Tag: Verteidigungsminister Gabriel Leş

  • Nachrichten 23.09.2019

    Nachrichten 23.09.2019

    Die Anmeldefrist für die Präsidentschaftswahlen in Rumänien, die im November stattfinden werden, ist am Sonntag um Mitternacht abgelaufen. Die offizielle Kandidatenliste wurde am Montag bekanntgegeben. Anfechtungen können bis Mittwoch beim Verfassungsgericht eingereicht werden, während die endgültige Liste am Freitag veröffentlicht wird. Unter anderem haben sich der amtierende Präsident Klaus Iohannis und Premierministerin Viorica Dancila für das Rennen angemeldet.



    Präsident Klaus Iohannis nimmt an der Sitzung der UN-Generalversammlung in New York teil. Auf der Tagesordnung der 74. Sitzung stehen Themen wie verstärkte Bemühungen zur Beseitigung der Armut, qualitativ hochwertige Bildung, Klimaschutzmaß und Integration. Der rumänische Präsident wird eine Rede vor der UN-Generalversammlung halten und an dem politischen Forum teilnehmen, das sich auf die Beschleunigung der Umsetzung der Agenda für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2030 konzentrieren wird. Die Agenda 2030 ist ein vor vier Jahren verabschiedetes globales Aktionsprogramm, das wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Herausforderungen angeht. Die Beseitigung von Armut, Hunger, bessere Gesundheitsversorgung und Wohlstand, sauberes Wasser, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sind nur einige der Ziele, die die Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen bis 2030 weltweit erreichen wollen. Am Rande der Sitzung der UN-Generalversammlung wird Präsident Iohannis auch eine Reihe von bilateralen Treffen haben und am Empfang des US-Präsidenten Donald Trump teilnehmen.

    Der Nationale Museumskomplex
    Astra in Sibiu ist mit dem Luigi Micheletti Preis der
    Europäischen Museumsakademie für die Beteiligung an der Verbindung
    verschiedener Minderheiten und ihrer Geschichte sowie für den erheblichen
    Aufwand bei der Fertigstellung durch die Organisierung von Festivals und
    Veranstaltungen belohnt worden. Die europäische Jury schätzte besonders das
    Open Heritage – Projekt, das in den letzten Jahren vom Astra-Museum
    durchgeführt wurde. 19 europäische Museen, von denen drei aus Rumänien, haben
    sich bei der Ausgabe 2019 für die Verleihung der Preise der Europäischen
    Akademie der Museen beworben. Die
    Leistung des Museums in Sibiu ist eine Premiere für Rumänien. Die
    Preisverleihung fand Ende letzter Woche in der slowenischen Hauptstadt
    Ljubljana statt.


    Diese Woche befindet sich Rumäniens Premierministerin Viorica Dancila auf einem einwöchigen Arbeitsbesuch in den Vereinigten Staaten. Sie wird von Verteidigungsminister Gabriel Les und Finanzminister Eugen Teodorovici begleitet. Die Premierministerin kündigte am Sonntag an, dass sie Gespräche mit Vizepräsident Mike Pence führen und an einem Treffen zur Terrorismusbekämpfung teilnehmen werde. Die rumänische Vertreterin sagte auch, dass ein Memorandum über Energie sowie ein Dokument im Gesundheitsbereich mit der Weltbank unterzeichnet werden sollen. Auf dem Programm des Besuchs stehen auch Treffen mit amerikanischen Geschäftsleuten. Die Premierministerin hat desgleichen erklärt, dass sie vorhat mit Vertretern der rumänischen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten zusammenzukommen.



    Der rumänische Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Petre Daea nimmt ab Montag an der informellen Sitzung des Rates Landwirtschaft und Fischerei der EU teil, die von Helsinki ausgerichtet wird. Zur Zeit hat Finnland die Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union inne. Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen die Förderung des Managements zum besseren Schutz der Bodenressourcen sowie die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Rumänien befürwortet Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Entwicklung durch die Bindung von Bodenkohlenstoff als Teil seines nationalen Strategieplans, das auf die Gemeinsamen Agrarpolitik 2021-2027 zugeschnitten ist.



