Tag: US-Präsident Donald Trump

  • Nachrichten 04.03.2024

    Nachrichten 04.03.2024

    Die USA haben beschlossen, ihre Militärhilfe für die Ukraine auszusetzen, nachdem es zu einem Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj im Oval Office gekommen ist, bestätigten Verantwortliche im Weißen Haus gegenüber Bloomberg, Fox News und CNN. Die Pause werde so lange andauern, bis Trump feststellt, dass die ukrainische Führung ein glaubwürdiges Engagement für den Frieden zeigt, so die Medien. Alle Lieferungen von US-Militärausrüstung, die sich nicht bereits auf ukrainischem Boden befinden, werden ausgesetzt, einschließlich Waffen, die sich in der Luft oder auf See im Transit oder in Zwischenlagern in Polen befinden. Der US-Präsident hat in den vergangenen Wochen die Ansichten des russischen Präsidenten Wladimir Putin übernommen, indem er fälschlicherweise behauptete, die Ukraine habe den Krieg begonnen, und Selenskyj als Diktator bezeichnete. Seine Entscheidung, die Militärhilfe zu stoppen, könnte jedoch reale Folgen für das Kräfteverhältnis im Konflikt haben und Putins Position stärken, merkt CNN an.

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Dienstag einen neuen Fonds vorgeschlagen, der Investitionen in die europäische Verteidigung in Höhe von fast 800 Milliarden Euro mobilisieren könnte. Das Geld soll sowohl zur Unterstützung der Ukraine als auch zur Stärkung der europäischen Sicherheitsverantwortung eingesetzt werden, erklärte die EU-Kommissionspräsidentin. „Wir leben in einer Zeit der Aufrüstung, und Europa ist bereit, seine Verteidigungsausgaben massiv zu erhöhen“, fügte sie hinzu. Die EU-Kommission will demnach Kredite in Höhe von 150 Milliarden Euro bereitstellen, die für Luft- und Raketenabwehr, Artilleriesysteme, Raketen und Munition, Drohnen und Anti-Drohnen-Systeme sowie für andere sicherheitsrelevante Bereiche wie Cyberabwehr und militärische Mobilität verwendet werden sollen. Mit dieser Ausrüstung könnten die EU-Staaten ihre Unterstützung für die Ukraine erheblich ausweiten, so von der Leyen weiter.

    Der amtierende rumänische Präsident Ilie Bolojan hat am Montag mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte telefoniert. Dabei dankte Rutte Rumänien für seinen Beitrag zur Allianz, begrüßte die Erhöhung des Verteidigungshaushalts in Bukarest und bekräftigte das NATO- und US-Bekenntnis zur kollektiven Verteidigung und zu Artikel 5, teilte die Präsidialverwaltung mit. Bolojan erklärte, dass die NATO der wichtigste Garant für Rumäniens Sicherheit bleibe und Artikel 5 die wirksamste Abschreckung gegen Bedrohungen und Angriffe auf die Bündnispartner darstelle. Zur Lage in der Ukraine betonte er die Notwendigkeit eines gerechten und dauerhaften Friedens sowie die Bedeutung der fortgesetzten Unterstützung für das Land.

    Die Europäische Union hat beschlossen, in diesem Jahr der Republik Moldau zusätzliche 60 Millionen Euro für den Ausbau ihrer Verteidigungsfähigkeiten bereitzustellen, erklärte der Präsident des Europäischen Rates in Chișinău. António Costa sagte, dass die Republik Moldau innerhalb der Europäischen Friedensfazilität – einem Fonds zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten verschiedener Länder – bisher der zweitgrößte Empfänger sei, mit rund 37 Millionen Euro an bereits erhaltenen Mitteln. Der EU-Ratspräsident besuchte Chișinău anlässlich des dritten Jahrestags des moldauischen EU-Beitrittsantrags.

    Vertreter ausländischer Investoren haben in Gesprächen mit dem amtierenden Präsidenten Ilie Bolojan die Notwendigkeit von Reformen betont, die Bürokratie abbauen, die Verwaltungseffizienz steigern und ein nachhaltiges Steuersystem schaffen sollen, teilte die rumänische Präsidialverwaltung mit. Diskutiert wurden strategische Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit sowie in wirtschaftlich wertvolle Sektoren wie Technologiezentren, die Produktion von Biomethan und Rechenzentren. Die Gespräche konzentrierten sich auf die kontinuierliche Anziehung und Entwicklung von Investitionen in die nationale Wirtschaft, wobei die politische Stabilität, steuerliche Vorhersehbarkeit und ein investorenfreundliches Umfeld als entscheidend angesehen wurden. Präsident Ilie Bolojan bekräftigte Rumäniens klares euroatlantisches Bekenntnis und betonte, dass dieser Rahmen Investoren Sicherheit biete und zur langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung beitrage. Der amtierende Präsident unterstrich, dass Rumäniens wirtschaftliche Entwicklung von der Anziehung von Investitionen, dem Zugang zu moderner Technologie und der Öffnung zu internationalen Märkten abhänge.

  • Nachrichten 13.02.2025

    Nachrichten 13.02.2025

    Das von Marcel Ciolacu geleitete Kabinett hat am Donnerstag zwei Beschlüsse über die Priorisierung von Projekten gefasst, die im nationalen Investitionsprogramm „Anghel Saligny“ und im Programm der Nationalen Investitionsgesellschaft (CNI) enthalten sind, während die Verlängerung der Freizonenregelung im Hafen von Constanta (Südosten) am Schwarzen Meer auf der Tagesordnung der Regierungssitzung stand. Die Exekutive will die wirtschaftliche Entwicklung der Region ankurbeln und die Handelsströme in diesem Gebiet verbessern. Außerdem wurden am Donnerstag neue Maßnahmen zur Unterstützung der Reorganisation der Nationalen Drogenbekämpfungsbehörde verabschiedet. Marcel Ciolacu kündigte an, dass die Regierungskoalition PSD-PNL-UDMR beschlossen habe, Rentnern mit niedrigem Einkommen in zwei Etappen eine finanzielle Unterstützung von 800 Lei (etwa 160 Euro) zu gewähren. Etwa 2,5 Millionen Rentner mit einem Einkommen von bis zu 2.574 Lei (ca. 515 Euro), was dem Nettomindestlohn entspricht. Die Unterstützung wird in zwei Tranchen gewährt, im April und in der zweiten Jahreshälfte. Angesichts des jüngsten Preisanstiegs wird diese Maßnahme dazu beitragen, ein Mindestmaß an sozialem Schutz für ältere Menschen aufrechtzuerhalten. Die Beihilfe soll den Anstieg der Lebenshaltungskosten ausgleichen und den Rentnern eine wesentliche finanzielle Unterstützung bieten. Zu Beginn des Jahres hatte die Regierung beschlossen, die Renten nicht mehr wie geplant an die Inflation anzupassen, was zu Unmut führte.

     

    Das Verteidigungsministerium in Bukarest teilte mit, dass seine Radar- und Überwachungssysteme in der vergangenen Nacht ein Luftziel identifiziert haben, das kurzzeitig den rumänischen Luftraum in einer Tiefe von etwa einem Kilometer durchquerte und sich in Richtung des ukrainischen Luftraums bewegte. Daraufhin gaben die Behörden eine RO-Alarmmeldung an die Bevölkerung in den Grenzgebieten Rumäniens zur Ukraine heraus. Gleichzeitig wurden zwei F-16-Flugzeuge der rumänischen Luftwaffe und zwei Eurofighter der spanischen Luftwaffe vom Boden abgehoben. Das Verteidigungsministerium meldete auch einen möglichen Einschlag auf nationalem Territorium, nahe der rumänisch-ukrainischen Grenze, ohne materielle Schäden.

     

    Die Direktion für die Untersuchung des organisierten Verbrechens und des Terrorismus warnt in ihrem Jahresbericht, dass Rumänien zusammen mit anderen europäischen Staaten im vergangenen Jahr Ziel von “Sabotage”-Aktionen war, die auf die hybriden Techniken der Russischen Föderation zurückzuführen sind. Sie wollten die Verteidigungsbereitschaft der NATO-Länder testen und Schwachstellen in der Infrastruktur finden. Der Drogenkonsum hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Cannabis ist nach wie vor die begehrteste Droge in Rumänien, aber auch diejenige, die von den Behörden am häufigsten beschlagnahmt wird. Wir melden uns nach den Nachrichten wieder.

     

    Der rumänische Interimspräsident Ilie Bolojan hat in dieser Eigenschaft sein erstes Dekret über die Ernennung der ehemaligen Außenministerin Luminiţa Odobescu zur Präsidentenberaterin unterzeichnet, die heute ihre Arbeit aufnimmt. Luminiţa Odobescu ist Berufsdiplomatin und war während der Amtszeit von Präsident Klaus Iohannis ebenfalls Präsidentenberaterin. Am Mittwoch übernahm Bolojan das Amt des Interimspräsidenten und löste damit den zurückgetretenen Iohannis ab. Wir melden uns nach den Nachrichten wieder.

     

    Der Friedensprozess in der Ukraine sei eingeleitet worden, sagte US-Präsident Donald Trump, ohne Einzelheiten zu nennen, nachdem er am Mittwoch mit den Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wolodymyr Zelenski, telefoniert hatte. Es war das erste Gespräch zwischen einem amerikanischen Präsidenten und Wladimir Putin seit fast drei Jahren, da der ehemalige Präsident Joe Biden sich nach dem Einmarsch in die Ukraine und dem Bekanntwerden von Kriegsverbrechen der Russen geweigert hatte, mit dem Kremlchef zu sprechen. Ebenfalls am Mittwoch erklärte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, die Ukraine könne nicht an ihre Grenzen zurückkehren oder der NATO beitreten. Für Kiew sind die Befreiung aller besetzten Gebiete und der Beitritt zum Bündnis die wichtigsten Ziele. Zugleich will die Europäische Union feste Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

     

    Die Verteidigungsminister der NATO treffen sich in Brüssel zum ersten Mal seit der Rückkehr des Republikaners Donald Trump ins Weiße Haus, um über eine mögliche Verhandlungslösung für den Krieg in der Ukraine zu sprechen. Auf der Tagesordnung für den zweiten Tag des Treffens stehen höhere Militärausgaben und der Krieg in der Ukraine. NATO-Generalsekretär Mark Rutte forderte kürzlich die Verbündeten, die ihre Verteidigungshaushalte noch nicht um mehr als 2 % erhöht haben, auf, dies bis zum Sommer zu tun. Er deutete an, dass er auf dem diesjährigen NATO-Gipfel eine Erhöhung auf 3 % des BIP fordern werde. Er fügte außerdem hinzu, dass die europäischen Verbündeten und Kanada ihre Unterstützung für die Ukraine weit über das hinaus erhöhen sollten, was die Vereinigten Staaten derzeit bereitstellen.

