Tag: Posteingangsliste

  • Hörerpostsendung 04.08.2013

    Hörerpostsendung 04.08.2013

    Liebe Freunde, herzlich willkommen zur Hörerpostsendung von RRI. Aus Studio 12 in Bukarest begrü‎ßt Sie diesmal Daniela Cîrjan. Bis zum 1. September, wenn mein Kollege Sorin Georgescu von seinem wohlverdienten Urlaub zurückkehrt, werden Sie jeden Sonntag eine andere Stimme als Rundfunk-Postbote hören.



    Gleich zum Anfang die Posteingangsliste. Herkömmliche Postbriefe gingen von folgenden Hörern ein: Thomas Jeske (Gelsenkirchen), Wolfgang Kühn (Rudolstadt) Michael Lindner (Gera), Eckhard Röscher (Dessau), Georg Schafheitle (Singen), Reiner Peuthert (Stendal), Andreas Lo‎ßmann (Erftstadt), Christoph Paustian (Murg), Hans Peter Themann (Helsa), Peter Thranert (Dresden), alle aus Deutschland, und von Sandro Blatter (Schwerzenbach, in der Schweiz).



    Eine Fax-Sendung erhielten wir von Herrn Günter Spiegelberg aus Güstrow.



    E-Mails landeten in unserer Inbox bis einschlie‎ßlich Mittwoch nachmittag von: Herbert Jörger (Bühl), Dieter Sommer (Lutherstadt Eisleben), Ralf Ladusch (Cottbus), Jürgen Florenkowski (Nackenheim), Frank Vettel (Panketal), Andreas Küeck (Rechtenfleth), Petra Kugler (Ottenau), Ygal Benger (Ochtrup), Hendrik Leuker (Bamberg), Lakati Peter, Georg Pleschberger, Paul Gager, Dmitry Kutuzov.



    Im Online-Formular hinterlie‎ßen Ihre Beobachtungen Hans Gosdschan und Ralf Ladusch (beide aus Cottbus).



    Vielen Dank für Ihre Zeilen, liebe Freunde, selbstverständlich erhalten Sie QSL-Karten für Ihre Empfangsberichte, auch wenn es bei uns erfahrungsgemä‎ß etwas länger mit der Zustellung dauern kann.



    Unsere Postanschrift lautet: Radio Rumänien International, General-Berthelot-Stra‎ße 60-64, PLZ 010171, Bukarest/Rumänien.



    Unsere Faxnummer ist: 0040-21-319-05-62



    Per E-Mail erreichen Sie uns blitzschnell — die Adresse unserer Mailbox ist: germ@rri.ro


    Auf unserer Homepage www.rri.ro können Sie den Funkbriefkasten bald nach der Erstausstrahlung nachlesen und natürlich auch die Audiodatei nachhören.



    Und jetzt einige Auszüge aus den Hörerbriefen.



    Als erstes ein Fragment aus einem Postbrief von unserem langjährigen Hörer und Freund Michael Lindner aus Gera, Deutschland:



    “Heute schreiben wir den 13. Juli 2013, ein Tag, wie unzählige andere, wenn es da nicht eine riesige Überraschung gegeben hätte, die in die Geschichte meines DX-Hobbys eingehen wird. Früh um 08.00 Uhr klingelte es Sturm, worüber ich etwas verwundert war. Vor dem Gartenzaun stand ein Mitarbeiter der Deutschen Post und überreichte mir zwei gro‎ße und schwere Paketsendungen. Nur wenige Sekunden dauerte es und ich erkannte auf den Sendungen das Logo von Radio Rumänien International. Was sich darin wohl befinden wird? Sofort öffnete ich beide Sendungen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zwei Bücher, Prospekte und eine Dose mit Badesalz aus einer rumänischen Saline. Das alles sind die Preise für meine Teilnahme am Preisausschreiben über die rumänischen Salinen. Es hat sich also wieder einmal gelohnt, an den Wettbewerben von Radio Rumänien International teilzunehmen. Als langjähriger und treuer Freund ist es ja relativ einfach, die Quizbedingungen zu erfüllen. Aber viel wichtiger ist es, dass durch solche Aktionen das Interesse an Rumänien und Radio Rumänien International ständig gesteigert wird. So ist es möglich, Land und Leute in sehr unterhaltsamer Weise kennen zu lernen bzw. Das schon vorhandene Wissen zu vervollkommnen. Es ist hervorragende Arbeit, die von den Mitarbeitern von Radio Rumänien International geleistet wird. Dafür danke ich Ihnen vom ganzen Herzen, in der Hoffnung, dass unsere Jahrzehnte lange Freundschaft noch ewig bestehen wird. Also, ganz herzlichen Dank an Sie bzw. auch an eventuelle Sponsoren für die wundervollen Geschenke, an denen ich noch lange Freude haben werde. Mulţumesc, mulţumesc, mulţumesc…”