    Rumänien befindet sich, mit 25 Euro pro Kopf, auf der 4. Letzten Stelle in der EU, was die staatlichen Zuwendungen für Freizeit und Sport betrifft. Der europäische Durchschnitt leiegt bei 100 Euro pro Einwohner, geht aus den Daten für das Jahr 2017 von Eurostat hervor. Auf den letzten Plätzen leigen außerdem Kroatien, mit 13 euro pro Einwohner, Bulgarien, mit 16 Euro und die Slovakei, mit 23 Euro. An der Spitze der Listen befinden sich Luxemburg, das im Jahre 2017 für Sport und Freizeit 500 Euro pro Einwohner bereitgestellt hat, gefolgt von Schweden und Finnalnd.



    Das Internationale George Enescu Musik-Festival ist am Sonntag zu Ende gegangen. An dem Festival nahmen berühmte Musiker und Orchester aus der ganzen Welt teil. Der rumänische Geiger Alexandru Tomescu gab ein Rezital in Toronto, während das rumänische Athenaeum in Bukarest Gastgeber von Mozarts Don Giovanni mit dem Kammerorchester Basel war. Ebenfalls in Bukarest gab das Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam ein Konzert. Radio Rumänien war Koproduzent des Enescu-Festivals, das 1958 zu Ehren des großen rumänischen Komponisten und Geigers George Enescu ins Leben gerufen wurde. Vom 31. August bis 22. September traten über 2.500 der weltweit renommiertesten Musiker in Bukarest, anderen Städten in Rumänien sowie in Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und der Republik Moldau auf.

  • Nachrichten 11.09.2019

    Nachrichten 11.09.2019

    Die rumänischen Senatoren haben am Mittwoch eine Schweigeminute eingehalten, um den Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001 zu gedenken. Die Vereinigten Staaten gedenken auch der Opfer dieser Anschläge vor 18 Jahren. Fast 3.000 Menschen, darunter auch Rumänen, wurden bei den Angriffen von 19 Mitgliedern des Al-Kaida-Netzwerks getötet, die vier Passagierflugzeuge entführten, um sie in einige der emblematischsten Gebäude der Vereinigten Staaten zu stürzen. Die Zahl der Opfer, die damals Giftstoffe inhalierten, nahm in den folgenden Jahren weiter zu. Die Angriffe vom 11. September galten als die blutigsten in der Geschichte, und ihre Auswirkungen sind bei den Amerikanern immer noch stark zu spüren.



    Der rumänische Verteidigungsminister Gabriel Les hat am Mittwoch eine zweitägige Reise nach Nordmakedonien angetreten, bei der er mit seiner Amtskollegin Radmila Sekerinska-Jankovska sprechen wird. Der Besuch des rumänischen Beamten ist der erste seit der Unterzeichnung des Protokolls über den Beitritt Nordmakedoniens zur NATO im Februar, wobei Rumänien zu den ersten verbündeten Staaten gehört, die das Dokument ratifiziert haben. Im Mittelpunkt der Gespräche werden Fragen wie die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung, der internationalen Sicherheit, der Ma‎ßnahmen zur Terrorismusbekämpfung und der Verpflichtungen der beiden Staaten im Rahmen regionaler Initiativen sowie die Fortschritte Nordmakedoniens auf dem Weg zum Beitritt zur Europäischen Union stehen.



    Am Mittwoch ist der letzte Tag gewesen, an dem sich die rumänischen Bürger, die bei den Präsidentschaftswahlen am 10. und 24. November im Ausland wählen wollen, online unter www.votstrainatate.ro anmelden können. Bis Dienstag gingen rund 28.400 Anträge auf Abstimmung am Wahllokal und rund 29.800 Anträge auf Abstimmung per Post ein. Anfang des Monats sagte Premierministerin Viorica Dancila, sie habe die Wahlbehörde aufgefordert, die Registrierungsfrist zu verlängern, um die Zahl derjenigen zu erhöhen, die per Post wählen können. Am Dienstag sagte der Präsident der Nationalen Liberalen Partei, Ludovic Orban, seine Partei habe die Regierung aufgefordert, die Registrierungsfrist für rumänische Staatsbürger im Ausland zu verlängern, die an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen möchten. Die Nationalliberale Partei will auch eine Verlängerung der Frist, innerhalb derer rumänische Bürger in der Diaspora die Einrichtung neuer Wahllokale verlangen können.



    Die Gewerkschaften der Rüstungsindustrie haben am Mittwoch vor dem Regierungssitz protestiert und der Regierung vorgeworfen, ihre Versprechen nicht eingehalten zu haben. Sie fordern die Aufhebung der steuerlichen Verpflichtungen, die Schaffung eines Forschungszentrums für Waffen und Munition, die Umwandlung der Begriffe “Rüstungsindustrie” in “strategische Industrie von nationalem Interesse” und bessere Löhne für die Beschäftigten in diesem Sektor. Die Gewerkschaften fordern auch Gesetze, die die Beschäftigten im Verteidigungsbereich für einen Zeitraum von zehn Jahren von der Einkommensteuer befreien.