  • Nachrichten 04.02.2025

    Nachrichten 04.02.2025

    Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche hat am Dienstag 100 Jahre seit ihrer Erhebung zum Patriarchat gefeiert. Laut Patriarch Daniel „ist dieses Jubiläum nicht nur eine Feier der Vergangenheit, sondern auch ein Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber unseren Vorfahren und ein Gedenken an  die Rolle unserer Kirche im Leben des rumänischen Volkes. Die Rumänische Patriarchie war in diesen 100 Jahren ein unerschütterliches Licht des Glaubens und der nationalen Einheit.“ Experten erinnern daran, dass die Rumänische Patriarchie am 4. Februar 1925 in einem historischen Kontext gegründet wurde, der von der Großen Vereinigung von 1918 geprägt war, durch die alle historischen rumänischen Provinzen in einem einzigen Nationalstaat vereint wurden.

    Präsident Klaus Iohannis betonte am Dienstag bei seinem Treffen mit der für soziale Rechte und Qualifikationen, hochwertige Arbeitsplätze und Ausbildung zuständigen Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Roxana Mînzatu, die wesentliche Rolle der Bildung bei der Bekämpfung von Fehlinformationen und Manipulationen und bei der Stärkung der demokratischen Widerstandsfähigkeit der europäischen Gesellschaften. Laut einer Pressemitteilung der Präsidialverwaltung standen bei den Gesprächen in Bukarest u. a. folgende Themen auf der Tagesordnung: die soziale Dimension der EU-Politik, die Steigerung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der EU, die Strategie der Union in den Bereichen Abwehrbereitschaft und Widerstandsfähigkeit gegenüber Herausforderungen, die Ansätze der EU im Bildungsbereich und die Einbindung des rumänischen Bildungssystems in den europäischen Kontext. Die Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission stellte ihrerseits die wichtigsten Prioritäten der neuen Kommission vor, u. a. in den Bereichen Beschäftigung, soziale Rechte und EU-finanzierte Bildungsprogramme in Rumänien sowie Krisenvorsorge. Am Montag und Dienstag diskutierte Roxana Mînzatu in Bukarest auch mit Premierminister Marcel Ciolacu, Senatspräsident Ilie Bolojan und dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Ciprian Șerban, über die wichtigsten europäischen und nationalen Prioritäten, wobei der Schwerpunkt auf Bildung, Arbeitsmarkt, sozialem Zusammenhalt und der Verwaltung der europäischen Mittel lag.

    Die rumänischen Parlamentarier konzentrieren sich heute auf die Entwürfe für den Staatshaushalt und den Etat der Sozialversicherungen. Von den mehr als 1.000 eingereichten Änderungsanträgen stammt die Mehrheit von der Opposition und wird nun in einem beschleunigten Verfahren in den Ausschüssen behandelt. Finanzminister Tánczos Barna erklärte, dass der Haushaltsentwurf der Regierung auf Ausgabenkürzungen und der Förderung von Investitionen basiert – mit einem Rekordbudget von 150 Milliarden Lei (etwa 30 Milliarden Euro) –, um das Defizitziel von sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts einzuhalten. Der von der Regierung Ende letzter Woche verabschiedete Haushaltsplan für dieses Jahr beruht auf einem Wirtschaftswachstum von 2,5 % und einer durchschnittlichen Inflationsrate von 4,4 %.

    Eine europäische Verteidigung ohne die Vereinigten Staaten wird nicht funktionieren, so NATO-Generalsekretär Mark Rutte nach einem informellen Treffen europäischer Staats- und Regierungschefs zum Thema Verteidigung in Brüssel. Rutte betonte die Bedeutung der NATO-EU-Partnerschaft und bezeichnete die transatlantische Verbindung als Grundlage der europäischen Sicherheit. Der ehemalige niederländische Premierminister sprach sich zudem für eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben und der Rüstingsproduktion aus. Der rumänische Präsident Klaus Iohannis erklärte unter anderem, dass die Verteidigungsindustrien der EU-Staaten enger zusammenarbeiten müssten, und bekräftigte, dass Rumänien die Idee einer eigenständigen europäischen Verteidigung nicht unterstütze. Details folgen nach den Nachrichten.

    US-Präsident Donald Trump empfängt heute den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zum ersten Besuch eines ausländischen Regierungsschefs nach Trumps Rückkehr an die Macht im Weißen Haus. Die Gespräche finden in einem sensiblen Moment der Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas über die zweite Phase des Waffenstillstandsabkommens im Gaza-Krieg statt. Ein Kompromiss zwischen dem extremistischen Flügel der israelischen Regierung, der den Krieg in Gaza fortsetzen will – und der amerikanischen Regierung, die sich nachdrücklich für die Freilassung aller Geiseln und ein Ende des Krieges einsetzt, scheint möglich, so israelische Medien. Als Kompromiss könnte das sogenannte „Tunesien-Modell“ gelten, als in den 1980er Jahren die Spitzenleute der Palästinensischen Befreiungsorganisation ins Exil nach Tunis geschickt wurden, wobei ihnen im Gegenzug ihr Leben und die Fortführung der Organisationsstruktur garantiert wurden. Nach diesem Modell könnte der extremistische Flügel der israelischen Regierung einem Waffenstillstand in Gaza und einer lediglich symbolischen Niederlage der Hamas zustimmen. Deren Führung würde nicht eliminiert, sondern ins Exil geschickt.

  • NATO-Bündnis beteuert die Wahrung euro-atlantischer Werte

    NATO-Bündnis beteuert die Wahrung euro-atlantischer Werte

    Die Situation wird allmählich alltäglich: Wenn die russische Invasionsarmee mit Drohnen die ukrainischen Häfen Reni und Izmail an der Donau und die gro‎ße Hafenstadt Odesa am Schwarzen Meer angreift, wird auch im benachbarten Rumänien, einem Mitgliedsland der NATO und der Europäischen Union, Alarm geschlagen. Die Bevölkerung der Kreise Tulcea und Galați (Südosten), die durch das Flussbett der Donau von der Ukraine getrennt sind, erhielt Ende letzter Woche RO-ALERT-Warnmeldungen, die ersten dieser Art im Jahr 2024 – teilte die Aufsichtsbehörde für Notfallsituationen im Delta mit. Die Menschen wurden vor der Möglichkeit gewarnt, dass Gegenstände aus dem Luftraum herabfallen könnten, und es wurde ihnen geraten, Schutz- und Zufluchtsma‎ßnahmen zu ergreifen, wenn die Situation dies erfordert. In den sozialen Netzwerken gaben viele Anwohner an, dass sie seit längerer Zeit laute Explosionen gehört hätten.



    Eine andere Art von Lärm und ein anderer Alarm wurde in den Reihen des gesamten Nordatlantikbündnisses durch den ehemaligen amerikanischen Präsidenten, den Republikaner Donald Trump, ausgelöst, dessen Rückkehr ins Wei‎ße Haus immer plausibler erscheint. Sogar seine republikanischen Kollegen haben ihn kritisiert, nachdem der Mann gesagt hatte, dass die Vereinigten Staaten verbündete Länder, die ihre Beiträge zur NATO nicht zahlen, nicht mehr verteidigen sollten. Der ehemalige Präsident hat in der Vergangenheit auch die NATO-Länder dafür kritisiert, dass sie nicht genug für die Verteidigung ausgeben, aber jetzt hat er seine Verbündeten schockiert, als er sagte, er würde Russland ermutigen, Staaten anzugreifen, die ihre Rechnungen an das Bündnis nicht bezahlen.



    Seine Behauptungen wurden vom demokratischen Präsidenten Joe Biden und von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg verurteilt, die darauf hinwiesen, dass solche Vorschläge die gesamte Sicherheit des Bündnisses, die auf der gemeinsamen Verteidigung beruht, untergraben und amerikanische und europäische Soldaten in Gefahr bringen. Die Medien kommentieren, dass Trump die Funktionsweise der NATO-Finanzierung seit vielen Jahren ungenau beschreibt. Die Allianz hat für die Militärausgaben der einzelnen Mitgliedsländer ein Ziel von 2 % des BIP festgelegt, und die meisten erreichen diese Schwelle nicht. Die Zahl ist jedoch eine Empfehlung und kein verbindlicher Vertrag, und es werden keine “Rechnungen” ausgestellt, und die Mitgliedstaaten sind nicht im Rückstand mit der Zahlung des Beitrags zum gemeinsamen NATO-Haushalt.



    Unterdessen wählte das jüngste Mitglied des Bündnisses, Finnland, am Sonntag einen neuen Präsidenten, den ehemaligen konservativen Ministerpräsidenten Alexander Stubb, der zu einem überzeugten Atlantiker wurde, nachdem die Russen in die Ukraine einmarschiert waren und sein Land die jahrzehntelange Neutralität der Nachkriegszeit aufgegeben hatte. Stubb, der von 2014 bis 2015 Premierminister war, gestand, dass einer seiner grö‎ßten Fehler als Regierungschef in Helsinki darin bestand, grünes Licht für den Bau eines Kernkraftwerks in Zusammenarbeit mit dem russischen Unternehmen Rosatom zu geben. Der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis gratulierte seinem neuen finnischen Amtskollegen umgehend. Er erklärte, er freue sich auf die “Zusammenarbeit und den Ausbau der engen europäischen Partnerschaft zwischen Rumänien und Finnland” und “die Verteidigung unserer euro-atlantischen Werte”.