    Lieber Herr Lindner, wir danken Ihnen auch vom ganzen Herzen für die schönen Worte. Wir freuen uns sehr, da‎ß unsere kleinen Geschenke gut angekommen sind und Ihnen gefallen haben.







    Auch Herr Péter Lakati (Ungarn) und Herr Georg Pleschberger (Österreich) sowie Herr Ralf Urbanczyk (Deutschland) bestätigten uns per E-Mail den Erhalt von Paketen, die unser Geschenk, den 2. bzw. 3. Preis des Wettbewerbs Die Salinen Rumäniens“, enthielten.


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    2. Preis: DVD, Broschüren und Badesalz (Foto: Ralf Urbanczyk)



    Wir freuen uns, da‎ß die Pakete gut angekommen sind, und hoffen, da‎ß unsere Hörer lange Zeit Freude an Ihren Geschenken haben werden.



    Es folgen einige Auszüge aus einem schönen Brief von Herrn Wolfgang Kühn, unserem treuen Hörer und Freund aus Rudolstadt, Deutschland:




    “Für Ihre ausgezeichneten Ausführungen im Funkbriefkasten, der auch die Beschreibung der laufenden QSL-Karten Serie einschlie‎ßt (für den Nur-Kurzwellenhörer ohne Internet wichtig!) bedanken wir uns im Saaletal/Thüringen. …



    Mittlerweile begannen Sie ja kurz nach Abschlu‎ß des Hörerquiz RRI 85 mit der neuen Fragenserie zum Enescu-Festival, für das ich mich natürlich interessiere, weil ich seinen Leiter Ioan Hollender aus Temeswar als Chef der Wiener Staatsoper u. a. zum Opernball über ORF-TV über Jahre sehen konnte.



    Nicht vergessen habe ich Ihre Gastgeschenke der “Rumänischen Rhapsodien”, die Sie uns (bzw. Ihr Reporter) in den 1970er Jahren im Bukarester Nord-Hotel überreichten. Gelegentlich gelangen diese Aufnahmen auf unseren “Nostalgie”-Plattenspieler — ihre Tonqualität ist vorbildlich. Neulich vertrat man im Fernsehen der ARD den Standpunkt, da‎ß diese “Alt-Aufnahmen” qualitativ weit über den CD-Aufnahmen neuester Produktion ständen. Jedoch soll damit keine Stellungnahme oder Urteil gesprochen werden. Dazu sind wir gewisserma‎ßen “Laienhörer” — ohne spezifische Schulung. Auffallend war uns schon im Zeitraum unserer Schwarzmeer- und Karpatenreisen 1970-1989 als wir zeitweise den Ferienfunk aus Constanta und Varna (Bulgarien) parallell bzw. nacheinander verfolgen konnten, da‎ß oft aufnahmemä‎ßige Unterschiede bestanden. Eine Frage: Gibt es den Ferienfunk für die Gäste der rumänischen Schwarzmeerküste auch heute noch?”



    Lieber Herr Kühn, ihre Frage kann ich sofort mit “Ja” beantworten. Der Ferienfunk sendet immer noch jeden Sommer, von Juli bis September, aus dem Ferienort Mamaia, auf der Wellenlänge 101,1 UKW. Auf der Frequenz des Ferienfunks kann man Folgendes hören:



    Informationen und Beiträge über Veranstaltungen und Events an der Schwarzmeerküste und im Donaudelta, alte und neue Musikschlager und Hits von den 1960er Jahren bis heute und selbstverständlich die Nachrichten in rumänischer, englischer, französischer, deutscher, italienischer und russischer Sprache, die von den Redakteuren unseres Senders, Radio Rumänien International, verfa‎ßt und gesprochen werden. Jeden Tag hört man an der rumänischen Schwarzmeerküste die inzwischen berühmt gewordenen Ansagen: Aici Radio Vacanta”, “Hier Spricht der Ferienfunk!”, “This is Radio Holidays!”, “Govorit Radiostantia Otdih!”, “Qui Radio Vacanta!” und “Ici Radio Vacances!”