    Die Abgeordnetenkammer hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Einrichtung eines nationalen Museums für Juden und den Holocaust in Rumänien verabschiedet. Die Finanzierung erfolgt durch den Staat aus dem Budget des Elie Wiesel National Institute for the Study of the Holocaust sowie durch Eigenmittel, Spenden und Sponsoring. Ziel des Museums ist es, die Geschichte der Kultur und Traditionen der jüdischen Gemeinschaft in Rumänien, den Schutz der Opfer des Holocaust und die Bekämpfung des Antisemitismus darzustellen und zu fördern. Das Abgeordnetenhaus ist in diesem Fall das Entscheidungsorgan. Das Gesetz wurde auch vom Senat am 4. September verabschiedet. Vor 78 Jahren begann das Regime des Marschalls Ion Antonescu, einem Verbündeten Nazi-Deutschlands, mit der Deportation der Juden in Ostrumänien in die besetzten Sowjetgebiete. Mehr als 300.000 rumänische Juden wurden zwischen 1941 und 1945 getötet.



    Die jährliche Inflationsrate ist im August auf 3,9% gegenüber 4,1 im Juli gesungekn. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik waren Nome-Food-Artikel 2,98% teurer und Lebensmittel 5,02%, während die Kosten für Dienstleistungen um 4,23% gestiegen sind. Laut einem von der Rumänischen Nationalbank veröffentlichten Inflationsbericht wird die jährliche Inflationsrate bis Ende dieses Jahres voraussichtlich 4,2%, im Dezember nächsten Jahres 3,4% und im zweiten Quartal 2021 3,3% erreichen.



    Das George Enescu International Festival befindet sich in der Mitte seiner aktuellen Ausgabe. Die Veranstaltung bringt einige der weltbesten Musiker zusammen. Heute spielt das Monte-Carlo Philharmonic Orchestra mit Maxim Vengerov als Dirigent und Geiger Enescus Ballade für Violine und Orchester und drei Werke von Tschaikowsky. Vladimir Jurowski, der künstlerische Leiter des Festivals, wird das Staatliche Akademische Symphonieorchester Russlands dirigieren und Musikliebhabern eine neue Interpretation von Enescus Symphonie Nr. 2 in A-Dur anbieten. Assoziierte Veranstaltungen finden in der Hauptstadt Bukarest und anderen Städten Rumäniens sowie in Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und der Republik Moldau statt. Radio Romania ist seit der ersten Ausgabe im Jahr 1958 Koproduzent der Veranstaltung.

  • 28.08.2019

    28.08.2019

    Der allgemeine konsolidierte Haushalt Rumäniens, der sowohl den Staatshaushalt als auch den Renten- und Arbeitslosenhaushalt umfasst, schloss die ersten sieben Monate des Jahres mit einem Defizit von 18 Milliarden Lei ab, was einem Gegenwert von fast vier Milliarden Euro entspricht. Das Defizit beträgt 1,76 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und ist um 52 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, da der Personalaufwand um 21,5 Prozent gestiegen ist. Den auf der Website des Finanzministeriums veröffentlichten Daten zufolge beliefen sich die Ausgaben für Investitionen auf 15 Milliarden Lei, 4,9 Milliarden mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.




    Der rumänische Verteidigungsminister Gabriel Leş nimmt am informellen Treffen der Minister der EU-Mitgliedstaaten am Mittwoch und Donnerstag in der finnländischen Hauptstadt Helsinki teil. Den Vorsitz führt die Hohe Vertreterin der EU für Au‎ßen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und UN-Untergeneralsekretär für Friedenseinsätze Jean-Pierre Lacroix nehmen als Gäste teil. Auf der Tagesordnung des Treffens stehen Themen wie die koordinierte maritime Präsenz, künstliche Intelligenz und neue Technologien, die Auswirkungen des Klimawandels auf Sicherheit und Verteidigung. Am Donnerstag ist ein gemeinsames Treffen der Verteidigungs- und Au‎ßenminister geplant, das sich auf aktuelle Fragen der hybriden Bedrohungen konzentriert.