  • Nachrichten 02.11.2020

    Nachrichten 02.11.2020

    Der Ausschuss für Notfallsituationen in Bukarest hat am Montag beschlossen, dass die Schulen in der rumänischen Hauptstadt für weitere 14 Tage geschlossen bleiben, die Kurse werden weiterhin online gehalten. Im Kontext der Covid-19-Pandemie werden alle derzeitige Einschränkungen in den nächsten zwei Wochen beibehalten. Der neue Präfekt der Hauptstadt Traian Berbeceanu sagte, dass infolge des Anstiegs der Zahl der Infektionsfälle mit Covid-19 in Bukarest keine Lockerungsmaßnahmen ergriffen werden. Er sagte jedoch, dass keine neue Restriktionen auferlegt würden. Nach den letzten von den Behörden vorgelegten Daten lag die Infektionsrate in der Hauptstadt bei 3,91 Fällen pro Tausend Einwohner. Am Montag wurden in Rumänien von 10.566 durchgeführten Tests weitere 4.041 neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, die meisten davon in Bukarest. In den letzten 24 Stunden sind weitere 86 Menschen gestorben, und die Gesamtzahl der durch COVID-19 verursachten Todesfälle erreichte 7.153. 916 Patienten befinden sich auf der Intensivstation. Bis jetzt gab es in Rumänien seit Beginn der Pandemie mehr als 250.000 Covid-19-Erkrankungen.



    In der ex-sowjetischen, mehrheitlich rumänischsprachigien Republik Moldau hat die pro-europäische Kandidatin Maia Sandu die erste Runde der Präsidentschaftswahlen vom Sonntag mit mehr als 36% der Stimmen gewonnen, wie aus Teilergebnissen hervorgeht. Auf Maia Sandu folgt der pro-russische Präsident Igor Dodon mit mehr als 32 Prozent der Stimmen. Im zweiten Wahlgang am 15. November werden sich die beiden gegenüberstehen. Auf den Plätzen 3 und 4 liegen zwei linksgerichtete Kandidaten. Die anderen vier pro-europäischen oder für die Union mit Rumänien kämpfenden Kandidaten erhielten zusammen etwas mehr als 8% der Stimmen. Mehr zu diesem Thema nach den Nachrichten.



    US-Präsident Donald Trump, von der Republikanischen Partei, und sein Gegner, der Demokrat Joe Biden haben das letztes Wochenende des Wahlkampfes in den Staaten beendet, die am Dienstag (3. November) über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen entscheiden könnten. Donald Trump rechnet mit einer Welle republikanischer Siege, während Joe Biden sagt, das Chaos der derzeitigen Trump-Regierung nähere sich dem Ende. Mindestens 90 Millionen Amerikaner haben bereits im Voraus gewählt. Die Teilnahme gilt als historisch. Wir erinnern daran, dass das in der Welt einzigartige Wahlsystem der Vereinigten Staaten vor über 200 Jahren geschaffen wurde und an die heutige Bevölkerung von über 300 Millionen Menschen angepasst ist. Es handelt sich um eine komplizierte Kombination aus direkter und indirekter Stimmabgabe. Die Amerikaner haben drei Möglichkeiten, ihre Optionen zum Ausdruck zu bringen: per Post oder indem sie im Voraus oder am Wahltag zur Wahl gehen. Sie stimmen nicht für den Präsidenten, sondern für die Liste der Wähler, die ihre Unterstützung für einen der Kandidaten bestätigt haben. Danach nominieren die Mitglieder des Electoral College alle vier Jahre am ersten Dienstag im November, am Tag der eigentlichen Wahl, den Präsidenten, der mindestens 270 von insgesamt 538 Stimmen auf sich vereinigen muss.



    Die Zahl der Sars-Cov-2-Kontaminationen in der Welt beläuft sich auf fast 47 Millionen und die Zahl der Todesopfer hat 1,2 Millionen überschritten. In Europa wurde die Schwelle von 10 Millionen Erkrankungen überschritten. Deshalb beginnt die Woche in vielen Ländern mit neuen Restriktionen. Österreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich haben strenge Maßnahmen für mindestens einen Monat angekündigt, ähnlich wie im März und April, wobei die wirtschaftliche Aktivität ausgesetzt wird. Das Vereinigte Königreich lässt jedoch Schulen und Universitäten offen, und die britische Regierung wird bis Dezember 80% der Gehälter der pandemiebedingten Arbeitslosen auszahlen. Portugal hat ebenfalls eine teilweise Quarantäne verhängt, wobei die Behörden warnen, dass dies erst der Anfang sei. Frankreich, Spanien und Italien verschärfen die bereits seit mehreren Wochen auferlegten Beschränkungen. Um eine allgemeine Quarantäne zu vermeiden, ist die Slowakei hingegen auf massives Testen der Bevölkerung angewiesen. Die Slowakei hat eine Bevölkerung von 5,5 Millionen Personen, und von den mehr als 2,5 Millionen getesteten Slowaken haben mehr als 25.000, d.h. etwa 1%, einen positiven Test erhalten und werden unter Quarantäne gestellt.



    Heute ist der Himmel im Westen, Nordwesten und teilweise in Zentralrumänien bewölkt, wo es örtlich und vorübergehend regnet. In den anderen Regionen ist der Himmel wechselhaft. Der Wind weht leicht und mäßig, mit Verstärkungen im Gebirge und an der Schwarzmeerküste. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 8 und 16 Grad Celsius. Mittags, in Bukarest, waren es 13 Grad Celsius.

  • Nachrichten 24.08.2020

    Nachrichten 24.08.2020

    In Rumänien wurden im Vergleich zum letzten Bericht 825 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen registriert – teilte die Strategische Kommunikationsgruppe am Montagnachmittag mit. Die Gesamtzahl der Erkrankungen erreicht damit 79.330. Weitere 37 Menschen, die mit dem neuen Coronavirus infiziert waren, starben, und die Gesamtzahl der Todesfälle in Rumänien erreichte 3.309. 7.410 Menschen mit COVID-19 werden in spezialisierten Gesundheitseinheiten hospitalisiert. 494 Patienten werden nach Angaben der Strategischen Kommunnikationsgruppe auf der Intensivstation behandelt. Auf dem rumänischen Territorium befinden sich 10.742 Coronavirusinfizierte Personen zu Hause in Isolation und 5.433 – in institutionalisierter Isolation. Außerdem befinden sich 29.404 infizierte Menschen zu Hause in Quarantäne und 37 – in institutionalisierter Quarantäne. Von den rumänischen Bürgern in anderen Staaten wurden 5.920 als Träger des neuen Coronavirus bestätigt, die meisten in Deutschland, Italien und Spanien, und 124 starben.



    Die Gesundheitssituation im Zusammenhang mit der COVID 19-Pandemie verschlechtert sich weltweit weiter. Die Covid-19-Epidemie zeigt in immer mehr Ländern Anzeichen eines Wiederauftretens, wobei eine Reihe von Ländern in den letzten Tagen die höchsten Zahlen von neuen Coronavirusinfizierungen Tagessalden seit der Frühjahrswelle oder sogar seit dem Ausbruch der Pandemie gemeldet haben. Die Gesamtzahl der Covid-19-Kranken überschritt am Montag weltweit 23,5 Millionen, von denen über 16 Millionen Patienten geheilt wurden. Gleichzeitig sind laut zentralisierten Daten von worlodmeters.info mehr als 805.000 Menschen an Covid-19 gestorben. US-Präsident Donald Trump hat dringend die Transfusion von Blutplasma von Menschen, die von Covid-19 geheilt wurden, an infizierte Patienten genehmigt, eine Behandlung, die in der Welt bereits weit verbreitet ist. Die Vereinigten Staaten sind mit 5,8 Millionen Krankheitsfällen und mehr als 176.000 Todesfällen nach wie vor das am stärksten betroffene Land. An zweiter Stelle steht Brasilien mit fast 2,8 Millionen Erkrankungen und über 114.000 Todesfällen. In Europa ist das Vereinigte Königreich mit über 41.000 Todesfällen am stärksten betroffen. Die höchsten Zahlen an Covid-19-Erkrankungen meldeten Russland mit fast einer Million und Spanien mit über 407.000 Kranken.



    Ein Erdbeben der Stärke 3,2 auf der Richterskala ereignete sich in der Nacht zu Montag im Kreis Buzau im Südosten Rumäniens in einer Tiefe von 64 km – teilte das Nationale Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Erdphysik mit. Seit Anfang dieses Monats haben sich in Rumänien 22 kleine Erdbeben mit Stärken zwischen 2 und 3,9 ereignet. Dieses Jahr gab es auch das wichtigste Erdbeben, das auch in Bukarest zu spüren war, am 31. Januar und hatte eine Stärke von 5,2 auf der Richterskala. Das schlimmste Erdbeben mit einer Stärke von 7,2 ereignete sich am 4. März 1977 und forderte 1.570 Todesopfer, hauptsächlich in Bukarest, und verursachte materielle Schäden, die damals auf über zwei Milliarden Dollar geschätzt wurden. Etwa 230.000 Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt, und Hunderte von Betrieben wurden geschlossen. Fachleute warnen davor, dass im Falle eines Erdbebens ähnlich dem von 1977 in Bukarest derzeit mehrere Hunderte Gebäuden einstürzen könnten.



    In Minsk protestierten am zweiten Sonntag in Folge Zehntausende von Menschen auf Aufruf der Opposition gegen die Wiederwahl von Präsident Alexander Lukaschenko, da sie meinen, er habe die Wahlen gefälscht. Der europäische Außenminister Josep Borrell hat davor gewarnt, dass die EU nicht beabsichtigt, Belarus in eine zweite Ukraine zu verwandeln. In einem Interview, das am Sonntag in der spanischen Tageszeitung El Pais veröffentlicht wurde, sagte Josep Borrell, dass die Spannungen zwischen Europa und Russland in der Ukraine durch bewaffnete Gewalt und den Zerfall des ukrainischen Territoriums gelöst worden seien, eine Situation, die bis heute anhält. Der Chef der europäischen Diplomatie ist jedoch der Meinung, dass die Menschen in Belarus nicht zwischen Europa und Russland wählen sollten, sondern Freiheit und Demokratie erlangen sollten.



