Tag: Veteranentag

  • Nachrichten 11.11.2020

    Nachrichten 11.11.2020

    Präsident Klaus Iohannis verteidigte die neuen Restriktionen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie, einschließlich der Maßnahme zur Schließung von Markthallen. Strenge Restriktionen seien die einzige Möglichkeit, die Pandemie unter Kontrolle zu halten, bis ein Impfstoff verfügbar wird, sagte er. Iohannis sagte auch, Rumänien habe eine Strategie für die Immunisierung der Bevölkerung gegen Covid-19 vorbereitet. Er sagte, dass die Möglichkeiten für die Lagerung und Verteilung verschiedener Arten von Impfstoffen bereits analysiert worden seien und dass die zuständigen Institutionen bereits festgelegt worden seien. Am Mittwoch wurden 9.799 neue Fälle gemeldet und ein neuer Rekord von 203 Todesfällen, wodurch sich die Zahl der Todesopfer auf 8.389 erhöhte.



    Weltweit nähern sich die Fälle von Covid-19 52 Millionen, mit 1,3 Millionen Todesopfern. In Europa schätzte ein wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung am Dienstag, dass bis Anfang 2021 zwei oder drei Impfstoffe gegen Covid-19 verfügbar sein könnten. Zuvor hatten der amerikanische Pharmakonzern Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech erklärt, der von ihnen entwickelte Impfstoff biete 90 Prozent Schutz vor dem Virus. Die Europäische Union kündigte an, einen Vertrag über den Kauf von fast 300 Millionen Dosen zu unterzeichnen. Unterdessen hat Italien ab heute neue Restriktionen verhängt, da die Zahl der Infektionen weiter steigt und italienische Ärzte eine nationale Sperre fordern. In Ungarn trat der Warnzustand in Kraft, und die USA meldeten einen Rekord von mehr als 200.000 täglichen Fällen.



    Die jährliche Inflationsrate sank in Rumänien von 2,5% im September auf 2,2% im Oktober. Die Preise für Lebensmittel stiegen um 4%, für Dienstleistungen um 3% und für Nicht-Lebensmittel um 0,6%, so die heute vom Nationalen Institut für Statistik veröffentlichten Daten. Kartoffeln, Mieten und Lederschuhe waren im Oktober teurer als im September, während die Preise für Zitrusfrüchte, Kühlschränke und Flugreisen zurückgingen. Die jährliche Inflationsrate für das Jahresende und das kommende Jahr wird auf 2,7% bzw. 2,5% geschätzt, so ein Bericht der Rumänischen Nationalbank.



    Militärische und religiöse Zeremonien, an denen eine begrenzte Anzahl von Menschen teilnahm, wurden heute am Veteranentag in Bukarest und in Kasernen im ganzen Land abgehalten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde der 11. November zum Veteranentag erklärt, weil an diesem Tag 1918 ein Waffenstillstand zwischen den Entente-Mächten und Deutschland unterzeichnet wurde, der dem Ersten Weltkrieg ein Ende setzte und den Weg für die Große Union aller Rumänen am 1. Dezember desselben Jahres ebnete. Der 11. November hat auch eine symbolische Bedeutung für die rumänische Armee, denn an diesem Tag verlor Rumänien im Jahr 2003 sein erstes Militär im Einsatzgebiet in Afghanistan. Zwischen 1996 und 2019 wurden in verschiedenen internationalen Missionen 30 rumänische Soldaten getötet und über 200 verwundet.



    Eine Bürgerinitiative mit dem Titel Keine Vorbestraften mehr in öffentlichen Ämtern steht heute auf der Tagesordnung des rumänischen Senats. Der Verfassungsausschuss gab am Dienstag grünes Licht für diese Initiative, die auf eine Revision der Verfassung des Landes abzielt, aber der Rechtsausschuss muss seinen Bericht noch veröffentlichen. Wird die Initiative in ein Gesetz verabschiedet, bedeutet dies, dass Personen mit Vorstrafen nicht mehr ins Parlament gewählt werden können, keine führenden Positionen in der Verwaltung und der Verwaltung öffentlicher Gelder mehr bekleiden können.