    Der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis führte am Mittwoch ein Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson, auf Wunsch des letzteren, gab die Präsidialverwaltung in Bukarest bekannt. Iohannis und Johnson erörterten hauptsächlich die Beziehungen zwischen Rumänien und dem Vereinigten Königreich sowie Aspekte im Zusammenhang mit dem Austritt Gro‎ßbritanniens aus der EU. In Bezug auf den Brexit betonte der rumänische Präsident, dass ein geordneter Ausstieg sowohl im Interesse des Vereinigten Königreichs als auch der Europäischen Union liegt. Die erste Priorität Rumäniens sei der Schutz der Rechte der in Gro‎ßbritannien lebenden rumänischen Bürger, sagte Präsident Iohannis. Premierminister Boris Johnson versicherte dem rumänischen Präsidenten, dass der Schutz der Rechte der Rumänen in Gro‎ßbritannien nach dem Brexit für die Regierung in London sehr wichtig sei, und die britischen Behörden dieses Ziel im Auge behalten würden.




    Der Ombudsmann Rumäniens, Renate Weber, hat das neue Verwaltungsgesetzbuch vor dem Verfassungsgericht angefochten. Sie nannte drei Gründe für die Klage: Die Eilverordnung der Regierung, mit der der Kodex gebilligt wurde, verstö‎ßt gegen die Regeln der delegierten Gesetzgebung und gegen verfassungsrechtliche Anforderungen betreffend die Befugnisse der Abgeordneten und beeinflusst das System der grundlegenden öffentlichen Institutionen. Das Verwaltungsgesetzbuch wurde durch eine Eilverordnung der Regierung eingeführt; die Ma‎ßnahme wurde von der Opposition und von der Zivilgesellschaft heftig kritisiert.




    Die Abgeordnetenkammer des Bukarester Parlaments, die auf Antrag der Opposition zu einer Sondersitzung einberufen wurde, hat am Mittwoch ein Gesetz über Amnestie und Begnadigung für bestimmte Straftaten abgelehnt. Das Dokument, das 2017 von dem ehemaligen Justizminister Florin Iordache von der Sozialdemokratischen Partei initiiert wurde, wurde im selben Jahr vom Senat verabschiedet und sieht Begnadigungen für Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren vor. Auf der Tagesordnung der Abgeordnetenkammer stehen auch ein Entwurf zur Aufhebung des Gesetzes über Ausgleichsbeschwerden in puncto Freiheitsstrafen und eine Initiative zur Annahme der Eilverordnung Nr. 114, mit der steuerliche und haushaltspolitische Ma‎ßnahmen sowie Ma‎ßnahmen für öffentliche Investitionen eingeführt werden.




    Rumänien gehört zu den EU-Ländern, die am wenigsten auf Erdölimporte angewiesen sind, wobei die Nettoeinfuhren 61 % des nationalen Verbrauchs ausmachen, so die von Eurostat veröffentlichten Daten für das Jahr 2017. Geringere Abhängigkeitsraten von Erdölimporten werden für das Vereinigte Königreich (35 %) und Dänemark (minus 4 %) gemeldet. Am entgegengesetzten Pol sind die EU-Mitgliedstaaten mit den höchsten Abhängigkeitsraten von Ölimporten Estland (115 %), Malta (104 %), Slowenien (103 %) und Bulgarien (102 %).




    Die städtischen Brunnen auf dem zentralen Unirii-Platz in Bukarest wurden von der Weltrekordakademie als Der längste synchronisierte choreografische Brunnen der Welt“ anerkannt, genehmigt und katalogisiert. Dies teilte das Handelsunternehmen, das die Brunnen betreibt, Apa Nova am Mittwoch mit. Die internationale Anerkennung durch die Academy of World Records kommt ein Jahr nach dem Start der Wasser-, Musik- und Lichtshow Aphi Symphony“, die jedes Wochenende im Zentrum der Hauptstadt stattfindet. Bisher gab es 70 Symphony of Water’ Shows, an denen über 219.000 Zuschauer teilnahmen.




    Die Waldbrände breiten sich im Amazonas-Regenwald in Brasilien aus, obwohl die Behörden die Armee entsendet haben, um die Flammen mit Flugzeugen und Bodentruppen zu bekämpfen. Neben den Luftstreitkräften wurden zahlreiche Feuerlöscheinheiten mobilisiert, um den Brand einzudämmen. Bisher haben 7 brasilianische Staaten an die Armee appelliert, darunter auch an die 43.000 in Amazonien stationierten Soldaten, aber die Anzahl der für diese Operation eingesetzten Truppen und ihre Interventionsmethoden sind nach wie vor unklar, berichtet France Presse. Laut Regierungsquellen ist die Zahl der Waldbrände im Amazonas-Regenwald in diesem Jahr um 83 % gestiegen und hat gro‎ße Teile eines Ökosystems zerstört, das für die Bekämpfung des globalen Klimawandels von entscheidender Bedeutung ist.




