau sunt chiar elevi la şcoală. Este o bucurie în a şti că o
    parte din ceea ce este acel copil ţi se datorează şi ţie. Este deosebit.



    O satisfacţie pe
    care, cel mai probabil, doar un medic care salvează viaţa un copil abia născut
    o poate avea. Dar, pentru ca aceste succese să devină tot mai multe, România
    are nevoie de clinici de neonatologie performante. În 2019, Salvaţi Copiii România achiziţionează echipamente pentru 49
    de maternităţi.

  • Situaţia neonatologiei în România

    Situaţia neonatologiei în România

    Dotarea corespunzătoare
    a clinicilor de neonatologie este esenţială pentru buna gestionare a naşterilor
    premature. În România, rata mortalităţii infantile este de două ori mai mare
    decât media Uniunii Europene. Rata mortalităţii infantile este un bun criteriu
    pentru a observa nu doar distanţa dintre România şi statele europene mai
    dezvoltate. În judeţele sărace ale României, rata mortalităţii infantile este
    de două ori mai mare decât cea din marile oraşe, unde există maternităţi dotate
    cu aparatură medicală performantă, conform unei analize întocmite de Salvaţi
    Copiii.

    Gabriela
    Alexandrescu
    preşedintele executiv Salvaţi Copiii România: Nu s-a mai dezvoltat un program naţional de dotare de acum 12 ani, din
    2007. Dat fiind numărul mare de cazuri de naşteri premature, al copiilor cu
    risc, aceste echipamente au fost folosite intens, plus că numărul paturilor de
    terapie intensivă neonatală este la jumătate, aşa că multe secţii au lucrat la
    foc continuu, au primit mai mulţi copii decât aveau capacitatea. Lipsa acestor
    dotări care să asigure un suport vital a fost una dintre cauze. O altă cauză
    este şi cea legată de educaţia mamelor, de gradul de cuprindere la medicul de
    familie şi de control al sarcinii. Aproape jumătate dintre sarcini nu figurează
    în evidenţa unui medic de specialitate. Foarte multe femei nasc în maternităţi
    care nu au posibilitatea, echipa şi dreptul legal de a îngriji copii mai mici
    de un kilogram şi jumătate.



    Cât despre
    cauzele care conduc la o rată ridicată a mortalităţii infantile în România, Gabriela
    Alexandrescu consideră că aceastea sunt atât de natură socio-culturală, cât şi
    legate de lipsa serviciilor medicale în zonele mai slab dezvoltate din România: Este un cumul de factori: educaţia, lipsa serviciilor de bază de la
    nivelul comunităţilor, în special în comunităţile rurale, unde există o lipsă
    majoră de medici de familie, o lipsă de evaluare a gravidei, imposibilitatea
    multor femei de a se deplasa în alte localităţi pentru a-şi face analizele în
    sarcină. Toate acestea au creat o situaţie destul de dificilă pentru familiile
    din România. Avem o rată dublă a mortalităţii infantile şi avem diferenţe şi în
    interiorul ţării, între diferitele judeţe. Avem peste 23 de judeţe care
    depăşesc media naţională a mortalităţii, în top fiind, din păcate, judeţele
    Botoşani şi Călăraşi. Acestea au o mortalitate de trei ori mai ridicată decât
    Clujul sau Bucureştiul.


    Media naţională a ratei mortalităţii infantile a fost, în
    2017, de 7,2 la o mie de copii născuţi vii, cauza principală fiind naşterile
    premature. Organizaţia Salvaţi Copiii se implică activ în demersurile de
    dotare conformă a unităţilor medicale.

    Gabriela Alexandrescu:
    Prin ceea ce putem face noi, organizaţia
    Salvaţi Copiii, încercăm să acoperim aceste lipsuri. În ultimii ani, din 2012
    până anul trecut, am donat mai mult de 515 echipamente în 88 de maternităţi,
    pentru 42 de mii de nou-născuţi. Am investit peste patru milioane de euro, bani
    pe care i-am primit de la companii şi persoane fizice. Totul s-a făcut prin
    sprijinul oamenilor din România. Vâzând şi înţelegând că aşteptând până ce
    ministerul şi autorităţile publice să aloce sume relevante, stă în puterea
    noastră să ne salvăm copiii. Dacă nu asigurăm nici dreptul la viaţă al
    copiilor, despre ce mai putem vorbi în rest?


    În România,
    există şi foarte multe cazuri de malformaţii cardiace în rândul nou-născuţilor.
    Mulţi copii se nasc cu aceste probleme şi singura clinică unde aceştia pot fi
    trataţi imediat după naştere este Institutul
    de Boli Cardiovasculare şi Transplant din Târgu Mureş. Acolo, medicii lucrează
    continuu, însă efortul lor nu este suficient. Dintr-un necesar anual de aproape
    o mie de operaţii pe cord, clinica de la Târgu Mureş asigură în jur de 230. În acelaşi
    timp, alţi medici se confruntă cu lipsa dotărilor necesare. Adriana Dan, şeful secţiei de Neonatologie a Spitalului Universitar de Urgenţă din
    Bucureşti:

    Clinicile de neonatologie din România sunt
    clasificate pe grade de competenţă şi de dotare. Maternităţile de gradul 3,
    cele mai bine dotate şi cele mai bine pregătite din punctul de vedere al
    resurselor umane, sunt relativ puţine, cam douăzeci, în România. Aceste unităţi
    sunt capabile să asigure îngrijirea prematurilor cu nevoile cele mai mari.
    Funcţionăm cu echipamente puţine, vechi, uzate fizic şi moral. Pentru
    supravieţuirea prematurilor este esenţial să dispunem de incubatoare, de
    ventilatoare, de monitoare de funcţii vitale, de consumabile de calitate şi de
    unică folosinţă care să prevină multiplele complicaţii pe care aceşti copii cu
    imunitate scăzută le pot face.


    Am întrebat-o pe Adriana
    Dan ce simte un medic neonatolog care, în ciuda neajunsurilor din sistemul
    medical, are parte de reuşite în profesia sa:

    Pe de o parte, avem o
    fericire omenească că am putut ajuta un suflet fragil şi o familie care îşi
    doreşte şi aşteaptă atât de mult acest copil. Pe de altă parte, este o mândrie
    profesională, pentru că înseamnă că ceea ce facem noi este important. La
    întâlnirile noastre anuale de pe 17 noiembrie, când este Ziua Internaţională a
    Prematurităţii, ne reîntâlnim cu bebeluşii pe care i-am salvat şi care au doi
    ani, cinci ani sau sunt chiar elevi la şcoală. Este o bucurie în a şti că o
    parte din ceea ce este acel copil ţi se datorează şi ţie. Este deosebit.



    O satisfacţie pe
    care, cel mai probabil, doar un medic care salvează viaţa unui copil abia
    născut o poate avea. Dar, pentru ca aceste succese să devină tot mai multe,
    România are nevoie de clinici de neonatologie performante. În 2019, Salvaţi Copiii România achiziţionează echipamente pentru 49
    de maternităţi.