    Mehr als 1.500 digitale Geschäftslösungen für die Bereiche Einzelhandel, IT, Cybersicherheit und Marketing sind auf der 9. Ausgabe der GoTech 2020 zu sehen: Die Ausstellung und Konferenz New Reality, die heute und morgen online stattfindet und von Bukarest aus organisiert wird. Zu den Höhepunkten gehören neue Online-Erfahrungen, die neuesten technischen Lösungen und ein mit 3D-Technologie geschaffener Ausstellungsraum, in dem Besucher mit den Ausstellern interagieren können. Die Veranstaltung bringt 16.000 Fachleute sowie lokale und internationale Unternehmen zusammen und ist eine der wichtigsten in Mittel- und Osteuropa.

  • Nachrichten 29.04.2019

    Nachrichten 29.04.2019

    Bukarest: Eine Woche nach den römisch-katholischen und den evangelischen Christen feiern die orthodoxen Christen weltweit das Osterfest. Die orthodoxen Christen in Rumänien und in aller Welt haben am Sonntag die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Eine Delegation der Rumänischen Patriarchie ist nach Jerusalem gereist, um das Heilige Licht zu empfangen und hat es um Mitternacht beim Osternachtgottesdienst an die Gläubigen in Rumänien verteilt. Der Patriarch der Rumänischen Orthodoxen Kirche Daniel sagte dass durch Wort und gute Tat Freude und Licht in die Seelen der Waisen, der Kranken, der Alten,der Trauernden und der Einsamen bringen können. Wir sollen die Rumänen, die unter Fremden leben nicht vergessen, wir sollen für ihre Gesundheit und Erlösung beten, so der Patriarch.



    Bukarest: Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat am Montag anlässlich des Veteranentages eine Botschaft ausgesendet. Die rumänische Armee hat dem Land im Unabhängigkeitskrieg und bei den beiden Weltkriegen ihre Pflicht getan, und unsere Soldaten setzten ihre Leben nach 1990 in den Einsatzgebieten in Afghanistan, im Irak und in den westlichen Balkanstaaten in Gefahr. – so der rumänische Staatschef. Als Zeichen der Dankbarkeit und der moralischen Belohnung gab der Präsident außerdem bekannt, dass er einige Veteranen zum nächsten Grad vorgerückt und den Grad des Brigadegenerals im Rückzug zugestanden habe. Verteidigungsminister Gabriel Leş sandte auch eine Botschaft, in der es heißt: Wir haben die Pflicht, diejenigen zu respektieren, die für uns gekämpft haben, so dass wir in einem freien und unabhängigen Land leben, ihre Patriotismuslektionen zu lernen und sie an zukünftige Generationen weiterzugeben“. In Rumänien leben heute noch etwa 700.000 Kriegsveteranen.



    Brüssel: Die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben am Montag ein gemeinsames Programm zur Finanzierung von Darlehen in Höhe von 1 Milliarde Euro für Junglandwirte aufgelegt, heißt es in einem europäischen Exekutivbericht. Dieses Programm, das vollständig von der Europäischen Investitionsbank finanziert wird, sollte von den teilnehmenden Banken in jedem Mitgliedstaat abgeschlossen werden, wodurch sich der verfügbare Gesamtbetrag auf 2 Mrd. Euro erhöhen könnte. Die Kredite sollen für maximal 15 Jahre zu niedrigeren Zinssätzen als am Markt gewährt werden. Die Entscheidung wurde getroffen, als mehr als ein Viertel der Kreditanträge der EU-Junglandwirte abgelehnt wurde (27%), verglichen zu den Landwirten im allgemeinen, die 9% entsprachen. Die Europäische Kommission wünsche eine Erneuerung der Generationen in der Landwirtschaft.