    SPORT Drei rumänische Tennisspielerinnen haben sich in der zweiten Runde des US Open, dem letzten Grand Slam Turnier des Jahres, qualifiziert. Simona Halep besiegte die Amerikanerin Nicole Gibbs mit 6–3, 2–6, 6–2. Sorana Cîrstea besiegte die Tschechin Katerina Siniakova mit 7–5, 6–2, und Ana Bogdan gewann gegen die Britin Harriet Dart mit 6–3, 6–1. Der einzige Rumäne bei den Herren, Marius Copil, ging ebenfalls zum ersten Mal in seiner Karriere in die zweite Runde des US Open, nachdem er den Franzosen Ugo Humbert in einem mehr als 4-stündigen Spiel besiegt hatte.

  • Nachrichten 14.05.2019

    Nachrichten 14.05.2019

    Die Europäische Komission ist über die wirtschaftliche Entwicklung Rumäniens besorgt. Das treffe vor allem auf die Situationen zu, in denen die Behörden gegen die Rechtslage im eigenen Land verstoßen haben, so Isabel Grilo, Direktorin für Steuerpolitik bei der Europäischen Kommission. Sie beteiligte sich in Bukarest an einer Konferenz, auf der sie Empfehlungen für Rumänien im Rahmen des Europäischen Semesters 2019 öffentlich vorstellte. Grilo sagte, dass Rumänien nach mehreren Jahren moderater Leistung im letzten Jahr ein signifikantes Wachstum verzeichnet habe, wies aber darauf hin, dass dieses Wachstum nicht nachhaltig sei, da es auf Konsum basiert. Die Kommission ermahnte Rumänien und Ungarn zur Einhaltung der Haushaltsziele.



    .Der rumänische Verteidigungsminister Gabriel Les sagte am Freitag auf dem internationalen Forum Sicherheit im Schwarzen Meer und auf dem Balkan“ in Konstanza (Schwarzmeerhafenstadt), dass die Entwicklung der Sicherheit in der Schwarzmeerregion ernsthafte Besorgnisse erfordere, die größte Sorge sei Russland. Ihm zufolge kann die Sicherheit im Schwarzmeerraum besorgniserregend sein, da Russland strategische Interessen in diesem geografischen Gebiet hat und versucht, seine militärische Vorherrschaft zu sichern und die regionale Position der NATO einzuschränken. In Bezug auf den westlichen Balkan sagte der Minister, dass eine neue Krise in der Region schwerwiegende Auswirkungen auf die europäische Sicherheit und Stabilität haben würde. ‚Das Engagement für die Stabilität der westlichen Balkanländer und deren Integration in die euro-atlantische Gemeinschaft bleibt ein Schwerpunkt unserer Strategie für die Region. Die Sicherheit und Stabilität in der Region sind für Rumänien von strategischer Bedeutung, – fügte Gabriel Les hinzu.



    Die Demokratische Partei der Moldaurepublik hat am Freitag bekanntgegeben,
    sie verlasse die Regierung. Vladimir Cebotari, Vizepräsident der Demokratischen
    Partei, sagte, diese Entscheidung werde das Problem der politischen und
    institutionellen Blockade der Republik Moldau nicht lösen. Seiner Meinung nach werden
    früher oder später vorgezogene Wahlen stattfinden. Seit Ende letzter Woche ist
    in Chisinau eine Dualität der Macht installiert. Zwei parallele Regierungen,
    eine gebildet aus den russischen Sozialisten und der pro-europäischen Rechten und
    die andere gebildet aus der Demokratischen Partei, des Oligarchen Valdimir
    Plahotniuc, haben ihre Legitimität angemaßt und haben sich gegenseitig einen
    Putsch vorgeworfen.



    Finanzminister Eugen Teodorovici führt in Luxemburg den Vorsitz bei der letzten Tagung des Rates für Wirtschaft und Finanzen, ECOFIN, im Rahmen des rumänischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie die Bankenunion, das Europäische Semester, der Stabilitäts- und Wachstumspakt, die europäische Agenda Clean Planet for All, der Aktionsplan für notleidende Kredite, das G20-Treffen in Fukuoka, Japan, und die konsolidierte Zusammenarbeit bei der Besteuerung von Finanztransaktionen. Minister Teodorovici wird auch den Vorsitz bei der jährlichen Sitzung der Präsidenten der Europäischen Investitionsbank führen.