    Der rumänische Wetterdienst hat zwei Sturmwetterwarnungen Stufe Orange und Stufe Gelb bekanntgegeben, die bis Montag abend gelten. Die erste Wetterwarnung gilt in 19 Landkreisen in der Landesmitte, im Osten, im Süden und im Gebirge; die zweite 1n 14 Landkreisen im Westen, Norden und Südwesten. Erwartet werden sehr starke Regenfälle und Gewitter mit Hagelbildung und sturmartige Windverstärkungen. Die Wassermengen können in kurzen Zeitabständen über 30-40 l / qm und vereinzelt 50-70 l/qm betragen. Im Westen, Zentrum und Norden Rumäniens werden die Temperaturen sinken. In den südlichen und südöstlichen Regionen bleibt das Wetter warm, vereinzelt sogar heiß. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 25 und 35 Grad Celsius. Am Mittag wurden in Bukarest 30 Grad gemessen.

  • Nachrichten 02.06.2020

    Nachrichten 02.06.2020

    Drei große Musikfestivals, die für diesen Sommer geplant sind – Untold, Neversea und Electric Castle – wurden aufgrund der Beschränkungen, die zur Verhinderung der Coronavirus-Pandemie auferlegt wurden, abgesagt. Nach Angaben der Organisatoren wurde die Entscheidung wegen der Unsicherheit im Showbiz, der Einschränkungen bei der Teamarbeit und des Verbots der Veranstaltungen, die von mehr als 1000 Menschen besucht werden, getroffen. Personen, die in diesem Jahr Eintrittskarten für die oben genannten Veranstaltungen gekauft haben, können diese im nächsten Jahr nutzen oder eine Rückerstattung beantragen. Das Musikfest Der Goldene Hirsch 2020, das
    zwischen dem 20. und 23. August in Brasov (Mitte) hätte stattfinden sollen, wurde
    ebenfalls abgesagt. Die Veranstaltung, die 1968 zum ersten Mal organisiert
    wurde, entwickelte sich zum größten internationalen Musikfestival in Rumänien.



    In den letzten 24 Stunden wurden in Rumänien nur 119 Covid-Infektionen gemeldet, teilten die Behörden mit. Die Zahl der bestätigten Fälle hat 19.500 überschritten, es wurden insgesamt 1.279 Todesopfer gemeldet. 13.500 Patienten wurden seit Beginn der Pandemie geheilt. 3100 rumänische Staatsangehörige wurden im Ausland infiziert, von denen 106 starben. In der Zwischenzeit normalisiert sich die Aktivität in den Krankenhäusern rund um Rumänien allmählich wieder. Mehrere medizinische Einheiten, die bisher ausschließlich Covid-Infektionen behandelten, kehren allmählich zu den Aktivitäten zurück, die sie vor der Pandemie durchgeführt hatten. Eine neue Phase der Entspannungsmaßnahmen begann am Montag, als Außenterrassen und Strände wieder geöffnet wurden. Die soziale Distanzierung bleibt bestehen, aber die Rumänen dürfen nun von einer Stadt zur anderen reisen. Einkaufszentren, Schulen, Kindergärten und Spielplätze bleiben geschlossen, während Flüge in Richtung einiger EU- und Nicht-EU-Ziele nach wie vor gestrichen werden.



    Das Außenministerium in Bukarest hat angekündigt, dass es gemeinsam mit anderen staatlichen Institutionen die Rückführung von 620 rumänischen Staatsbürgern aus Ländern wie den Niederlanden, Frankreich und Spanien erleichtert hat. Dieser Schritt steht im Einklang mit anderen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Rückkehr der rumänischen Staatsangehörigen zu erleichtern, die von den durch die COVID-19-Pandemie auferlegten Flugverkehrsbeschränkungen betroffen sind. Denselben Quellen zufolge waren die rumänischen Staatsangehörigen aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage, ihren Aufenthalt in den genannten Ländern zu verlängern. Wir erinnern daran, dass die lokale Fluggesellschaft TAROM ihre Flüge nach Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Belgien bis Mitte Juli gestrichen hat.



    Acht- und Zwölftklässler in Rumänien kommen nach mehr als zwei Monaten Online-Unterricht wieder in die Schule zurück. Sie werden Sonderunterricht für ihren Nationalen Test und für die Abiturprüfung nehmen. In den Schulen wurden besondere Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, und die Schüler müssen während der zwei- oder dreistündigen Unterrichtsstunden Masken tragen. Es wird erwartet, dass sich Achtklässler bis zum 5. Juni für ihren zehn Tage später fälligen Nationalen Test bewerben. Eine weitere Prüfungssitzung wurde für den 29. Juni angesetzt, und zwar für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen an der Teilnahme an der ersten Sitzung verhindert sind. Es wird erwartet, dass aus den gleichen Gründen auch eine Sondersitzung für die Abiturprüfung anberaumt wird. Die Studenten werden sich ab morgen für diese Sitzung anmelden, und die erste schriftliche Prüfung ist für den 22. Juni vorgesehen.



    US-Präsident Donald Trump hat am Montag versprochen, die Ordnung in einem von Unruhen betroffenen Land wiederherzustellen. Trump sagte, er werde Armee-Truppen entsenden, um Anti-Polizei-Proteste niederzuschlagen, falls die Gouverneure der Bundesstaaten dazu nicht in der Lage seien. Die Polizei feuerte Tränengas und Gummigeschosse auf die Demonstranten ab. Ende letzter Woche fanden in Großbritannien, Deutschland und Kanada Demonstrationen gegen Polizeibrutalität und Rassismus in den USA statt. Am Montag fanden Proteste in Neuseeland, Dublin, Amsterdam und Paris statt.

  • Nachrichten 31.05.2020

    Nachrichten 31.05.2020

    In Rumänien sind seit der Bestätigung der ersten Coronavirusinfektion vor drei Monaten mehr als 19.250 Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert worden. Von diesen wurden etwa 13.250 für genesen erklärt. 1253 sind leider gestorben. Die meisten Fälle wurden in Suceava (Nordosten) und in Bukarest verzeichnet. Bei rumänischen Staatsbürgern im Ausland wurde bestätigt, dass über 3.000 Personen mit COVID-19 infiziert waren, die meisten davon in Italien, Deutschland und Spanien. Davon starben 106.



    Ab Montag, dem 1. Juni, beginnt eine neue Phase der Lockerung der von den Bukarester Behörden vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie auferlegten Beschränkungen. Auf diese Weise können Rumänen ohne Erklärung außerhalb des Wohnorts reisen. Die Terrassen und Strände werden unter Berücksichtigung bestimmter Bedingungen in Bezug auf die soziale Distanz wieder geöffnet. Outdoor-Auftritte mit bis zu 500 Zuschauern sowie einige Outdoor-Sportwettkämpfe sind erlaubt, jedoch ohne Zuschauer. Der internationale Schienen- und Straßenverkehr wird wieder aufgenommen. In Bezug auf die Einschränkungen bleiben die Einkaufszentren, Schulen, Kindergärten und Spielplätze geschlossen. Flüge von und nach bestimmten EU- und Nicht-EU-Ländern bleiben ausgesetzt. Die Maskenpflicht bleibt in geschlossenen Räumen, in Kaufhäusern, im öffentlichen Verkehr und bei der Arbeit bestehen. Gleichzeitig wird die Quarantäne oder Isolation der Personen, die aus dem Ausland kommen, beibehalten.



    Am Sonntag feiern wir den Tag der Auslandsrumänen. Präsident Klaus Iohannis sagte in einer Botschaft, dass alle Rumänen aus dem In- und Ausland für ein wohlhabendes und sicheres Rumänien, das wir uns alle wünschen, zusammenarbeiten müssen. Jeder Rumäne ist ein Botschafter unserer Traditionen, Kultur und Bräuche, unserer Kreativität und des rumänischen Geistes, fügte das Staatsoberhaupt hinzu. Die Bukarester Nationaloper feiert in Zusammenarbeit mit der Präsidialverwaltung und der Abteilung für Auslandsrumänen durch ein besonderes Event: Sie überträgt online die Ballettshow Der Schwanensee. Auch in Italien, wo die wichtigste rumänische Gemeinde lebt, ist dieser Sonntag ein Festtag. Seit 2015 wird am letzten Sonntag im Mai der Tag der Auslandsrumänen gefeiert.



    Die COVID-19-Pandemie hat laut einem offiziellen AFP-Bericht seit dem Ausbruch in Dezember in China weltweit mindestens 366.000Opfer gefordert. Es sind 6 Millionen Infektionsfälle berichtet worden. In 196 Ländern wurden offiziell Infektionsfälle diagnostiziert, und mehr als 2,4 Millionen gelten als genesen. Die Anzahl der diagnostizierten Fälle spiegelt jedoch nur einen Teil der tatsächlichen Anzahl der Infizierungen wider. Einige Länder testen nur die schweren Fällen, andere verwenden Prioritätsteste während viele arme Länder nur über eingeschränkte Testmöglichkeiten verfügen. Die Vereinigten Staaten, die Anfang Februar ihre ersten Covid-19 Todesfälle verzeichneten, sind mit mehr als 103.000 Todesfällen und 1,7 Millionen Infizierungen das am stärksten betroffene Land. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass er beschlossen hat, die Beziehungen zur Weltgesundheitsorganisation zu unterbrechen. Er beschuldigt sie, von China kontrolliert zu werden.



    Die US-Regierung hat wiederholt erklärt, dass Peking die wahre Situation der Coronavirus-Epidemie nicht bekanntgegeben hat, so dass Washington nicht in der Lage war, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um seine Auswirkungen auf die Vereinigten Staaten zu begrenzen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der EU- Außenminister Josep Borrell haben Washington aufgefordert, seine Entscheidung zu überdenken. Nach den Vereinigten Staaten sind in Europa das Vereinigte Königreich (38.000 Tote), Italien (33.000 Tote) und Frankreich (28.000 Tote) die am stärksten betroffenen Länder. In Europa gab es am Samstag insgesamt 177.000 Todesfälle, in den USA und Kanada 110.000 Todesfälle, in Lateinamerika und der Karibik 49.000 Todesfälle, in Asien 15.000 Todesfälle, im Nahen Osten 9.000 Todesfälle, in Afrika 4.000 Todesfälle und in Ozeanien 132 Todesfälle.