    Ich möchte aber noch einige Zeilen aus Ihrem Brief zitieren:



    “Bezüglich Ihres Landes, Ihrer Geschichte, Kultur und Kunst sind wir weitgehend auf Ihre regelmä‎ßigen gut ausgestatteten Sendungen angewiesen und freuen uns (noch?) am Erhalt der Kurzwelle. Durch Ihre Reisetätigkeit bringen Ihre Reporter viele Vergleiche und Schilderungen zwischen Rumänien und anderen Regionen, u. a. auch von deutschen Städten. Mit gro‎ßem Interesse verfolgen wir hier ebenso wie eine gro‎ße Hörerzahl Ihre Sende-Rubrik “Pro Memoria” zur Geschichte Rumäniens. Dabei möchte ich besonders die Beschreibungen aus dem Jahre 1941 vom 16. Juli 2013 um 12.00 Uhr UTC hervorheben. Es ist ein Zeitraum, den man auch hier immer wieder aufzuarbeiten versucht.”



    Vielen Dank, lieber Herr Kühn, für Ihren schönen Brief. Wir hoffen, da‎ß uns die Kurzwelle lange erhalten bleibt, und da‎ß Sie weiterhin unsere Sendungen störungsfrei empfangen.



    Für alle unsere treuen Hörer habe ich nun ein kleines musikalisches Geschenk — einen rumänischen Schlager der 1960er Jahre, der auch im Ferienfunk oft zu hören war:



    Broscuţa Oac (Das Fröschlein Oac) mit Trio Grigoriu



    Liebe Freunde, letzte Woche verriet Ihnen meine Kollegin Irina Adamescu auf Anregung von Herrn Daniel Wächter das Rezept der rumänischen Grillwürstchen “mici”. Heute lade ich Sie ein, ein weiteres beliebtes rumänisches Gericht kennenzulernen, und zwar den Auberginensalat (Rum. “Salata de vinete”). Das Wort “vinete” bezeichnet die Farbe der Auberginen, sie hei‎ßen bei uns einfach “die Lilablauen”. Übrigens, für “Tomaten” sagt man auf Rumänisch “roşii”, das hei‎ßt “die Roten”.



    Los geht’s also mit dem Auberginensalat (Salata de vinete) nach rumänischer Art.


    Die tatsächliche Arbeitszeit ist von etwa 15 Min, aber Sie müssen auch eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen. Es ist nicht schwer, und mit etwas Geduld gelingt es immer!



    Zutaten


    2 gro‎ße Auberginen


    5 EL Sonnenblumenöl (etwa 50 Gramm)


    1 kleine bis mittlere Zwiebel


    Salz


    1 TL Zitronensaft


    Nach Bedarf einige mittelgro‎ße Tomaten



    Und jetzt die Zubereitung:



    Die Auberginen auf direkter Flamme (Grillkohlen) oder auf einer Blechplatte auf dem Gasherd backen. Man kann die Auberginen auch im Backofen bei 200°C auf der oberen Schiene ca. 30 Minuten weich backen, aber sie schmecken am besten wenn sie auf einer Metallplatte bei starker Flamme geröstet werden, bis die Haut verkohlt. So wird das Auberginenfleisch butterweich und lecker. Und es geht auch viel schneller !






    Auberginen umdrehen, damit die Haut auf allen Seiten schwarz verbrannt ist. Momentan sehen unsere Auberginen nicht besonders hübsch aus, aber der Geschmack wird umso köstlicher! Wenn die Auberginen ganz weich werden, die verkohlte Haut abziehen, das Auberginenfleisch in einen Sieb geben und die darin enthaltene bittere Flüssigkeit etwa 30 Minuten lang ablaufen lassen. Das mu‎ß sein, ansonsten ist die ganze Arbeit für die Katz!