    Die wichtigste multinationale Militärübung der NATO in Rumänien Saber Guardian läuft bis zum 24. Juni an 5 Standorten. Die Truppen trainieren dabei allgemeine taktische Einsätze wie das Überqueren von Wasserstraßen. Im Vordergrund steht auch die medizinische Aus- und Fortbildung. Das Hauptziel der Veranstaltung ist der Zusammenhalt zwischen den verbündeten Staaten mit Schwerpunkt auf der schnellen Reaktion und Konzentration von Militärkräften. An der Übung nehmen insgesamt rund 13.500 Soldaten aus 14 Partnerländern teil, darunter 7.600 Soldaten aus Rumänien.



    Nach den jüngsten Angriffen auf zwei Tankschiffe am Golf von Oman ist die internationale Gemeinschaft um den Frieden in der Region und die weltweite Energieversorgung besorgt. Die USA geben dem Iran die Schuld an den Vorfällen und schicken einen weiteren Zerstörer in die Region. Washington betonte allerdings, nicht an einem Krieg mit dem Iran interessiert zu sein. Der Iran wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die USA gefährdeten die Stabilität im Nahen Osten. Die Internationale Energieagentur (IAE) erklärte am Freitag, dass die Angriffe für die Energiemärkte Anlass zu großer Sorge gegen. Die G20-Energie- und Umweltminister wollten über das Thema am Wochenende beraten, teilte Japan als Gastgeber mit.



    In Sibiu hat am Freitag die 26. Ausgabe des Internationalen Theaterfestivals begonnen. Dabei handelt es sich um eine der größten diesartigen Veranstaltungen in Europa mit 540 Aufführungen an 75 Standorten, an denen 3.300 Künstler und Gäste aus 73 Ländern mitwirken. Das Festival dauert bis zum 23. Juni, Radio Rumänien ist einer der Partner.

  • Nachrichten 29.04.2019

    Nachrichten 29.04.2019

    Bukarest: Eine Woche nach den römisch-katholischen und den evangelischen Christen feiern die orthodoxen Christen weltweit das Osterfest. Die orthodoxen Christen in Rumänien und in aller Welt haben am Sonntag die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Eine Delegation der Rumänischen Patriarchie ist nach Jerusalem gereist, um das Heilige Licht zu empfangen und hat es um Mitternacht beim Osternachtgottesdienst an die Gläubigen in Rumänien verteilt. Der Patriarch der Rumänischen Orthodoxen Kirche Daniel sagte dass durch Wort und gute Tat Freude und Licht in die Seelen der Waisen, der Kranken, der Alten,der Trauernden und der Einsamen bringen können. Wir sollen die Rumänen, die unter Fremden leben nicht vergessen, wir sollen für ihre Gesundheit und Erlösung beten, so der Patriarch.



    Bukarest: Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat am Montag anlässlich des Veteranentages eine Botschaft ausgesendet. Die rumänische Armee hat dem Land im Unabhängigkeitskrieg und bei den beiden Weltkriegen ihre Pflicht getan, und unsere Soldaten setzten ihre Leben nach 1990 in den Einsatzgebieten in Afghanistan, im Irak und in den westlichen Balkanstaaten in Gefahr. – so der rumänische Staatschef. Als Zeichen der Dankbarkeit und der moralischen Belohnung gab der Präsident außerdem bekannt, dass er einige Veteranen zum nächsten Grad vorgerückt und den Grad des Brigadegenerals im Rückzug zugestanden habe. Verteidigungsminister Gabriel Leş sandte auch eine Botschaft, in der es heißt: Wir haben die Pflicht, diejenigen zu respektieren, die für uns gekämpft haben, so dass wir in einem freien und unabhängigen Land leben, ihre Patriotismuslektionen zu lernen und sie an zukünftige Generationen weiterzugeben“. In Rumänien leben heute noch etwa 700.000 Kriegsveteranen.



