Tag: Führerschein

  • Nachrichten 17.07.2024

    Nachrichten 17.07.2024

    Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Juni bei 2,6%, gegenüber 2,7% im Mai. Rumänien, das fünf Monate lang die höchste Inflationsrate in der EU hatte, wurde im vergangenen Monat von Belgien überholt, wie die am Mittwoch vom Europäischen Statistikamt (Eurostat) veröffentlichten Daten zeigen. Die EU-Mitgliedsländer mit den niedrigsten jährlichen Inflationsraten im Juni waren Finnland (0,5%), Italien (0,9%) und Litauen (1%). Am anderen Ende der Skala waren die EU-Mitgliedsländer mit den höchsten Inflationsraten Belgien (5,4%), Rumänien (5,3%), Spanien und Ungarn (beide 3,6%). Im Falle Rumäniens hatte das Nationale Statistikamt zuvor berichtet, dass die jährliche Inflationsrate im Juni 2024 auf 4,94 % gesunken sei, gegenüber 5,12 % im Mai. Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Ende dieses Jahres von 4,7 % auf 4,9 % nach oben korrigiert.

    Das neue Europäische Parlament hat heute seine erste Entschließung verabschiedet. Darin geht es um finanzielle, humanitäre und militärische Unterstützung für die Ukraine. Das erklärte Ziel ist, die Angriffe Russlands abzuwehren. Die Abstimmung im Europäischen Parlament über die 5 Quästoren, die Anzahl und Zusammensetzung der Fachausschüsse und der ständigen Delegationen wird fortgesetzt. Die rumänischen Abgeordneten Victor Negrescu von den Sozialdemokraten und Nicolae Ștefănuță von den Grünen wurden zu Vizepräsidenten des EU-Parlaments gewählt.

    Der rumänische Senat ist am Mittwoch zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengetreten. Auf der Tagesordnung stand die Eilverordnung, die die Rückgabe des Führerscheins an Fahrer ermöglicht, wenn Ergebnisse von Bluttests nach einem Drogentest nicht rechtzeitig feststehen. Die Verordnung wurde im Amtsblatt veröffentlicht, kann aber gemäß den verfassungsrechtlichen Bestimmungen über die Übertragung von Gesetzgebungsbefugnissen erst in Kraft treten, nachdem sie im Rahmen des Dringlichkeitsverfahrens der zuständigen Parlamentskammer zur Beratung vorgelegt wurde. Der Rechtsakt wurde bereits an die Fachausschüsse des Senats zur Prüfung überwiesen. Die Eilverordnung sieht vor, dass ein Fahrer, der bei einem Drogenschnelltest positiv getestet wurde und dem der Führerschein entzogen wurde, wieder fahren darf, wenn er nicht innerhalb von drei Tagen die Ergebnisse der Labortests erhält. Die Verordnung wurde vor kurzem von der Regierung verabschiedet, die damit nach eigenen Angaben auf die Kommentare der Zivilgesellschaft zu den Fehlern bei den Drogenschnelltests reagierte.

    Der rumänische Fußballmeister FCSB hat sich für die zweite Qualifikationsrunde der Champions League qualifiziert. Am Dienstagabend gewannen die Rotblauen in Bukarest das Rückspiel der ersten Qualifikationsrunde gegen Virtus AC aus San Marino mit 4:0. Das Hinspiel hatten die Bukarester mit 7:1 deutlich für sich entschieden. In der zweiten Qualifikationsrunde wird der FCSB auf Maccabi Tel Aviv aus Israel treffen. Das Hinspiel findet am 23. oder 24. Juli zu Hause statt, das Rückspiel am 30. oder 31. Juli auswärts. Die anderen rumänischen Mannschaften, die an den europäischen Vereinswettbewerben teilnehmen, sind Corvinul Hunedoara (Pokalsieger), CFR Cluj und Universitatea Craiova.

    Das Wetteramt hat am Mittwoch neue Hitzewarnungen der Stufen Gelb, Orange und Rot herausgegeben, die für die meisten Regionen gelten, allerdings in eingeschränkter Form ab Donnerstag. Die Nächte werden tropisch mit Tiefstwerten um die 20 Grad. Nach Angaben der Meteorologen gilt auch am Donnerstag eine Hitzewellenwarnung der Stufe Rot für die südlichen Bezirke und Bukarest, wo es zu brütender Hitze und besonders starker Belastung kommen kann.  Die Höchsttemperaturen werden zwischen 38 und 41 Grad, an der Küste zwischen 34 und 37 Grad liegen.

  • Die Zahl der Autounfälle in Rumänien nimmt zu

    Die Zahl der Autounfälle in Rumänien nimmt zu


    Einem Eurostat-Bericht zufolge liegt Rumänien, was die Zahl der Verkehrstoten in der EU anbetrifft, an erster Stelle. Die EU verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf null zu drücken und bis 2030 zu halbieren. Laut dem europäischen Bericht wurde die niedrigste Rate an Verkehrstoten im Jahr 2019 aus Schweden (22 Tote pro 1 Million Einwohner), Irland (29) und Malta (32) gemeldet, während die höchste Zahl an Fällen in Rumänien (96) und Bulgarien (90) zu verzeichnen war, gefolgt von Polen (77) und Kroatien (73).


    Der EU-Durchschnitt der im Jahr 2019 bei Autounfällen getöteten Personen lag bei 51 pro 1 Million Einwohner. In Rumänien sind jedoch allein in den ersten 7 Monaten dieses Jahres über 900 Menschen bei Autounfällen ums Leben gekommen.