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    Hier möchte ich Ihnen einen kleinen Tipp geben, einfach so, als Hausfrau, die sich gerne ein bi‎ßchen Freizeit schafft. Da Sie sich schon die Hände schmutzig machen müssen, backen Sie doch mehr Auberginen — sagen wir, um die 6 oder 8 Stück. Das geputzte und gut abgetropfte Auberginenfleisch frieren Sie dann ein — im Tiefkühlfach hält es beliebig lange, und wenn Sie wieder mal Lust auf Auberginensalat bekommen… einfach auftauen und noch einige Minuten abtröpfeln lassan, dann schnell zubereiten. In 15 Minuten ist der Auberginensalat schon auf dem Tisch !



    Jetzt aber zurück zum Rezept.






    Mit einem Holz- oder Kunststofflöffel das Auberginenfleisch auf einer Holzplatte sehr fein hacken. Die Masse in eine Schüssel geben, und Sonnenblumenöl unter ständigem Rühren tropfenweise in den Auberginenbrei zufügen, bis die Masse heller und cremiger wird. Zwiebel pellen, sehr fein würfeln, dazugeben. Nach Geschmack salzen.


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    Sie können den Salat mit ein wenig Zitronensaft abschmecken, aber nehmen Sie wirklich nur ein paar Tropfen, damit das feine Auberginenaroma erhalten bleibt. Es darf nich säuerlich schmecken. Das Originalrezept sieht gar keinen Zitronensaft vor — am besten probieren Sie den Salat beim Umrühren und entscheiden selbst, ob Sie Zitronensaft dazu geben wollen, oder nicht. Übrigens: Beim Zubereiten macht Kosten immer Spa‎ß!




    Man kann nach Belieben zusätzlich 1 E‎ßlöffel Mayonnaise in den Auberginenbrei geben, dann wird der Salat heller. Mir persönlich schmeckt der Auberginensalat ohne Mayonnaise viel besser, er ist leichter, gesünder, und auch für Vegetarier geeignet.






    Den Auberginenbrei kann man einfach mit Brot und Tomatensalat essen (bei uns zuhause bleibt er nicht mal eine halbe Stunde stehen!) aber es gibt auch schönere Präsentationsmöglichkeiten. Zum Beispiel: Von den Tomaten einen Deckel abschneiden. Inneres entfernen. Den Auberginensalat in die leicht gesalzenen Tomaten füllen. Und das war’s schon – fertig ist Ihre dekorative Vorspeise fürs Buffet. Trinken Sie dazu ein Glas leichten, halbtrockenen Rosé- oder Wei‎ßwein… richtig gekühlt, das versteht sich von selbst !


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    In Rumänien ist der Auberginensalat besonders beliebt. Wir finden ihn verdammt lecker, und können davon nie zuviel bekommen. Meine Familie ist richtig süchtig danach! Probieren Sie mal dieses einfache Gericht, und schreiben Sie uns, wie es Ihnen geschmeckt hat. Viel Spa‎ß beim Zubereiten und guten Appetit!



    Audiobeitrag hören:




  • Hörerpostsendung 28.07.2013

    Hörerpostsendung 28.07.2013

    Herzlich willkommen sagt Ihnen heute Irina Adamescu. Ich vertrete diesmal Sorin Georgescu, den Redakteur, der gewöhnlich die wöchentliche Hörerpost beantwortet. Sorin hat seinen wohlverdienten Urlaub angetreten und solange er weg ist gestalten wir, die anderen Redaktionsmitglieder, der Reihe nach je eine Hörerpostsendung. Was auch gut so ist, denn ich freue mich wieder die Post von Ihnen zu lesen.



    Heute kehre ich die Ordnung im Funkbriefkasten um, ich verlese jetzt erst einmal die Posteingangsliste, die ja immer zum Schluss kommt, und befasse mich anschlie‎ßend mit der Post.



    Herkömmliche Postbriefe erhielten wir von folgenden Hörern aus Deutschland:

    Hendrik Leuker (Bamberg), Bernhard de Bache (Geilenkirchen), Reiner Peuthert (Stendal).



    E-Mails ginge ein von Andreas Karger (Köln), Hans Kopyciok (Rostock), Klaus Karusseit (Schweden), Heinrich Eusterbrock (Kaufbeuren), Bezazel Ferhat Ben Rabah (Algerien), Fritz Andorf (Meckenheim), Herbert Jörger (Bühl), Willi Seiser (Ottenau).