    Brüssel: Die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben am Montag ein gemeinsames Programm zur Finanzierung von Darlehen in Höhe von 1 Milliarde Euro für Junglandwirte aufgelegt, heißt es in einem europäischen Exekutivbericht. Dieses Programm, das vollständig von der Europäischen Investitionsbank finanziert wird, sollte von den teilnehmenden Banken in jedem Mitgliedstaat abgeschlossen werden, wodurch sich der verfügbare Gesamtbetrag auf 2 Mrd. Euro erhöhen könnte. Die Kredite sollen für maximal 15 Jahre zu niedrigeren Zinssätzen als am Markt gewährt werden. Die Entscheidung wurde getroffen, als mehr als ein Viertel der Kreditanträge der EU-Junglandwirte abgelehnt wurde (27%), verglichen zu den Landwirten im allgemeinen, die 9% entsprachen. Die Europäische Kommission wünsche eine Erneuerung der Generationen in der Landwirtschaft.

  • Nachrichten 05.04.2019

    Nachrichten 05.04.2019

    Bukarest: Der rumänische Staatschef Klaus Iohannis hat die antisemistischen Aktionen, die jüngst in Rumänien stattfanden, auf Schärfste verurteilt und die zuständigen Behörden dazu aufgefordert, solche Taten entschlossen zu bekämpfen. Laut einer Mitteilung des Präsidialamtes sei Rumänien auf regionaler Ebene zum Vorbild in Bezug auf die richtige Vergangenheitsaufarbeitung, Bekämpfung des Antisemitismus und Holocaustleugnung sowie Bekämpfung vom Fremdenhass, Rassimus und Populismus geworden. Im Vorfeld hatte auch der israelische Staatschef Reuven Rivlin die Verwüstung eines jüdischen Friendhofes im ostrumänischen Husi auf Schärfste verurteilt. Der israelische Präsident erwähnte im Anschluss, dass die Regierung in Bukarest wirksam gegen Antisemitismus und Fremdenhass vorgeht. Laut israelischen Medien, habe der Vorsitzende des Verbands der jüdischen Gemeinden in Rumänien diesbezüglich erklärt, solche Aktionen können nicht akzeptiert werden und gefährden die Demokratie in Rumänien.









    Bukarest: Die rumänische Premierministerin Viorica Dancila ist in der Slowakei zu einem offiziellen Besuch auf Einladung ihres slowakischen Amtskollegen Peter Pellegrini eingetroffen. Laut einer Mitteilung der Regierung in Bukarest ziele der Besuch darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten aus bilateraler, europäischer und regionaler Perspektive zu vertiefen. Die Premierin Dancila soll zu Gesprächen mit dem Chef der slowakischen Exekutive nach Banska Bystrica reisen und einen Kranz auf dem Platz des slowakischen Nationalaufstands niederlegen. Die rumänische Premierin soll als nächstes in die Stadt Zvolen reisen, um den örtlichen Militärfriedhof zu besuchen, auf dem die sterblichen Überreste von 10.000 rumänischen Soldaten, die für die Befreiung der Tschechoslowakei im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, beigesetzt sind.






    Bukarest: Ein informelles Treffen der EU-Finanzminister findet am Freitag und Samstag in der rumänischen Hauptstadt vor dem Hintergrund der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft statt. Das Treffen, das unter dem Namen Eurogrup organisiert wird, bringt Finanzminister aus der Eurozone und die erste Arbeitssitzung des informellen Treffens von Finanzministern und Zentralbankgouverneuren unter dem Vorsitz von Rumäniens Finanzminister Eugen Teodorovici zusammen. Am Samstag findet das zweite informelle Treffen der EU-Finanzminister statt






    Bukarest: Rumäniens Verteidigungsminister Gabriel Les nimmt in Warschau an einem Treffen der Verteidigungsminister aus Ländern teil, die Mitglieder der Bukarest-9-Initiative sind. An dem Treffen, die von den Ressortministerien aus Polen und Rumänien organisiert wird, beteiligen sich Verteidigungsminister aus Bulgarien, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei und Ungarn sowie Vertreter der NATO und des US-Verteidigungsministerium. Dem rumänischen Verteidigungsministerium zufolge ist das Treffen in Warschau eine Gelegenheit, aktuelle Themen zu den Agenden der NATO und der EU aus der Perspektive des NATO-Jubiläumsgipfels und der rumänischen Präsidentschaft zu diskutieren.