    Los Angeles, Philadelphia und Atlanta gehören zu den amerikanischen Städten, die am Samstag das Verbot des Nachtverkehrs angekündigt haben, um die gewalttätigen Demonstrationen in den Vereinigten Staaten zu stoppen, berichtet AFP. Ähnliche Verbote wurden in Kentucky eingeführt, insbesondere in Louisville, da die Vereinigten Staaten nach dem Tod von George Floyd, einem 46-jährigen Afroamerikaner, der am Montag in Minneapolis, North, sein Leben verloren hat, weiterhin von gewaltsamen Protesten und Unruhen erschüttert werden. Er wurde während einer polizeilichen Aktion festgenommen und wurde zum neuen Symbol der Polizeibrutalität gegen diese Gemeinschaft. Dutzende amerikanische Städte sind von gewalttätigen Demonstrationen betroffen. In Chicago warfen Demonstranten Steine ​​gegen die Polizisten, die darauf mit Tränengas geantwortet haben. In mehreren Städten, darunter New York und Miami, wurden Polizeifahrzeuge in Brand gesteckt.

  • Nachrichten 15.04.2020

    Nachrichten 15.04.2020

    Der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis ist am Mittwoch mit dem Premierminister Ludovic Orban und Mitgliedern der Regierung zusammengekommen, um die Maßnahmen zu besprechen, die in Zusammenhang mit der Verlängerung des Notstands um einen weiteren Monat erforderlich sind. Vor dem Treffen sagte das rumänische Staatsoberhaupt, er werde darum bitten, auf das Abkommen zwischen dem Innenministerium und der Rumänisch-Orthodoxen Kirche zurückzugreifen, durch das die Polizei und die Gendarmerie Priester und Gläubige während der Osterzeit unterstützen und ihnen beistehen. Der Innenminister Marcel Vela hatte vorhin Ausnahmeregelungen bekanntgegeben, um die kirchlichen Rituale und die Verteilung des Heiligen Osterlichts in Übereinstimmung mit den Regeln der sozialen Distanzierung beizubehalten. Staatspräsident Iohannis erklärte sich aber gegen eine Ausnahmeregelung und forderte die Rumänen auf, zu Hause zu bleiben, da sonst nach den Feiertagen die Zahl der Todesopfer steigen werde. Weitere 5 Menschen, die mit Covid-19 infiziert waren, sind in Rumänien gestorben, die Zahl der Verstorbenen erreichte 362, teilte die Strategische Kommunikationsgruppe mit. Nach Angaben der Strategischen Kommunikationsgruppe hat die Gesamtzahl der Erkrankungen 7.200 überschritten. 1.217 Patienten wurden für geheilt erklärt und aus dem Krankenhaus entlassen. Auf den Intensivstationen befinden sich zur Zeit 245 Patienten. Was die Rumänen im Ausland betrifft, so sind 709 mit dem neuen Coronavirus infiziert, 420 davon in Italien. Seit Beginn der Pandemie sind 52 rumänische Bürger im Ausland gestorben.



    Die
    in den EU-Staaten auferlegten Beschränkungen, um die Ausbreitung des neuen
    Coronavirus zu stoppen, sind notwendig, verursachen jedoch enorme
    wirtschaftliche Kosten und können nicht ewig dauern, so die Europäische
    Kommission in einem am Mittwoch vorgelegten Fahrplan für die schrittweise
    Aufhebung der Isolationsmaßnahmen. Aber bevor sie aufgehoben werden, ist es
    notwendig, die epidemiologischen Kriterien zu erfüllen, um eine ausreichende
    Kapazität des Gesundheitswesens sicherzustellen, um die Patienten zu behandeln
    und die Bevölkerung zu testen. Unsere oberste Priorität ist die Rettung von
    Menschenleben und der Schutz der Europäer vor dem neuen Coronavirus. Gleichzeitig
    ist es an der Zeit, in die Zukunft zu schauen und uns auf den Schutz unserer
    Lebensgrundlagen zu konzentrieren , sagte die Präsidentin der
    Europäischen Kommission Ursula von der Leyen. Die Zahl der Erkrankungen mit dem
    neuen Coronavirus hat weltweit fast 2 Millionen erreicht, und die Zahl der
    Todesfälle hat 125 Tausend überschritten. In den USA, dem neuen Epizentrum der
    Pandemie, wurden innerhalb von 24 Stunden über 2 200 Todesfälle verzeichnet,
    die Gesamtzahl der Todesfälle hat somit fast 26 000 erreicht. In Europa sind
    nach wie vor Spanien, Italien, Frankreich und das Vereinigte Königreich die am
    stärksten betroffenen Länder. In Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie hat
    US-Präsident Donald Trump den US-Beitrag zur Weltgesundheitsorganisation wegen des
    schlechten Managements der Pandemie ausgesetzt. UN-Generalsekretär
    Antonio Guterres ist aber der Ansicht, dass dies nicht der richtige Zeitpunkt
    ist, die Ressourcen und Operationen der Weltgesundheitsorganisation und anderen
    humanitären Organisation im Kampf gegen das Virus zu reduzieren.



    Das rumänische Regierungskabinett hat am Mittwoch über den Entwurf einer Dringlichkeitsverordnung diskutiert, die das Recht auf Kurzarbeitunterstützung auf Berufskategorien ausweitet, die bisher nicht einbezogen waren. So kommt die Kurzarbeitunterstützung auch Rechtsanwälten und Kunstagenten zugute. Personen, die Einkommen aus mehreren Tätigkeiten erzielen, für die Sozialschutzmaßnahmen angewandt werden, können sich für eine, vorteilhafte Variante entscheiden. Die Exekutive untersucht auch ein Memorandum zur Unterstützung großer Forschungsprojekte im Gesundheitswesen. Ferner kündigte Premierminister Ludovic Orban an, das Regierungskabinett werde diese Woche auch die Dringlichkeitsverordnung besprechen, die eine Haushaltsberichtigung betreffend die Erhöhung der Mittelzuweisungen für Gesundheit bzw. Arbeit und Sozialschutz vorsieht. Außerdem wird die Obergrenze für staatlich garantierte Kredite für kleine und mittlere Unternehmen angehoben, um Betriebskapital oder das für Investitionen notwendige Kapital bereitstellen zu können. Der Prozentsatz der Einkommenssteuerschulden gegenüber den lokalen Behörden wird ebenfalls erhöht: um 2% für Ortschaften und um 1% für Landkreise.



    Der Verband der Straßentransporteure in Rumänien fordert die rumänische Exekutive und die Präsidentschaft auf, dringend auf diplomatischem Wege bei den Behörden Deutschlands, Österreichs, Ungarns und anderer EU-Mitgliedstaaten zu intervenieren, um rumänischen Berufskraftfahrern den Zugang zu den eingesetzten Lastkraftwagen zu ermöglichen. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung behaupten die Vertreter des Nationalverbands der Transporteure Rumäniens (UNTRR), dass mehrere Staaten der Europäischen Union Einschränkungen gegen rumänische Berufskraftfahrer verhängt hätten, die gegen das Prinzip der Freizügigkeit von Transportarbeitern verstoßen. Laut UNTRR hätten mehrere rumänische Straßentransportunternehmen berichtet, dass ihren Berufskraftfahrern nicht erlaubt war, Rumänien zu verlassen und nach Deutschland oder Österreich zu reisen, um dort ihre Lastwagen abzuholen und Straßentransporte in diesen Mitgliedstaaten durchzuführen, obwohl die Berufsfahrer den Zollbeamten der jeweiligen Staaten alle erforderlichen Dokumente vorgelegt hätten. Der Nationalverband der Transporteure weist darauf hin, dass, wenn die Behörden nicht umgehend eingreifen, Rumänien fast 6 Milliarden Euro verlieren wird, was den Dienstleistungen entspricht, die 2019 durch den Straßengüterverkehr generiert wurden, mit Auswirkungen auf das Leistungsbilanzdefizit, den Wechselkurs und die Inflation.



    Die Besorgnis über die aktuelle Gesundheitssituation verstärkt sich tendenziell sowohl in Ländern mit wenigen Einschränkungen, wie Polen oder den Niederlanden, als auch in Ländern mit starken Einschränkungen, wie Italien, Spanien oder Frankreich. Dies steht in einer am Mittwoch veröffentlichen Untersuchung der Organisation Kantar. Zwei anfangs eher optimistische Länder, die Vereinigten Staaten und Großbritannien, erlebten innerhalb von nur zwei Wochen nach der letzten Umfrage einen massiven Anstieg der Besorgnis; in Deutschland hingegen stagniert die zunächst moderate Besorgnis. Im Vergleich dazu gibt es in Rumänien 5% mehr Menschen, die sich im Vergleich mit der ersten Studie Sorgen machen, aber das erreichte Niveau (80%) ist sehr hoch. Die Besorgnis rührt zum großten Teil von der finanziellen Unsicherheit her. Die Umfrage wurde mit mehr als 45.000 Personen aus über 50 Ländern durchgeführt, davon 1.800 aus Rumänien.

  • Nachrichten 27.03.2020

    Nachrichten 27.03.2020

    Das
    Nationale Institut für öffentliche Gesundheit in Rumänien hat den
    Testalgorithmus für COVID-19 aktualisiert. Daher werden symptomatische Personen
    mit einer Vorgeschichte internationaler Reisen, symptomatischen engen Kontakten
    bestätigter Fälle, symptomatischem medizinischem Personal und Fällen von
    Lungenentzündung aus allen Altersgruppen und allen Krankenhäusern vorrangig
    getestet. Nach Angaben der Behörden wurden 1292 Fälle von Infizierten und 26
    Todesfälle bestätigt. 115 Menschen wurden geheilt und entlassen. Im Ausland
    sind 11 rumänische Staatsbürger an der Ansteckung mit COVID-19 gestorben, die
    meisten in Italien. Premierminister Ludovic Orban sagte, dass im Kampf gegen
    das neue Coronavirus die gleichen Vorgehensweisen beibehalten werden. Das grundlegende
    Ziel besteht darin, die Gesundheit und das Leben der Bürger zu verteidigen und
    die Ausbreitung des Virus zu verringern.



    In Rumänien können Personen mit Bankkrediten auf Antrag von einem Zahlungsaufschub von bis zu neun Monaten profitieren, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2020, teilt Finanzminister Florin Citu mit. Laut einer von der Regierung verabschiedeten Verordnung kommt die Maßnahme denjenigen Bürgern zugute, deren Einkommen direkt oder indirekt von der Pandemie betroffen ist. Sie können bis spätestens zum Ende des Notstands in Rumänien einen entsprechenden Antrag bei der Bank stellen. Die Antragsnormen sollen innerhalb von 15 Tagen nach der Verabschiedung der Verordnung veröffentlicht werden, so der Finanzminister.