    Einen Empfangsbericht per Fax schickte uns Herr Georg Pleschberger aus Villach (Österreich).



    Anscheinend hat diese Woche niemand ein Onlineformular ausgefüllt.



    Und jetzt kommen unsere Hörerer Frau Iris Cox und Herr Michael Dulisch in Dinslaken zu Wort:



    Vielen Dank für die Zusendung eurer QSL-Karte von “Orgel in Mihail Jora Konzertsaaal”, worüber wir uns sehr gefreut haben. Das Motiv hat uns gut gefallen, nur schade, dass mein vor langer Zeit verstorbener Vater das Bild nicht mehr sehen kann. Er war ein gro‎ßer Kenner von Konzert- und Kirchenorgeln und wäre sicher beeindruckt gewesen.“



    Beim Stichwort QSL-Karten weise ich Sie darauf hin, dass Sie die Möglichkeit haben, Ihre älteren QSL-Kartensammlungen von Radio Rumänien International zu vervollständigen. Dafür brauchen Sie nur einen gültigen Empfangsbericht an die Redaktion zu schicken, mit dem Vermerk Bitte um die QSL-Karte (zum Beispiel) Juli 2004“. Am Ende dieses Sendeskripts finden Sie eine Liste mit den noch verfügbaren QSL-Karten. Sie können sich aber auch den Artikel QSL-Restbestände 2000-2012 anschauen, dort führen Weblinks zu entsprechenden Bildern im Archiv unserer alten Webseite.



    Seit gut 6 Wochen haben wir eine neue Internetseite, die Sie weiterhin unter der bekannten Adresse (www.rri.ro) erreichen können. Interessant für uns ist es, Ihre Meinung über die neue Webseite, die von unseren Kollegen von Radio România New Media erstellt wurde, zu erfahren, und … ich wurde fündig:



    Frau Cox und Herr Dulisch schreiben:



    Die Internetseite fanden wir übersichtlich gestaltet, man kann auf den ersten Blick alles Wichtige erfassen, was manches mühevolle Suchen erspart.“



    Auch aus Sangerhausen, von Herrn Horst Cersovsky, erhielten wir eine Meinung zu der neuen Seite. Er beginnt mit einigen Zeilen über das Feedback-Formular, das nicht einwandfrei funktioniert.



    Die Startschwierigkeiten sind inzwischen vielleicht bereits überwunden. Ich werde aber auch nach negativer Anzeige bestimmt nur einen Versuch beim Abschicken unternehmen. Falls alles ankommt, würde ich mich über die im Funkbriefkasten vorgestellte QSL für Juni 2013 freuen. Als überzeugter Kurzwellenhörer möchte ich trotzdem die neue RRI – Homepage loben: informativ, übersichtlich, aktuell. Die Gestaltung gefällt mir sehr gut, ein willkommener ergänzender Informationskanal für die Sendungen auf der Kurzwelle. Beim Empfangsberichtsformular fällt mir gerade auf, dass speziell der Raum für die Mitteilungen doch recht klein ist. Man verliert schnell die Übersicht über seine Zeilen. Vielleicht sollen sich die Hörer an dieser Stelle aber auch eher etwas kürzer fassen?“ – fragt Herr Cersovsky.



    Aus der Sicht unserer Redaktion darf dieser nicht der Grund für einen recht kleinen Raum für Mitteilungen sein. Doch wer wei‎ß, was sich unsere Programmierer dabei gedacht haben! (Update: Die Anzahl der Anschläge einer Botschaft ist nicht begrenzt. Sie können folglich auch längere Nachrichten hinterlassen, auch wenn die Message-Box klein ist, wird die Schreibfläche automatisch erweitert und der Text nach unten gescrollt.)




    Zu unserer neuen Internetaufmachung nun Herr Rainer Selle aus Halle an der Saale:



    Die neue Webseite von Radio Rumänien International habe ich mir auch schon angeschaut. Ich muss sagen, dass diese doch ganz gut gelungen und übersichtlich gestaltet ist! Die letzten kleinen Probleme werden Sie sicher auch bald in den Griff bekommen. Aber dass in der Sprachenauswahl-Leiste Deutsch“ die letzte Option ganz hinten ist, ist ja allerhand! ;-)“.