    Die drei Hauptursachen sind Nichtanpassung der Geschwindigkeit an die jeweiligen Verkehrsbedingungen, Fahren auf Fu‎ßgängerzonen und das Benutzen der Fahrbahnen durch Fu‎ßgänger. Bei den Inspektionen wurden zahlreiche Probleme mit der Stra‎ßeninfrastruktur und der Beschilderung festgestellt. Stra‎ßenschilder fehlten oder waren beschädigt, es gab Schäden an den Fahrbahnen, einschlie‎ßlich Schlaglöcher und Bodenwellen, die Signalisierung an Kreuzungen war unzureichend — Hindernisse standen davor oder die Vegetation beeinträchtigte die Sichtbarkeit von Stra‎ßenschildern. Ein gro‎ßes Problem ist auch das Fehlen von Fahrbahntrennern auf vierspurigen Stra‎ßen und Kreuzungen, um damit Zusammenstö‎ße zu verhindern.



    Dies ist eine Tragödie, und es besteht kein Zweifel daran, dass den mangelhaften Verkehrswegen eine wichtige Bedeutung zufällt, sagte Präsident Klaus Iohannis. Die Menschen sind ständig extrem ungeduldig, und das ist ein weiterer Faktor, der alle Arten von Zwischenfällen verursacht, fügte das Staatsoberhaupt hinzu. Iohannis schlussfolgerte, dass die Gesetze strenger sein müssen und die Fahrer mehr Disziplin benötigen.



    Das Innenministerium plant daher eine Änderung der Stra‎ßenverkehrsordnung und die Einführung härterer Strafen, um die Situation zu verbessern. Aggressives Fahren“ wird demnach mit einem Bu‎ßgeld und dem Führerscheinentzug von 120 Tagen geahndet. Auch das Wenden oder Rückwärtsfahren auf der Autobahn sowie das Überqueren der Gegenfahrbahn wird mit einem Bu‎ßgeld belegt. Ein 90-tägiger Führerscheinentzug und eine Geldstrafe werden auch für die ungerechtfertigte Benutzung von Autobahn-Not-Spuren eingeführt.



    Das Innenministerium erwägt auch eine Überarbeitung des rechtlichen Rahmens für die Führerscheinprüfungen, um die theoretische und praktische Ausbildung künftiger Fahrer zu verbessern.

  • Massenkarambolage auf der A2 zwischen Bukarest und Constanţa fordert Opfer

    Massenkarambolage auf der A2 zwischen Bukarest und Constanţa fordert Opfer

    Am Samstag Morgen fand auf der Autobahn Bukarest-Constanţa im dichten Nebel eine Massenkarambolage statt, in der vier Menschen ihr Leben verloren haben und einige Dutzend Personen verletzt wurden. Nach Polizeiangaben zählen zu den Hauptursachen die unangepasste Geschwindigkeit, die schlechten Sichtverhältnisse sowie die Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes. Infolge der Abfrage der Zeugen haben die Polizisten erfahren, dass der Autofahrer des ersten Wagens die Geschwindigkeit bis auf 30 Km pro Stunde vermindert hatte, weil er wegen des dichten Nebels nichts sehen konnte. Die Warnungsschilder hätten die Verminderung der Fahrgeschwindigkeit empfohlen.




    Die staatliche Stelle für die Verwaltung der Autobahnen und Nationalstra‎ßen erklärte in einer Mittteilung, dass die Warnungsschilder in der Richtung Bukarest-Constanţa im Moment des Kettenunfalls funktioniert hätten, es sei der Hnweis “Warnung! Auf der Strecke 96 Km — 117 Km Höchstgeschwindigkeit 60 km/h!” angezeigt worden. Quellen aus dem Untersuchungsteam eröffneten, dass das letzte am Unfall beteiligte Auto laut Messungen mit einer Geschwindigkeit von 118 Km pro Stunde gefahren sei. Mehrere Autofahrer, die in der Massenkarambolage ivolviert waren, blieben ohne Führerschein, weil sie nicht umsichtig fuhren und den Sicherheitsabstand nicht eingehalten haben. Es geht um den schlimmsten Unfall auf der Sonnen-Autobahn seit 1987, als die erste Strecke eingeweiht wurde. Die A2 verbindet die rumänische Hauptstadt Bukarest mit der bedeutendsten Hafenstadt Rumäniens, Constanţa.



    Die Polizei erstattet Strafanzeige wegen Körperverletzung und fahrlässiger Tötung. In einer ersten Etappe werden die im Kettenunfall ivolvierten Wagen technisch untersucht. Der Unfall auf der A2 stellt das Verhalten der Autofahrer und die Lage der Vekehrsinfrastruktur Rumäniens in Frage. Die Fälle in den Landkreisen Argeş und Teleorman, wo korrupte Polizisten zahlreichen Personen illegal zu einem Führerschein verholfen haben, sind bekannt.



    Eine vor kurzem durchgeführte Studie zur Verkehrslage platziert Rumänien am Ende der Liste, die 40 Staaten enthält. Die Studie beschäftigte sich mit der Dauer und Länge der Staue, der Geschwindigkeit in der Spitzenzeit, der Anzahl der Verkehrsunfälle, der Qualität der Stra‎ßen, den Dienstleistungen für die Autofahrer und dem Treibstoffpreis. Rumänien wurde mit vier plus bewertet. Die Gesamtpunktenanzahl war 10. Rumänien verfügt derzeit über 732 Km Autobahn, sehr wenig im Verhälnis zu den 6,5 Millionen Wagen, die im Land registriert sind. Ein Verkehrsmasterplan, der im September von der Regierung gebilligt wurde, sieht vor, dass Rumänien bis 2030 11 Autobahnen, das hei‎ßt 1.500 Km, und 19 Schnellstra‎ßen, das bedeutet über 1.300 Km, haben soll.