    Mehr als eine halbe Milliarde Menschen weltweit wurden positiv auf das neue Coronavirus getestet, und etwa 24.000 sind an Covid-19 gestorben. Die USA stehen nun mit etwa 86.000 Infektionen an erster Stelle. Der US-Präsident Donald Trump hat nach einem Gespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping erklärt, dass die USA und China im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie eng zusammenarbeiten. China, wo der Ausbruch bereits im Dezember debütierte, hat angekündigt, seine Grenzen für Ausländer zu schließen, um eine zweite Verseuchungswelle zu vermeiden. Die schlimmste Situation ist nach wie vor in Italien. Fünf Wochen nach Beginn der Pandemie hat Italien mehr als 80.000 Fälle gemeldet. Mehr als 8.000 Menschen sind gestorben.

    Der Präsident des Europäischen Parlaments David
    Sassoli hat am Freitag gesagt, er erwarte auf dem Telefonkonferenzgipfel am
    Donnerstag von den EU-Staats- und Regierungschefs mehr Rechenschaftspflicht.
    Die Union stelle mehr als die Summe der nationalen Regierungen dar. Auf dem
    Gipfeltreffen der 27 wurde beschlossen, die Prüfung umfassenderer Maßnahmen
    gegen die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie zu verschieben. Der
    italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte, dessen Land am stärksten
    betroffen ist, hat gedroht, keine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, wenn
    die Europäische Union keine strengen Maßnahmen ergreift. Die 27 stimmten zu,
    innerhalb von zwei Wochen Vorschläge einzureichen. Weltweit überstieg die Zahl
    der Angesteckten 550.000 und die der Todesfälle 25.000.


    Die Zahl der Straftaten hat in den letzten Wochen schnell zugenommen, da sich Kriminelle und Gruppen der organisierten Kriminalität schnell an die neuen Umstände angepasst haben, warnt Europol in einem am Freitag in Den Haag veröffentlichten Bericht. Die Ermittler haben einen Anstieg der Fälle von Cyberangriffen, Betrug, Diebstahl und Fälschung festgestellt. Der Bericht weist auf einen erheblichen Anstieg des Verkaufs von gefälschten Waren hin, insbesondere von Schutzmasken, Desinfektionsmitteln und Medikamenten. Auch Europol erwartet einen raschen Anstieg der Betrugsrate. Betrüger haben sehr schnell bekannte Betrugsmuster angepasst, um einzelne Bürger, Unternehmen und öffentliche Organisationen zu treffen, heißt es in dem Bericht.



    Mehr als die Hälfte der EU-Bürger im Alter von 16 bis 74 Jahren (53%) haben angegeben, dass sie im vergangenen Jahr online nach Informationen über Verletzungen, Krankheiten, Ernährung, Gesundheitsversorgung usw. gesucht haben. Von den Mitgliedstaaten haben Bulgarien (30%) und Rumänien (31%) nach den am Freitag von Eurostat veröffentlichten Daten den geringsten Anteil an Personen, die im Internet nach medizinischen Informationen suchen, angegeben. Am entgegengesetzten Pol wurde das höchste Interesse an solchen Online-Informationen aus Finnland (76%) gemeldet. Weitere Mitgliedstaaten, in denen das Interesse ebenfalls hoch ist, sind die Niederlande, Zypern, Dänemark und Deutschland.



    Im vierten Quartal 2019 ist die Arbeitslosenquote in Rumänien auf 3,9% gestiegen, um 0,1% mehr als im Vorquartal, zeigen die heute vom Nationalen Institut für Statistik veröffentlichten Daten. Der höchste Stand, 18,5%, wurde bei den jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren registriert. Im vierten Quartal 2019 lag die Beschäftigungsquote der 20- bis 64-Jährigen bei 71,1 %, 1,1 % mehr als das in der Strategie Europa 2020 festgelegte Ziel von 70 %. Im gleichen Zeitraum umfasste die Erwerbsbevölkerung Rumäniens 9,008 Millionen Menschen, von denen 8,654 Millionen erwerbstätig und 354.000 arbeitslos waren.



    Es wird wärmer in Rumänien. Der Wind weht stark im Süden und an der Schwarzmeerküste, wo die Windböen 60 km pro St erreichen. Die Tageshöchstwerte liegen zw 9 und 19 Grad.

  • Die Woche 09.03.-13.03.2020 im Überblick

    Die Woche 09.03.-13.03.2020 im Überblick

    Covid-19-Pandemie



    Das Ende letzten Jahres erschienene neue Coronavirus in China hat die ungewünschte Leistung erzielt, um sich auf allen Kontinenten auszubreiten. Diese Woche hat die Weltgesundheitsorganisation die Pandemie ausgerufen. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt exponentiell an, die der Toten liegt bei Tausenden, und die gute Nachricht ist, dass die Sterblichkeitsrate jedoch bei rund drei Prozent liegt. Eine weitere positive Tatsache ist, dass in China seit einigen Tagen Kranken- und Todesfälle auf Null gesunken sind. In den europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten wachsen sie jedoch von einer Stunde zur anderen. In Italien, dem nach China am schlimmsten von der Covid-19-Pandemie am stärksten betroffenen Land der Welt, sind am Donnerstag zwei psychologischen Schwellenwerten überschritten – 15.000 in Bezug auf die Anzahl der Infektionen – und 1000 Todesfälle mit 2.500 Krankheiten an einem einzigen Tag.


    Italien wurde unter Quarantäne gestellt. Die einzigen Geschäfte, die geöffnet sind, sind Lebensmittelgeschäfte und die Apotheken. Andere europäische Länder, in denen die Zahl der Fälle dramatisch zugenommen hat, sind Frankreich und Spanien, und immer mehr Regierungen treffen die Entscheidung, den Ausnahmezustand auszurufen. In Fällen, in denen es keine strikte Behandlung gegen Coronavirus-Infektionen gibt, wird weiterhin an Behandlungen gearbeitet, die gegen die Symptome wirken. Man versucht die Bürger so weit wie möglich zu isolieren. Dies ist die wirksamste Maßnahme zur Prophylaxe.


    Die rumänischen Behörden, die die durch das neue Coronavirus verursachte Situation verwalten, versichern, dass sie die erforderlichen Maßnahmen ergriffen haben, um die negativen Auswirkungen zu begrenzen. Neben der Einhaltung der Hygienevorschriften sind weitere Maßnahmen zur Verringerung der Übertragung von Coronaviren notwendig: Begrenzung des sozialen Kontakts, Vermeidung von Menschenmassen und Flexibilisierung des Arbeitsprogramms sowie Quarantäne und Selbstisolierung, wenn nötig ist.


    Präsident Klaus Iohannis forderte erneut die Bürger auf, sich aus offiziellen Quellen zu informieren und die Verbreitung von falschen Nachrichten zu vermeiden. Sie sollen nicht in die Geschäfte und Apotheken plündern sowie die von den Behörden auferlegten Regeln zur Begrenzung von Krankheiten einhalten. Andererseits hat das Staatsoberhaupt erklärt, dass es im gegenwärtigen Kontext Wirtschaftssektoren sind, die schwere Verluste erleiden. Die Tätigkeit zahlreicher Unternehmen ist gefährdet. In Bukarest wurde eine interinstitutionelle Arbeitsgruppe zur Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und budgetären Auswirkungen von COVID-19 gegründet. Am Mittwoch fand ihre erste Sitzung unter der Leitung des Staatsoberhauptes statt.


    Das Treffen brachte den Notenbankchef Mugur Isarescu, Vertreter der Exekutive und des Geschäftsumfelds zusammen. Der Staatspräsident forderte diese auf, die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen sorgfältig und verantwortungsbewusst zu bewerten und gleichzeitig die wirtschaftlichen Auswirkungen, der durch die Pandemie verursachten Krise, nicht zu minimieren. Im Namen der Arbeitgeber plädierte der Präsident des Nationalen Rates für kleine und Mittelbetriebe Florin Jianu für die Unterstützung von Unternehmen in Schwierigkeiten in Bereichen wie Tourismus, Verkehr und Autobau.


    Die Arbeitsgruppe wird die vorgeschlagenen Maßnahmen analysieren und nächste Woche die getroffenen Entscheidungen bekannt geben. Wirtschaftsanalysten weisen darauf hin, dass die Wirtschaft dramatisch leiden kann, wenn keine raschen Unterstützungsmaßnahmen ergriffen werden. Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie verzeichneten die asiatischen und europäischen Börsen, einschließlich die in Bukarest, in dieser Woche Rückgänge. Diese Entwicklung wurde stark von der Mitteilung des US-Präsidenten Donald Trump beeinflusst, alle Flüge von Europa in die USA für einen Zeitraum von 30 Tagen auszusetzen, mit Ausnahme derjenigen aus Großbritannien.



    Entwicklungen auf der politischen Szene in Bukarest



    Neuer Anfang für den Prozess der Errichtung einer neuen Regierung mit vollen Befugnissen in Bukarest. Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat am Freitag erneut den PNL-Führer Ludovic Orban zum Ministerpräsidenten ernannt. Iohannis erklärte, dass alle Parteien und parlamentarischen Formationen ihm versprochen hätten, an der raschen Amtseinführung der neuen Exekutive beteiligt zu sein. Das Staatsoberhaupt hat diese Konsultationen am Freitag per Telefonkonferenz abgehalten, angesichts der besonderen Situation, die durch das Auftreten des Coronavirus in Rumänien entstanden ist. Klaus Iohannis sagte, er habe nur einen Vorschlag für die Ernennung zum Premierminister erhalten – Ludovic Orban.


    Ich erwarte von allen Parteien, von allen verantwortlichen Politikern im rumänischen Parlament, dass sie Teil dieser gemeinsamen Bemühungen zur Lösung der Situation sind, um diese politische Krise zu beenden, damit wir uns zu 100% auf die Bekämpfung von Coronavirus-Infektionen konzentrieren können. sagte der Präsident. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem der derzeitige Finanzminister Florin Cîţu am Donnerstag sein Rücktritt als Premierminister eingereicht hatte. Die Entscheidung von Cîţu kam kurz vor der Parlamentsabstimmung. Wir erinnern daran, dass die liberale Regierung unter der Führung von PNL-Chef Ludovic Orban letzten Monat durch einen Misstrauensantrag gestürzt wurde. Der Präsident ernannte erneut Orban zur Bildung einer neuen Exekutive, Das Verfassungsgericht entschied aber, dass die Ernennung gegen die Verfassung verstöße.