    Das haben wir uns auch gedacht, lieber Herr Selle, und mein Kollege, der Gestallter des Funkbriefkastens, Sorin Georgescu, hat sich wegen der offensichtlich sinnlosen Anordnung der Sprachen stark aufgeregt. Doch hat es leider nichts genützt, denn für unsere Programmierer wäre es zu aufwendig gewesen, diesen Fehler zu beheben bzw. Teile des Programms umzuschreiben.







    Herr Selle legte seinem Brief noch eine Ansichtskarte aus Halle bei, auf der man einen schönen Blick auf die Innenstadt mit Marktplatz, Roten Turm und Marktkirche werfen kann. Darüber habe ich mich ganz besonders gefreut, denn ich bin in Halle, genauer gesagt in Halle-Neustadt aufgewachsen. Vielen Dank, Herr Selle!

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    Gru‎ßkarte von R. Selle (Bild zum Vergrö‎ßern anklicken)




    Herr Daniel Wächter stellte sich auf unserer Facebook-Seite als ein langjähriger Kurzwellenhörer vor:



    Ich bin jetzt 40 Jahre alt und bin seit meinem 12. Lebensjahr Kurzwellenhörer. Ich freue mich, dass Ihre Station weiterhin auf Kurzwelle sendet“, schreibt Herr Wächter und fragt weiter: Was ist eigentlich das Nationalgericht Rumäniens und was beinhaltet die typische Küche Rumäniens?“



    Bevor ich auf die typischen rumänischen Gerichte zu sprechen komme, möchte ich einige Worte über die rumänische Küche sagen. Ich würde die rumänische Küche als eine Konfluenzküche“ bezeichnen, falls es den Begriff überhaupt gibt. Es ist eine Küche in die zahlreiche Einflüsse, ausgehend von den zeitweiligen Herrschern und/oder Nachbarvölkern, eingegangen sind.



    Aus der Antike, von den Römern, kommt die plăcintă, die sich vom lateinischen Wort placenta (dt. Mutterkuchen) ableitet, wahrscheinlich weil der Kuchen ursprünglich eine so ähnlich runde Form hatte. Die Plăcintă ist ein Gebäck, zumeist aus Blätterteig, das mit Käse, verschiedenen Obstsorten wie z.B Äpfeln oder auch Schokolade gefüllt wird. Plăcintă ist nicht zu verwechseln mit dem österreichischem Palatschinken, ein Pfannkuchen, der im Rumänischen allgemein clătite genannt wird. (In Siebenbürgen wird der Pfannkuchen regional allerdings wiederum mit dem Wort plăcinte bezeichnet, das vermutlich über das Ungarische ins Wienerische in der Form “Palatschinken” gelangte.)



    Das Osmanische Reich hat tiefe Spuren in der Küche der an der Schwarzmeerküste gelegenen Region Dobrogea (Dobrudscha) hinterlassen, aber auch in der Walachei, im Süden. Dies bezeugen Gerichte wie ciorbă (saure Suppe), sarmale (Krautwickel) oder das weltbekannte Dessert Baklava (rum. baclava). Von den Griechen haben wir musaca (gr. mousakas, tk. musakka) und von den Bulgaren, die in Rumänien als begnadete Gärtner gelten, verschiedene Gemüsegerichte, darunter zacuscă, einen sehr beliebten Salat aus in Öl geschmorten Auberginen, Rosenpaprika, Tomaten und Zwieben, der von vielen Hausfrauen im Herbst für den Winter konserviert wird. Abarten dieses Salats hei‎ßen in Bulgarien ljuteniza und in Serbien ajvar.


    Die Österreicher brachten nach Siebenbürgen und ins Banat u.a. den Tafelspitz (auf rumänisch rasol) und später den Schnitzel (rum. şniţel) ins ganze Land. Die Ungarn gaben uns den Gulasch (rum. gulaş) und Russland hinterlie‎ß verschiedene (saure) Suppen, die unter den Sammelbegriff borş in die rumänische Küche eingegangen sind.



    An die bäuerliche rumänische Küche ist ohne mămăligă nicht zu denken. Mămăliga bezeichnet ein aus Maisbrei zubereitetes Gericht. Ihnen ist vieleicht die italienische Bezeichneng Polenta besser bekannt.