    Bukarest: Zwischen dem 5. und 13. April führt die rumänische Marine die größte internationale Übung in den Gewässern Rumäniens und in den internationalen Gewässern des Schwarzen Meeres durch. 14 rumänische Kriegsschiffe und sechs aus Bulgarien, Kanada, Griechenland, den Niederlanden und der Türkei beteiligen sich an der Übung, bei der über 2000 Soldaten ausgebildet werden, um auf Angriffe zu reagieren, die unter Wasser, auf dem Boden oder in der Luft auftreten. Das Szenario der Übung setzt eine koordinierte Krisenreaktion voraus, die im Rahmen einer Resolution des UN-Sicherheitsrats durchgeführt wird.

  • Nachrichten 05.03.2017

    Nachrichten 05.03.2017

    Bukarest: Das Arbeitsministerium nimmt am Montag die Gespräche mit den Gewerkschaften zur einheitlichen Vergütung auf. Die Beratungen starten mit Vertretern des Gesundheitswesens sowie des Sektors öffentliche Ordnung. Die Gehälter unter 4.000 Lei (umgerechnet rund 888 Euro) sollen verdoppelt werden, die Einkommen, die über dem besagten Niveau liegen sollen um 45% erhöht werden. Über dem Gehaltsniveau von 7.000 Lei (umgerechnet rund 1.555 Euro) soll es geringe Erhöhungen geben, erläutert Arbeitsministerin Lia Olguţa Vasilescu. Wie Vasilescu sagte, sei die Bukarester Regierung offen für Beratungen, möchte jedoch den Gesetzentwurf nicht ändern. Was die Renten angeht, sei die nächste Erhöhung für den ersten Juli geplant, fügte Vasilescu hinzu.


    Bukarest: Die Wirtschaftslage, das Gesundheitsfürsorgesystem sowie die soziale Sicherheit sorgen jeweils bei 32% der Rumänen für die größten Probleme, mit denen sie konfrontiert werden, wie aus dem nationalen Bericht im Auftrag der Europäischen Kommission hervorgeht. Weitere wichtige Probleme rumänischer Bürger seien demnach die Preiserhöhungen, die Inflation, die Lebenshaltungskosten sowie die Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaftlage des Landes galt für ein Viertel der Befragten als gut oder sehr gut in der zweiten Jahreshälfte 2016. Somit liegt der Anteil der Rumänen, die diese Ansicht vertreten, unter dem europäischen Durchschnitt. 41% der Europäer seien demnach optimistisch, was die Wirtschaftlage ihrer Länder angeht. Angesichts der Erwartungen für die kommenden 12 Monate seien die rumänischen Bürger derzeit weniger optimistisch als am Ende des Jahres 2015. Ein Viertel von ihnen rechnet damit, dass sich die Wirtschaftslage des Landes verbessert, 40% sind der Meinung, dass die Situation unverändert bleibt, während 29% der Befragten eine Verschlechterung der Situation erwarten.


    Brüssel: Der rumänische Verteidigungsminister Gabriel Leş beteiligt sich am Montag in Brüssel am EU-Außenrat. Themenschwerpunkte bilden dabei die Einführung der globalen Strategie der EU für die Außen-und Sicherheitspolitik sowie die Entwicklung der gemeinsamen Sicherheits-und Verteidigungspolitik. Bei weiteren Themen auf der Agenda des EU-Außenrates soll der Akzent auf die ständige strukturierte Zusammenarbeit, auf die ständige operationelle Planung und Leitung sowie das Engagement der EU für die gemeinsame Sicherheits-und Verteidigungspolitik der Mitgliedstaaten gelegt werden.


    Washington: Die Korruption bleibe das größte Problem Rumäniens, warnt das amerikanische Außenministerium in seinem jüngsten Bericht zur Entwicklung der Menschenrechssituation im Jahr 2016. Die Vorteilsannahme im Amt bleibe in Rumänien demzufolge eine weitverbreitete Praxis, die Gesetze werden nicht immer wirksam umgesetzt, hohe Beamte, einschließlich Richter, stehen oftmals unter Korruptionsverdacht. Wie aus dem Bericht hervorgeht, sei die Immunität ehemaliger sowie aktueller Parlamentsmitglieder ein Hindernis auf dem Weg zum Erfolg strafrechtlicher Ermittlungen. Das amerikanische Außenministerium kritisiert im Anschluß die Diskriminierung der Roma, die mangelhaften Haftbedingungen sowie die Politisierung der Presse. Politiker und verschiedene Interessengruppen besitzen oder stehen im Vorstand nationaler oder lokaler Medienanstalten und ihre Eingentümer bestimmen oftmals die Redaktionspolitik, zeigt das amerikanische Außenministerium in seinem jüngsten Bericht zur Entwicklung der Menschenrechssituation.