  • Nachrichten 29.01.2020

    Nachrichten 29.01.2020

    Vier Dokumente zur Reform des rumänischen Bildungssystems, die die Schlussfolgerungen des von Präsident Klaus Iohannis unterstützten Projekts Gebildetes Rumänien darstellen, sind am Mittwoch veröffentlicht worden. Die von OECD-Experten mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission ausgearbeiteten Dokumente beziehen sich auf die Schulverwaltung, die Gerechtigkeit im Bildungssystem, die Laufbahn im Bildungswesen und den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Früherziehung. Präsident Iohannis sagte, die Dokumente seien sehr wichtig, da sie den Entscheidungsträgern im Bildungswesen nützliche Informationen zur Verbesserung des Systems liefern. Ein neuer Ansatz bei der Auswahl und Ausbildung von Lehrern und Professoren sei erforderlich und das Schulmanagement müsse weniger administrativer Arbeit und mehr Führung und Initiative berücksichtigen.



    Am Mittwoch hat die
    liberale Regierung von Bukarest ihre Verantwortung gegenüber dem Parlament für
    die Änderung des Wahlgesetzes im Sinne einer Rückkehr zur Bürgermeisterwahl in
    zwei Wahlrunden übertragen. Nach Ansicht der Liberalen wird dies den
    Bürgermeistern mehr Legitimität verleihen.
    Premierminister Ludovic Orban betonte, dass das
    derzeitige System das Recht der Bürger einschränke, einen Bürgermeister zu
    wechseln, mit dem sie unzufrieden sind. Die Exekutive hat mehrere
    Änderungsanträge angenommen, unter denen derjenige, nach dem Personen mit keinem
    festen Wohnsitz, der aber älter als 60 Tage ist, am Wohnort abstimmen können.
    Außerdem wurde die Anzahl der Unterschriften für die Einreichung unabhängiger
    Kandidaten von 1% auf 0,5% reduziert. Im Gegensatz dazu behaupteten die
    Sozialdemokraten, dass die Wahlgesetze unter den Bedingungen, unter denen die
    Kommunalwahlen im Sommer stattfinden werden, nicht weniger als ein Jahr vor den
    Wahlen geändert werden könnten. Sie kündigten an, einen Misstrauensantrag
    einzureichen. Das Kabinett von Ludovic Orban hat wiederholt auf das Verfahren
    der Vertrauensgrage zurückgegriffen, zum Beispiel für den diesjährigen
    Haushaltsentwurf. Zwei dieser Annahmen wurden am Mittwoch vom Verfassungsgericht
    für verfassungswidrig erklärt. Das Gericht hat festgestellt, dass es
    verfassungswidrig und illegal ist, Annahmen zu bestimmten Gesetzesvorlagen in
    endgültiger Form zu treffen, die im Parlament diskutiert werden, wie dies bei
    Wahlgesetzen der Fall ist, sagte PSD-Interimspräsident Marcel Ciolacu.


    Rumänien hat den amerikanischen Friedensplan für den Nahen Osten zur Kenntnis genommen und prüft ihn derzeit. Der rumänische Außenminister Bogdan Aurescuteilte zudem mit, dass Rumänien eine Zwei-Staaten-Lösung unterstützt und versuchen wird, sich am Dialog auf EU-Ebene zu beteiligen und die diplomatischen Bemühungen mit allen relevanten Partnern zu fördern. US-Präsident Donald Trump hat im Weißen Haus seinen Nahost-Friedensplan vorgestellt und den Vorschlag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu erläutert.



    Nach Angaben des Nationalen Zentrums für die Kontrolle von Infektionskrankheiten sind in diesem Winter in Rumänien neun Menschen an der Grippe gestorben. Spezialisten sagen, dass Rumänien nicht mit einer Epidemie konfrontiert ist, aber die Zahl der Fälle könnte in den kommenden Wochen steigen. In diesem Jahr haben sich mehr Rumänen gegen die Grippe impfen lassen als im Jahr 2019, als etwa 200 Menschen an der Grippe starben. Gegenüber den Empfehlungen der WHO ist die Zahl jedoch gering.



    Die rumänische Tennisspielerin Simona Halep hat am Mittwoch das Halbfinale der Australian Open, des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres, erreicht. Im Viertelfinale brauchte Halep nur 55 Minuten, um die 31. WTA-Tennisspielerin Annet Kontaveit aus Estland mit 6:1, 6:1 zu schlagen. Simona Haleps Lauf beim Turnier in Melbourne war bisher ein Alleskönner. Simona Halep hatte erstmals 2018 das Finale erreicht, als sie gegen die dänische Herausforderin Caroline Wozniacki unterlag. Ebenfalls 2018 gewann Halep das Turnier von Roland-Garros, während sie 2019 im Wimbledon-Finale siegte.

  • Nachrichten 24.09.2019

    Nachrichten 24.09.2019

    Präsident Klaus Iohannis nimmt an der Sitzung der UN-Generalversammlung in New York teil. Auf der Tagesordnung der 74. Sitzung stehen Themen wie die Intensivierung der multilateralen Bemühungen zur Beseitigung der Armut, eine qualitativ hochwertige Bildung, Klimaschutzmaßnahmen und Integration. Der rumänische Präsident wird eine Rede vor der UN-Generalversammlung halten und an dem hochrangigen politischen Forum teilnehmen, das sich auf die Beschleunigung der Umsetzung der Agenda für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2030 konzentrieren wird. Die Agenda 2030 ist ein vor vier Jahren verabschiedetes globales Aktionsprogramm, das darauf abzielt, sich wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Herausforderungen zu stellen. Die Beseitigung von Armut, vonHungersnot, die Gesundheit und der Wohlstand, sauberes Wasser, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sind nur einige der Ziele, die die Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen bis 2030 weltweit erreichen wollen. Am Rande der Sitzung der UN-Generalversammlung wird Präsident Iohannis auch eine Reihe von bilateralen Treffen abhalten und am Empfang von US-Präsident Donald Trump teilnehmen.




    Rumäniens Generalstaatsanwalt Bogdan Licu hat am Dienstag erklärt, dass die rumänischen Behörden keine offiziellen Daten haben, wonach der niederländische Staatsbürger, der angeblich ein 11-jähriges Mädchen aus des südrumänischen Landkreis Dambovita, getötet hat, in seinem Herkunftsland Selbstmord begangen hat. Selbst wenn sich das bestätigt, wird die Untersuchung weiterhin feststellen, ob es weitere Opfer gibt, da der 47-jährige Niederländer zuvor mindestens viermal nach Rumänien gereist war. Am Montag gaben Beamte der rumänischen Polizei bekannt, dass der Mann, der verdächtigt wird, das Mädchen ermordet zu haben, gestorben ist, nachdem er sein Auto in einen Lastwagen gefahren hatte.




    Die rumänische Premierministerin Viorica Dancila ist zu einem einwöchigen Arbeitsbesuch in den Vereinigten Staaten. Sie wird von Verteidigungsminister Gabriel Les und Finanzminister Eugen Teodorovici begleitet. Dancila trifft sich heute in New York mit dem US-Energieminister James Richard Perry. Ebenfalls in New York unterzeichnete die Premierministerin einen Kreditvertrag mit der Weltbank in Höhe von 500 Millionen Euro. Das Geld wird verwendet, um den Zugang der Bürger in weniger entwickelten Gebieten zur medizinischen Versorgung zu verbessern. Dancila traf sich auch mit David Harris, dem Präsidenten des American Jewish Committee, und bekräftigte das Engagement Rumäniens im Kampf gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz. Auf dem Programm des Besuchs stehen auch Treffen mit amerikanischen Geschäftsleuten, denen sie die Vorteile von Investitionen in Rumänien vorstellen wird. Die Premierministerin hat auch erklärt, dass sie plant, Vertreter der rumänischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten zu treffen.




    Die Verhandlungsführer des EU-Rates treffen sich in Brüssel mit dem neuen Verhandlungsteam des Europäischen Parlaments, um über die Ernennung der Rumänin Laura Codruta Kovesi zur Europäischen Generalstaatsanwältin zu diskutieren. Die ehemalige Leiterin der rumänischen Nationalen Antikorruptionsdirektion, Laura Codruta Kovesi, hat die Unterstützung des Rates der Europäischen Union in ihrem Kampf um die Position der Europäischen Generalstaatsanwältin erhalten. Am Donnerstag gab der Ausschuss der Vertreter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union Kovesi 17 der 22 Stimmen dafür. Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) wird im nächsten Jahr gegründet und nimmt ihre Tätigkeit 2021 auf. Nach europäischem Recht wird der Europäische Staatsanwalt vom Parlament und vom Rat gemeinsam für eine einmalige Amtszeit von sieben Jahren ernannt.




    Das rumänische Außenministerium und das Tourismusministerium haben zusammen mit Vertretern von Reisebüros nach dem unerwarteten Konkurs des Reiseveranstalters Thomas Cook, einem der weltweit größten Reiseanbieter, eine Krisenzelle eingerichtet. Dies betrifft auch rumänische Touristen, und die Behörden wollen Maßnahmen ergreifen, um sie wieder nach Hause zu bringen, sagte Minister Bogdan Trif bei Radio Rumänien. Thomas Cook, die britische Reiseagentur und Fluggesellschaft, meldete am frühen Montagmorgen den Konkurs an. Etwa 600.000 Reisende sind davon betroffen.




    Die künftige Europäische Kommission unter der Leitung von Ursula von der Leyen hat den Franzosen Eric Mamer zu ihrem Sprecher ernannt. Stellvertretende Sprecherin im Team für Medienarbeit wird die Rumänin Dana Spinant sein. Frau Spinant ist derzeit als Direktorin für Haushalt, Kommunikation und allgemeine Angelegenheiten in der Generaldirektion Regional- und Stadtpolitik der Kommission zuständig. Davor war sie Referentin für irreguläre Migration (2015-2017) und Drogenpolitik (2010-2014). Bevor sie zur Kommission kam, arbeitete Dana Spinant 15 Jahre lang im Journalismus.




    TENNIS – Die rumänische Tennisspielerin Simona Halep, Nr. 6 der Welt, hat sich nach dem Sieg gegen Barbora Strycova aus Tschechien mit 6:3, 6:2 für das 8. Finale des WTA-Turniers in Wohan, China, qualifiziert. Halep trifft als nächstes auf Elena Rîbakina aus Kasachstan.

  • Nachrichten 23.09.2019

    Nachrichten 23.09.2019

    Die Anmeldefrist für die Präsidentschaftswahlen in Rumänien, die im November stattfinden werden, ist am Sonntag um Mitternacht abgelaufen. Die offizielle Kandidatenliste wurde am Montag bekanntgegeben. Anfechtungen können bis Mittwoch beim Verfassungsgericht eingereicht werden, während die endgültige Liste am Freitag veröffentlicht wird. Unter anderem haben sich der amtierende Präsident Klaus Iohannis und Premierministerin Viorica Dancila für das Rennen angemeldet.



    Präsident Klaus Iohannis nimmt an der Sitzung der UN-Generalversammlung in New York teil. Auf der Tagesordnung der 74. Sitzung stehen Themen wie verstärkte Bemühungen zur Beseitigung der Armut, qualitativ hochwertige Bildung, Klimaschutzmaß und Integration. Der rumänische Präsident wird eine Rede vor der UN-Generalversammlung halten und an dem politischen Forum teilnehmen, das sich auf die Beschleunigung der Umsetzung der Agenda für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2030 konzentrieren wird. Die Agenda 2030 ist ein vor vier Jahren verabschiedetes globales Aktionsprogramm, das wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Herausforderungen angeht. Die Beseitigung von Armut, Hunger, bessere Gesundheitsversorgung und Wohlstand, sauberes Wasser, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sind nur einige der Ziele, die die Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen bis 2030 weltweit erreichen wollen. Am Rande der Sitzung der UN-Generalversammlung wird Präsident Iohannis auch eine Reihe von bilateralen Treffen haben und am Empfang des US-Präsidenten Donald Trump teilnehmen.

    Der Nationale Museumskomplex
    Astra in Sibiu ist mit dem Luigi Micheletti Preis der
    Europäischen Museumsakademie für die Beteiligung an der Verbindung
    verschiedener Minderheiten und ihrer Geschichte sowie für den erheblichen
    Aufwand bei der Fertigstellung durch die Organisierung von Festivals und
    Veranstaltungen belohnt worden. Die europäische Jury schätzte besonders das
    Open Heritage – Projekt, das in den letzten Jahren vom Astra-Museum
    durchgeführt wurde. 19 europäische Museen, von denen drei aus Rumänien, haben
    sich bei der Ausgabe 2019 für die Verleihung der Preise der Europäischen
    Akademie der Museen beworben. Die
    Leistung des Museums in Sibiu ist eine Premiere für Rumänien. Die
    Preisverleihung fand Ende letzter Woche in der slowenischen Hauptstadt
    Ljubljana statt.


    Diese Woche befindet sich Rumäniens Premierministerin Viorica Dancila auf einem einwöchigen Arbeitsbesuch in den Vereinigten Staaten. Sie wird von Verteidigungsminister Gabriel Les und Finanzminister Eugen Teodorovici begleitet. Die Premierministerin kündigte am Sonntag an, dass sie Gespräche mit Vizepräsident Mike Pence führen und an einem Treffen zur Terrorismusbekämpfung teilnehmen werde. Die rumänische Vertreterin sagte auch, dass ein Memorandum über Energie sowie ein Dokument im Gesundheitsbereich mit der Weltbank unterzeichnet werden sollen. Auf dem Programm des Besuchs stehen auch Treffen mit amerikanischen Geschäftsleuten. Die Premierministerin hat desgleichen erklärt, dass sie vorhat mit Vertretern der rumänischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten zusammenzukommen.



    Der rumänische Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Petre Daea nimmt ab Montag an der informellen Sitzung des Rates Landwirtschaft und Fischerei der EU teil, die von Helsinki ausgerichtet wird. Zur Zeit hat Finnland die Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union inne. Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen die Förderung des Managements zum besseren Schutz der Bodenressourcen sowie die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Rumänien befürwortet Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Entwicklung durch die Bindung von Bodenkohlenstoff als Teil seines nationalen Strategieplans, das auf die Gemeinsamen Agrarpolitik 2021-2027 zugeschnitten ist.



    Rumänien befindet sich, mit 25 Euro pro Kopf, auf der 4. Letzten Stelle in der EU, was die staatlichen Zuwendungen für Freizeit und Sport betrifft. Der europäische Durchschnitt leiegt bei 100 Euro pro Einwohner, geht aus den Daten für das Jahr 2017 von Eurostat hervor. Auf den letzten Plätzen leigen außerdem Kroatien, mit 13 euro pro Einwohner, Bulgarien, mit 16 Euro und die Slovakei, mit 23 Euro. An der Spitze der Listen befinden sich Luxemburg, das im Jahre 2017 für Sport und Freizeit 500 Euro pro Einwohner bereitgestellt hat, gefolgt von Schweden und Finnalnd.



    Das Internationale George Enescu Musik-Festival ist am Sonntag zu Ende gegangen. An dem Festival nahmen berühmte Musiker und Orchester aus der ganzen Welt teil. Der rumänische Geiger Alexandru Tomescu gab ein Rezital in Toronto, während das rumänische Athenaeum in Bukarest Gastgeber von Mozarts Don Giovanni mit dem Kammerorchester Basel war. Ebenfalls in Bukarest gab das Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam ein Konzert. Radio Rumänien war Koproduzent des Enescu-Festivals, das 1958 zu Ehren des großen rumänischen Komponisten und Geigers George Enescu ins Leben gerufen wurde. Vom 31. August bis 22. September traten über 2.500 der weltweit renommiertesten Musiker in Bukarest, anderen Städten in Rumänien sowie in Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und der Republik Moldau auf.

  • Rumänien und die USA bekräftigen ihre Partnerschaft

    Rumänien und die USA bekräftigen ihre Partnerschaft

    Am Dienstag traf der rumänische Präsident Klaus Iohannis in Washington zum zweiten Mal mit dem US-Präsidenten Donald Trump zusammen. Das Treffen führte zu einer gemeinsamen Erklärung, in der die beiden Führer versprechen, das zu vertiefen, was sie als unsere robuste und dauerhafte strategische Partnerschaft“ bezeichneten. Durch unsere vertiefende Partnerschaft werden wir neue Möglichkeiten für mehr Sicherheit, Wachstum und Wohlstand schaffen und besser in der Lage sein, auf gemeinsame globale Herausforderungen und Verantwortlichkeiten zu reagieren“, hei‎ßt es in der Erklärung.



    Das Dokument erinnert auch an die antikommunistische Revolution vom Dezember 1989, als die Rumänen eine brutale Diktatur stürzten und ihr Land auf den Weg zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft brachten. Es ist auch der 15. Jahrestag des Beitritts Rumäniens zur NATO.



    Gemeinsam“, hei‎ßt es auch in der Erklärung, haben unsere Nationen nachhaltige Anstrengungen unternommen, um unsere Streitkräfte zu modernisieren und unsere NATO-Verpflichtungen zur Lastenverteilung zu erfüllen. Unsere Militärs stehen Schulter an Schulter zur Verteidigung der Freiheit und versuchen, unsere Verteidigungs- und Abschreckungshaltung an der Ostflanke der NATO zu stärken, auch im Schwarzen Meer, das für die transatlantische Sicherheit von strategischer Bedeutung ist“, betonen die beiden Führer in der Erklärung. Au‎ßerdem geben sie Zusicherungen, dass beide Länder versuchen, die Sicherheitsrisiken zu vermeiden, die mit chinesischen Investitionen in 5G-Telekommunikationsnetze einhergehen.



    Ein heikles Thema, das bei dem Treffen angesprochen wurde, war die Energiesicherheit, und die gemeinsame Erklärung spiegelt dies wider und besagt: Die Vereinigten Staaten und Rumänien erkennen an, dass Energiesicherheit nationale Sicherheit ist. Wir unterstreichen unsere Ablehnung von Nord Stream 2 und anderen Projekten, die unsere Verbündeten und Partner von der Energie aus Russland abhängig machen. Die Erdgasressourcen in Rumänien haben das Potenzial, den Wohlstand unserer Nationen zu steigern und die Energiesicherheit Europas zu verbessern. Die Vereinigten Staaten und Rumänien werden prüfen, wie das Klima für Energieinvestitionen in Rumänien am besten so verbessert werden kann, dass beide Länder davon profitieren.“



    Die rumänischen und US-amerikanischen Staatschefs heben auch die ausgezeichnete Partnerschaft zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Strafverfolgung und Korruptionsbekämpfung hervor, die fest auf einem gegenseitigen Engagement für Rechtsstaatlichkeit und eine unabhängige Justiz beruht.



    In der gleichen Erklärung unterstreichen die Vereinigten Staaten und Rumänien das erhebliche Handelswachstum zwischen den beiden Ländern sowie ihr gemeinsames Interesse an der Gestaltung eines Investitionsklimas, das Transparenz, Berechenbarkeit und Stabilität bietet“. Daher verpflichten sich die beiden Parteien, ihre Handelsbeziehungen weiter zu stärken und verstärkte Investitionen in beide Richtungen zu fördern“.



    Hier ist der rumänische Präsident Klaus Iohannis:



    Wir müssen mehr tun, sowohl in Bezug auf Handel als auch auf Investitionen. Es ist wichtig, neue Wege zu finden, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Bereichen wie Energie, Cybersicherheit und Verteidigung auszubauen. Tatsächlich wurde zwischen den beiden Regierungen eine Absichtserklärung über die 5G-Technologie unterzeichnet, da die Sicherheit der Telekommunikationsnetze von gro‎ßer Bedeutung ist.“



    Die beiden Staatschefs erörterten auch die Visaregelung für rumänische Staatsbürger, und in der Erklärung hei‎ßt es: Die Vereinigten Staaten bekräftigen ihre Unterstützung für die Bemühungen Rumäniens, gemä‎ß den Anforderungen des Rechts der Vereinigten Staaten Anspruch auf Aufnahme in das Visa Waver-Programm zu haben“