    Die von den Rumänen so geliebten mici oder mititei sollen Gegen Ende des 19. Jahrhunders in einer Bukarester Kneipe erfunden worden sein. Es sind am Grill gebratene Würstchen die, und das ist das besondere an ihnen, nicht wie üblich in Därmen gefüllt sind. Wegen dieser Würstchen ist im Frühling ein Aufschrei durchs Land gegagen, als die Europäische Kommission die Verwendung des Natrons, das zur Lockerung der Mici beigemischt wird, in der Lebensmittelindustrie verboten hat. Die Rumänen sprachen bei den europäischen Behörden vor und die Kommission lenkte ein. Diese erklärte daraufhin, die Verwendung von Natron in der rumänischen fleischverarbeitenden Industrie sei unbedenklich.



    Doch so originell sind diese Würstchen auch wieder nicht. Sie sind im Grunde genommen eine Art türkische Köfte, die an Stelle von Hammel- mit Rindfleisch zubereitet und mittels der verwendeten Gewürze dem lokalem Geschmack angepasst werden. Auch bei den benachbarten Balkanvölkern sind ähnliche Grillwürstchen bekannt: In Serbien nennt man sie ćevapčići, in Bulgarien hei‎ßen sie кебапчета/kebaptscheta und die Albaner nennen sie qebape. Es gilt als wahrscheinlich, dass all diese Wörter vom türkischen kebap herrühren. Im Rumänischen bedeutet mici/mititei schlicht Kleine“. Und hier kommt das Rezept:



    Wenn Sie beim nächsten Grill rumänische Mici/Mititei zubereiten möchten, dann brauchen Sie Rind- und Schweinefleisch zu gleichen Teilen. Als Gewürze werden schwarzer gemahlener Pfeffer, getrocknetes Bohnenkraut, Piment, die zerdrückten Zehen einer Knoblauchknolle je Kilogramm Fleisch und etwas Salz verwendet. Dem gehackten Fleisch wird entweder Fett vom Rind oder die Flüssigkeit von einer Rindfleischsuppe beigegeben. Dem Ganzen werden anschlie‎ßend die Gewürze und der in den Saft einer Zitrone aufgelöste Natron hinzugefügt. Das Fleisch muss anschlie‎ßend für einige Stunden, auch über Nacht, in den Kühlschrank ruhen, damit die Gewürze gut eindringen. Anschlie‎ßend werden daraus zylinderförmige Würstchen von ca. 10 cm Länge und zwei Finger Breite geformt. Diese müssen noch kurz trocknen und dann sind sie gerade gut, um auf den Grill gelegt zu werden. Doch muss man darauf Acht geben, dass die Würstchen weder zu lange noch zu nahe an der hei‎ßen Glut liegen, denn sonst werden sie nicht mehr saftig und gerade das ist der Clou!






    Die Mititei werden hei‎ß, mit Senf und Brot als Beilage gegessen. Zu diesen kann sowohl Bier als auch Wein getrunken werden. In einer richtigen rumänischen Kneipe sorgt die entsprechende Musik für gute Laune.
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    Verfügbare ältere QSL-Karten (Stand vom 22.07.2013):
















    Jahr Serie Monate
    2000 Rumänische Persönlichkeiten I, IV, V, VII
    2004 Wildtiere in Rumänien I, II, III, IV, V (1), VI (1), VII, VIII, IX, X, XI, XII
    2005 Naturparks und Reservate I, II (3), IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XI, XII
    2006 Eisenbahnmuseum I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII, XIII
    2007 Hermannstadt VI (2), VII, VIII, IX, X, XI
    2008 Blumen IV, V, VI, VII (3), VIII, IX
    2010 Wehrkirchen und Bauernburgen I, II, IV, V, VI, VIII, IX, X, XI, XII
    2011 Bukarest-Gemälde II, IV, V, VI, VII, VIII, IX
    2012 Obstbauern- und Winzerhäuser komplett



    Die römische Zahl gibt den jeweiligen Monat an, die gelegentlich in Klammern vorkommende arabische Zahl die nur noch begrenzte Anzahl verfügbarer QSL-Karten. Beim Anklicken der Monatszahlen öffnet sich ein neues Fenster mit dem Bild der jeweiligen Karte. Wenn Sie den Seriennamen anklicken, können Sie die gesamte Serie (samt dazugehörenden Erläuterungen) als Archiv herunterladen.



    Audiobeitrag hören: