Tag: world radio day

  • Hörerpostsendung 5.4.2015

    Hörerpostsendung 5.4.2015

    Liebe Freunde, herzlich willkommen zur Hörerpostsendung von RRI, heute am Ostersonntag in der Katholischen und der Evangelischen Kirche. Daher: Fröhliche Ostertage im Namen unserer Redaktion an alle, die heute feiern! In Rumänien leben laut der Volkszählung von 2011 knapp 870.000 Menschen römisch-katholischen Glaubens unterschiedlicher Muttersprache, etwa 600.000 meistens ungarischstämmige Anhänger der Reformierten Kirche, knapp 60.000 ungarischsprachige Unitarier und etwa 20.000 lutherisch-evangelische Gläubige — die zuletzt genannten sind meistens Siebenbürger Sachsen. Für all diese Menschen in Rumänien ist heute der Ostersonntag, für die 16,3 Millionen Menschen zählende orthodoxe Mehrheit und für und die etwa 160.000 Gläubigen der Griechisch-Katholischen Kirche ist heute allerdings der Palmsonntag und Ostern wird folglich erst am nächsten Sonntag gefeiert. Vergangenes Jahr haben Ost- und Westkirchen am selben Sonntag Ostern gefeiert, nämlich am 20. April. Das ist eher die Ausnahme, denn meistens fällt das orthodoxe Osterfest später. Die Differenz beträgt null bis fünf Wochen, bei der Berechnung des Osterfestes halten alle orthodoxen Kirchen (mit Ausnahme der finnisch-orthodoxen Kirche) am julianischen Kalender fest. Nächstes Jahr fällt das orthodoxe Osterfest sogar fünf Wochen später als in den Westkirchen; gemeinsam gefeiert wird wieder 2017 und dann erst in den Jahren 2025 und 2028 wieder. Es gibt aber auch ökumenische Überlegungen, das Osterfest im gesamten Christentum wieder gemeinsam zu begehen bzw. einen Kompromiss zwischen dem gregorianischen und dem julianischen Kalender zu finden. Es ist aber schwer zu sagen, ob es jemals zu einer Einigung kommt, seit der Trennung der abendländischen und der morgenländischen Kirche im Jahr 1054 haben sich dogmatische Unterschiede etabliert, die wohl nicht so leicht zu überbrücken sind.






    An dieser Stelle möchte ich mich für die Ostergrü‎ße von unseren Hörern herzlich bedanken. Ich habe auch eine Gru‎ß-Mail mit Ostereier im Anhang an alle Hörer geschickt, doch kamen etwa 70 E-Mails wieder zurück. Es scheint, dass bekannte E-Mail-Server wie gmx.de, gmx.at, aol.com und andere unsere Adresse als Spam-Quelle gelistet haben und daher Botschaften von uns einfach abblocken. Dieses Problem haben wir seit vergangenen Herbst, ich habe es erneut unseren IT-Leuten gemeldet und hoffe, dass sie irgendwann ihre Hintern bewegen und etwas dagegen tun. src=http://devrri.freshlemon.ro/wp-content/uploads/2023/10/foto.jpg
    Elektronische Gru‎ßkarte von Hörer Andreas Fessler




    Wir bleiben beim Thema Religion, denn unser Hörer Andreas Pawelczyk (aus Mannheim) hat eine Frage zum Religionsunterricht in Rumänien:



    Ostern ist ja ein religiöses Fest. Nun konnte ich im Sozialreport einen sehr interessanten Bericht hören. Um Folgendes geht es da:



    Nach der Wende 1990 wurde in Rumänien Religion als Pflichtfach eingeführt und zwar von der 1. Klasse bis zur 12. Oberstufenklasse. Nach einigen kritischen Einwänden in der Gesellschaft und einigem Hin und Her wurde vom Verfassungsgericht dazu ein Urteil gefällt: Jetzt müssen Schüler, die den Religionsunterricht besuchen möchten, dies beantragen. Die Schüler, die fernbleiben wollen, können dies ohne Formalitäten machen.


    Es wurde nun festgestellt, dass sich über 90% der Schüler in Rumänien für den Religionsunterricht angemeldet haben. Ein Grund wohl für die rege Teilnahme soll auch sein, dass man dafür keine Alternative anbieten kann und die Kinder in der Zeit ohne Aufsicht sind und in den Klassenräumen sitzen bleiben müssen.



    Wenn ich dazu meine Schulzeit vergleiche, war das in Baden-Württemberg in den 60er und 70er Jahren so geregelt, dass man den Religionsunterricht besuchen musste und nur mit Unterschrift der Eltern austreten konnte. Wer in der Oberstufe als Volljähriger austrat, machte dies mit der eigenen Unterschrift. Dies war eine gro‎ße Minderheit. Ersatzunterricht wurde auch nicht angeboten. Aber die Intelligenten nutzten die Zeit, um die Hausaufgaben zu machen. Soweit meine deutschen Erfahrungen.


    Meine Frage: Wie war dies vor 1990 geregelt und gibt es zu dieser Problematik mittlerweile Meinungsumfragen?“




    Vielen Dank für Ihre Zeilen, lieber Herr Pawelczyk. Von 1948 bis 1990 gab es keinen Religionsunterricht in rumänischen Schulen, das kommunistische Regime verschrieb den staatlichen Schulen eine atheistische Ausrichtung. Zwar war der offizielle Atheismus nicht so extrem wie beispielsweise in Albanien, wo Gotteshäuser schlicht geschlossen oder zu Profanbauten umfunktioniert wurden, doch in der Öffentlichkeit waren Kirche und Religion höchstens geduldet. Wer Karriere machen wollte, lie‎ß sich eher nicht in der Kirche erblicken, denn das war nicht unbedingt förderlich für den beruflichen Werdegang. In den letzten Jahren des Ceauşescu-Regimes wurde die Kirche immer mehr bedrängt, zahlreiche Bukarester Gotteshäuser wurden abgerissen, um den grö‎ßenwahnsinnigen Bauplänen des Diktators Raum zu bieten. In der Öffentlichkeit wurde auch gar nicht mehr über Ostern oder Weihnachten gesprochen, man nannte sie schlicht Frühlings- bzw. Winterfesttage, den traditionellen Gru‎ß Christus ist auferstanden“ oder Frohe Weihnachten“ musste man sich verkneifen; generell feierte man — wenn überhaupt — nur noch im engsten Familienkreis.



    Religion wurde nur noch in den wenigen Gymnasien mit theologischer Fachausrichtung gelehrt, den sogenannte Seminarien. Darunter verstand man mittlere Schulen für die Ausbildung von Pfarrern — auch im Deutschen hat das Wort Seminar u.a. auch diese Bedeutung. Für einen einfachen Dorfpfarrer reichte diese Ausbildung, wer etwas auf sich gab, lie‎ß dem Seminar allerdings ein Theologiestudium folgen. Diese theologischen Gymnasien waren in staatlicher Hand und sind nicht mit den Konfessionsschulen zu verwechseln, die die kommunistischen Machthaber gleich nach dem Krieg schlagartig verstaatlichten. Am 3. August 1948 wurde per Staatserlass eine Reform“ des rumänischen Schulsystems beschlossen. Dadurch wurden mit einem Schlag 1.856 Immobilien der konfessionellen Einrichtungen samt materiellem Inventar beschlagnahmt, ist in einer Abhandlung des rumänischen Historikers Dinu C. Giurescu zu lesen. Betroffen davon waren alle anerkannten christlichen Glaubensbekenntnisse sowie die jüdische und die muslimische Gemeinschaft. Erst nach 1990 wurden Konfessionsschulen wieder zugelassen.



    Die jüngste Umfrage zum Thema Religionsunterricht (zumindest die jüngste, die ich finden konnte) stammt aus dem Jahr 2011. Damals war der Religionsunterricht noch verpflichtend. 86% der Befragten haben den Religionsunterricht in staatlichen Schulen prinzipiell befürwortet, 8% waren dagegen, 5% hatten keine Meinung dazu. Allerdings zielte diese Frage allein auf das Angebot des Fachs Religion im Schulprogramm ab. Wenn es um die Pflicht des Religionsunterrichts in öffentlichen Schulen geht, gibt es weit weniger Befürworter. Nur noch 50% sind mit Religion als Pflichtfach einverstanden, während 40% der Befragten es begrü‎ßen würden, wenn Religion nur ein Wahlfach unter anderen wäre. Generell hat die Zahl der Befürworter des pflichtigen Religionsunterrichts rapide abgenommen — 2006 waren es 71%, hingegen 2011 nur noch 50%.




    Vergangene Woche erhielten wir auch einen längeren Brief von Michael Lindner (aus Gera, Thüringen), dessen Verlesung ich auf den heutigen Sonntag verschieben musste. Der Brief war am 18. Februar abgeschickt worden und hat wohl wochenlang im Ablagesystem unserer Postbearbeitung gesteckt. (Ich hätte beinahe Absacksystem“ gesagt.) Aus Zeitgründen werde ich den Brief etwas kürzen. Herr Lindner schrieb:



    Liebe Freunde in der deutschen Redaktion!



    Schon wieder flattert ein Brief aus Gera in die deutsche Redaktion von Radio Rumänien International. Gleichzeitig möchte ich mich für den hochinteressanten Funkbriefkasten vom 15. Februar bedanken, der den Hörerzuschriften zu Ehren des Weltradiotags am 13. Februar 2015 gewidmet war. Natürlich habe ich mich besonders gefreut, dass Sie auch meinen kleinen Beitrag vorgelesen haben, so dass meine Mühe doch nicht umsonst war. Aber auch die Beiträge der anderen Hörerfreunde fanden mein Interesse. So kann ich doch von einigen namentlich bekannten Hobbyfreunden interessante Details über ihr Hobby Radiohören“ erfahren. Was geschieht nun eigentlich mit den eingeschickten Beiträgen der vielen Hörer? Der Weltradiotag wurde doch von der UNESCO ins Leben gerufen, um an die Bedeutung des Radios zu erinnern. Werden die Beiträge eventuell von RRI an die UNESCO weitergeleitet, um dort archiviert zu werden? Wie kam es eigentlich dazu, dass sich gerade RRI jedes Jahr an den 13. Februar erinnert und daraus gleich eine Höreraktion startet? Wäre toll, wenn Sie mal darüber näher berichten würden.



    Nun aber ein anderes Thema. Am 13. Februar unternahm ich eine kleine Reise in die Elbmetropole Dresden, um den Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag der sinnlosen Bombardierung der Stadt 1945 durch englische und amerikanische Bomber beizuwohnen. Die Stadt Dresden liegt mir sehr am Herzen, da ich einen Gro‎ßteil meiner Kindheit und Jugend in dieser Stadt verbrachte. Die Liebe für diese Stadt entwickelte sich immer stärker, je öfter und intensiver ich mich mit deren Geschichte befasste. Es gab kein Museum, kein Schloss noch eine andere Sehenswürdigkeit, die mir nicht bekannt war. Trotz oder gerade wegen dieser starken Bindung an Dresden war es ein unheimliches Gefühl für mich, gerade am 13. Februar durch diese Stadt zu spazieren. Gedanklich hatte ich immer die zerstörte Stadt vor mir, es machte mich sehr nachdenklich und irgendwie hilflos.







    Dresden empfinde ich als ein lebendes Symbol, dass es nie wieder Krieg geben darf und dass man sich aktiv für den Frieden einsetzen muss. Ich lege Ihnen eine Ansichtskarte bei, die eindrucksvoll die weltbekannte Frauenkirche zeigt, nach der Bombardierung und letztendlich nach dem Wiederaufbau 1992-2005.“


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    Ansichtskarte von Michael Lindner




    Lieber Herr Lindner, vielen Dank für den ausführlichen Brief. Den Welttag des Radios am 13. Februar wie auch den hauseigenen Hörertag am ersten Novembersonntag nehmen wir zum Anlass, unsere Hörer verstärkt zu Wort kommen zu lassen. Ob die UNESCO die Beiträge archiviert, wei‎ß ich einfach nicht; 2013 gab es noch die Möglichkeit für Hörer und Sender, sich auf einer eigens für den World Radio Day geschaffenen Webseite anzumelden und Audiobeiträge hochzuladen. In den folgenden Jahren habe ich diese Möglichkeit nicht mehr gesehen. Auf jeden Fall archiviere ich aber diese Sendungen und stelle Manuskripte und Audiodateien auf unserer Webseite bereit. Beispielsweise habe ich sämtliche Hörertag-Sendungen von 1996 bis 2005 sichergestellt, die Tonbänder digitalisiert und sie im Abschnitt Audioarchiv zum Nachhören bereitgestellt. Ab 2006 sind die Audiodateien leider nur sporadisch gespeichert worden (ich konnte nur noch die Sendungen von 2008 und 2010 finden), seit 2013 kümmere ich mich wieder darum.



    Zum sinnlosen Bombenangriff auf Dresden: Davon können auch die Rumänen ein Lied singen. Am 4. April 1944 um 13.45 Uhr heulten die Sirenen in Bukarest, über 200 US-amerikanische Bomber verdunkelten den Himmel. Die Hauptstadt Rumäniens, damals noch ein Verbündeter Nazi-Deutschlands, wurde angegriffen, viele Menschen schafften es nicht mehr in die Luftschutzkeller. Hauptziel der Angriffe war der Nordbahnhof, die Alliierten wollten militärische Transporte an die Ostfront verhindern. Doch starben dabei auch tausende Zivilisten und hunderte Nutzbauten und Wohnhäuser wurden in Schutt und Asche verwandelt. Und es blieb nicht dabei: Bis zum Bruch Rumäniens mit Nazi-Deutschland und dem darauf folgenden Frontenwechsel am 23. August 1944 flogen die Amerikaner und Briten weitere 16 Luftangriffe. Etwa 3.000 Bomben wurden während dieser Zeit auf Bukarest abgeworfen, tagsüber waren es die Amerikaner, nachtsüber die britische Luftwaffe. Die rumänische Zeitung Adevărul“ hat im Jahr 2011 einen bebilderten Artikel zum Thema veröffentlicht und auch einen Militärhistoriker interviewt und Zeitzeugenberichte zitiert. Laut militärischen Quellen sind in den insgesamt 17 Bombardements vom April bis August 1944 über 5.500 Menschen ums Leben gekommen und über 3.300 wurden verletzt. 3.456 Wohnhäuser wurden dabei völlig zerstört, etwa ebensoviele ernsthaft beschädigt, dadurch wurden knapp 48.000 Bukarester obdachlos. Diese Zahlen sind in der Grö‎ßenordnung sicherlich nicht mit jenen in Dresden zu vergleichen, doch die Bombenangriffe waren genauso sinnlos und inhuman.



    Zeit für die Posteingangsliste. Neue Postbriefe lasse ich mir kommende Woche in die Hand drücken.







    E-Mails erhielten wir bis Sonntagmittag von Paul Gager, Christian Mayer und Georg Pleschberger (alle drei aus Österreich), Arman Sabciyan (Türkei), Andy Martynyuk (aus Moskau, Russland) sowie von Anna Seiser, Günter Jacob, Siegbert Gerhard, Andreas Pawelczyk, Klaus Pfahl, Alexander von Obert, Ralf Urbanczyk, Klaus Nindel, Helmut Matt, Horst Cersovsky, Volker Willschrey, Dieter Feltes, Andreas Fessler, Martina Pohl, Dieter Sommer, Heinz-Günter Hessenbruch, Jörg Hoffmann und Sieghard Brodka (alle aus Deutschland). src=http://devrri.freshlemon.ro/wp-content/uploads/2023/10/foto.jpg
    Osterstrau‎ß-Gru‎ß von Dieter Feltes




    Das Internetformular nutzten Paul Gager (Österreich) sowie Walter Grube und Daniel Kähler (Deutschland).



    Ostergrü‎ße per Fax erhielten wir von Günter Spiegelberg und Heinz-Günter Hessenbruch (beide aus Deutschland).




    Audiobeitrag hören:




  • Hörerpostsendung 15.2.2015

    Hörerpostsendung 15.2.2015

    Liebe Freunde, herzlich willkommen zur Hörerpostsendung von RRI. Heute möchte ich die Beiträge verlesen, die unsere Hörerfreunde anlässlich des Welttags des Radios 2015 eingeschickt haben. Es sind wohlgemerkt nicht alle Beiträge, die unser Sender erhielt, sondern nur die Zuschriften an die Deutsche Redaktion. Au‎ßerdem habe ich die meistren Beiträge etwas gekürzt, damit alle Schreiber zu Wort kommen können.



    Seit seiner Erscheinung fasziniert das Medium Radio die ganze Welt. Und beginnend mit dem Jahr 2012 feiert diese Welt auch als Zeichen der Anerkennung für diese schier unerschöpfliche und leicht zugängliche Informationsquelle am 13. Februar eines jeden Jahres den World Radio Day — den Welttag des Radios. Das Thema der UNESCO für 2015 lautete Innovation und Jugend“.



    Den ersten Beitrag erhielten wir von Andreas Mücklich aus Berlin. Er schrieb:



    Was den “Welttag des Radios” betrifft, denke ich, dass das Radio nach wie vor ein wichtiges Medium ist. Ob als eigenständiges Gerät oder im Internet. Um Informationen wie Nachrichten oder aktuelle Berichte zu erhalten oder sei es nur, um den Wetterbericht zu hören, ist das Radio unverzichtbar. Auch wenn es immer wieder tot gesagt wird, ist es doch immer noch lebendig und ich denke, dass es noch eine ganze Weile so bleiben wird! Für mich persönlich, wen wird es wundern, ist Radio vor allem ein Medium, um ausländische Radiostationen zu hören wie zum Beispiel RRI. So erhalte ich ausführlichere Nachrichten, als sie mir die deutschen Medien bieten können. Natürlich nutze ich das Radio nicht nur dafür, sondern ich höre auch Musik darüber. Ich bin auch deshalb froh, dass es das Internet(-radio) gibt. Denn so gibt es doch für jeden Musikgeschmack mindestens einen Radiosender! Im Gegensatz zu früher, wo es eine Handvoll Sender gab und nur zu bestimmten Zeiten eine bestimmte Musik zu hören gab.



    Ich denke, dass es Dank des Internets mehr Möglichkeiten gibt, ein eigenes Radio zu produzieren. Das kann auch interessant für junge Menschen sein. Wie zum Beispiel das “Ägyptisch-Deutsche Radio” (https://www.facebook.com/egygerman.radio?fref=ts). Es wird von jungen ägyptischen Jugendlichen betrieben. Es sind (teils ehemalige) Studenten, die Deutsch studieren und eine Brücke von Ägypten nach Deutschland schlagen wollen. Ich finde es eine gute Idee, auch wenn nicht alles perfekt läuft.





    Von Berlin geht es weiter nach Nideggen, ca. 50 Km von Aachen und Köln entfernt und nur 30 Km bis Belgien.






    Roman Lausberg wohnt in diesem Grenzgebiet, ist selber Radiomacher und schickte uns eine Audiobotschaft, in der er sich vorstellt und uns seine Gedanken über die Zukunft des Radios mitteilt. src=http://devrri.freshlemon.ro/wp-content/uploads/2023/10/foto.jpg
    Hören wir seine Message.




    Und jetzt geht es nach Thüringen und damit zu Michael Lindner aus Gera. Unser langjähriger Hörerfreund äu‎ßerste sich über seine Jugendzeit und beschrieb, wie er mit dem Medium Radio herangewachsen ist:



    Seit meiner frühsten Jugend bin ich dem Medium Radio verfallen, als ich durch Zufall 1971 eine deutschsprachige Sendung aus Bagdad hörte, die damals mein Herz höher schlagen lie‎ß. Dabei interessierte mich anfangs nicht die technische Seite dieser kleinen tragbaren Konzertsäle“, sondern viel mehr das, was über tausende Kilometer aus allen Kontinenten damit zu empfangen war. Und so kam es dann, dass ich gezielt auf Jagd nach fremden Radiostationen stundenlang jeden Tag vor meinem russischen VEF 206 sa‎ß und die reale Welt um mich herum total verga‎ß. So wurde ich wortwörtlich mit dem Radio gro‎ß, verbrachte meine Freizeit hauptsächlich am Radio, während meine Schulkameraden herumstrolchten.



    Da ich mich schon damals mit den Programminhalten vieler internationaler Auslandsdienste auseinandersetzte, hatte ich auch ein überdurchschnittliches Wissen über andere Länder und Völker, wofür ich oft bewundert und beneidet wurde. Aber es blieb immer ein Geheimnis, wo ich mein Insiderwissen her hatte, da es ja zu DDR-Zeiten verboten war, nichtsozialistische Radiosender zu empfangen. Aber diese Sendungen, ob aus Brasilien, Südafrika oder Kanada prägten meine Persönlichkeit in eine Richtung, dass es mir gelang, über den Tellerrand“ der sozialistischen DDR schauen zu können. Das Medium Radio vermittelte mir Informationen, zu denen ich in meiner Heimat absolut keinen Zugang hatte.



    So wurde mir sehr schnell bewusst, dass die Menschen in den kapitalistischen Ländern nicht unsere Feinde waren, so wie es immer prophezeit wurde, sondern sich mit ähnlichen Problemen herumschlagen mussten, wie es in meiner Heimat der Fall war. Ich hatte schon als Jugendlicher mit meinem Radiohobby die Möglichkeit, Brücken der Freundschaft in die weite Welt hinaus zu bauen.







    Ich kann mit Stolz heute sagen, dass die Rolle des Radios meine Jugendzeit gewaltig beeinflusst hat und mir die wundervolle Möglichkeit geboten hat, mich vom vorprogrammierten sozialistischen Alltag etwas zu entfernen. So wurden Reiseträume war, auch wenn es nur eine Reise der Gedanken vor dem Kurzwellenempfänger war. Radio kennt keine Grenzen — Radio baut Brücken! src=http://devrri.freshlemon.ro/wp-content/uploads/2023/10/foto.jpg
    Hörerfeund Michael Lindnder mit Gemahlin




    Von Gera geht es weiter nach Mannheim, wo Andreas Pawelczyk zuhause ist. Er setzte sich mit dem Thema Radio und Jugendliche bzw. Jugendsendungen auseinander:







    Jugendliche, die heute Radio hören, kann man zuhause, in der Schule, im Betrieb und beim Freizeitverhalten, z.B. auch Autofahren, erreichen und das mit einem sogenannten “Nebenbei-Medium”. Will man Jugendliche über neue marktfähige Produkte und Dienstleistungen bestenfalls nur informieren, eignet sich das Radio bestens dazu. Einschränkend bleibt allerdings zu berücksichtigen, dass Jugendliche zu fragwürdigen Konsumgewohnheiten animiert und beeinflusst werden wie z.B. das Rauchen.



    Sieht man es zweitens als normal an, dass neue Musikrichtungen zum Lebensablauf eines Menschen gehören, eignet sich das Radio bestens, diese an Jugendliche heranzubringen. Ganze Generationen von Jugendlichen sind mittlerweile mit neuer Musik übers Radio informiert und beeinflusst worden.

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    Hörerfreund Andreas Pawelczyk



    Direkte Innovationen im Radio für Jugendliche waren aber das spezielle Einführen von Jugendsendungen im Radio. Hier gab es auch fast unbegrenzte Möglichkeiten. Wollte man Jugendliche in einer Region über neue Bücher, Theaterstücke und Opern informieren, konnte man das auf seriöse Art auch übers Radio.





    Wir bleiben in Baden-Württemberg und gehen nach Gaggenau-Ottenau zu Bernd Seiser. Er erzählte uns, wie er zum Rundfunkfernempfang kam und bedauert die Entwicklung der letzten Jahre im Kurzwellenbereich.



    Zur Fu‎ßball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland versuchte ich möglichst viel über die daran teilnehmenden Länder zu erfahren. In einer Zeitschrift hatte ich gelesen, aus welchen Ländern zu welchen Zeiten auf welchen Frequenzen deutschsprachige Sendungen auf Mittel- und Kurzwelle zu hören sind. So hatte ich versucht, möglichst viele Länder davon mit meinem ersten Kurzwellenradio zu empfangen.



    Nach der WM habe ich dann auch versucht, die anderen in dieser Übersicht aufgeführten Länder mit Deutschsendungen zu empfangen. Mit der Zeit bin ich dann vom passiven Zuhörer zum aktiven Hörer geworden, der die Stationen dann auch angeschrieben und mit Empfangsberichten über ihre Empfangsqualität in Ottenau informiert hat.



    Das Radio begleitet mich seit über 40 Jahren und ich bedauere sehr, dass sich die Radiolandschaft in den letzten 15 Jahren so negativ verändert hat. Kamen Anfang der 1990er Jahre noch einige Länder mit ihren deutschsprachigen Programmen auf die Kurzwelle hinzu, haben dann nach der Jahrtausendwende immer mehr Stationen ihre deutschsprachigen Programme von der Kurzwelle genommen, was zum gro‎ßen Teil dazu geführt hat, dass bis auf einige Ausnahmen auch der persönliche Kontakt zu mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betreffenden Redaktionen leider abgebrochen ist.



    Ich erfreue mich an vielen Programmen, die noch in deutscher Sprache zu hören sind und hoffe, dass ich auch mit der deutschen Redaktion von Radio Rumänien International noch viele Hörertage am 1. Novembersonntag und viele internationale Weltradiotage am 13. Februar begehen und mitfeiern kann.





    Und nun reisen wir in die Schweiz zu Hans-Martin Friedrich aus Wetzikon. Herr Friedrich war in seiner Jugend ein ausgesprochener Radiobastler und lie‎ß uns seine Erinnerungen sowie ein paar Bilder seiner Empfänger zukommen:







    src=http://devrri.freshlemon.ro/wp-content/uploads/2023/10/foto.jpg Das Radio war für mich in meiner Jugend eine Möglichkeit, auf technischem Gebiet kreativ zu sein, und schon früh habe ich begonnen, ausländische Radiosendungen zu hören. Leider war meine Ausrüstung sehr bescheiden, da meine Eltern zu einer spartanischen Lebensweise neigten und daher der Überzeugung waren, sie dürften mich nicht mit technischen Geräten verwöhnen
    Sondyna-Radio (Foto: H.M. Friedrich)







    Meine Radios habe ich mir daher selbst bauen müssen, aber das durfte ich. So habe ich mir nicht nur die Radiotechnik erobert und meine handwerklichen Fähigkeiten geübt, sondern auch gelernt, wie eine technische Anschaffung als sinnvoll dargestellt und beurteilt werden kann, so dass ich mir auch heute noch keinen technischen Ramsch anschaffe. Aber dazu hat auch die Modelleisenbahn beigetragen. src=http://devrri.freshlemon.ro/wp-content/uploads/2023/10/foto.jpg
    UKW-Vorsatz (Foto: H.M. Friedrich)






    Aus der Schweiz geht es nun nach Wien zur Herrn Wolfgang Waldl. Er setzt sich mit dem Medienverhalten der Jugendlichen auseinander.



    Innovation hei‎ßt Erneuerung und das ist immer gut. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, sagt man. Es stimmt nicht immer. Auch sollte nicht alles nachgeäfft werden. Veränderungen sind aber immer gut.



    Die neuen Medien, besonders Internet, Facebook, Mobiltelefon u.a. stellen eine gro‎ße Konkurrenz für Zeitung und Radio dar. Gerade bei der Jugend kann man beobachten, wie wenig Zeit viele mit herkömmlichen Medien verbringen. Man vergnügt sich auf Massenveranstaltungen und viele laufen dem Zeitgeist hinterher.



    Radiohören hei‎ßt Entspannen und Abschalten des täglichen Einerleis, viele können das nicht mehr. Sie starren immer wieder auf Botschaften auf ihrem Mobiltelefon. Natürlich muss das Radio Qualität bieten, es muss kundenorientiert sein und Vielfalt bieten. Viele Sender senden einen Eintopf aus seichter, meist US-Unterhaltungsmusik und sind so für viele nur eine Geräuschkulisse.



    Was die Jugend betrifft, so hat sie sich, weil man an sie viel zu wenig gedacht hat, anderen Medien zugewandt. Hoffen wir auf ein Umdenken, damit unser geliebtes Medium Radio noch lange auf Sendung bleiben kann.




    Von Österreich zurück nach Deutschland. Klaus Nindel aus Leipzig hört Radio seit seiner Jugend und ist auch mit den neuen Technologien und Medien bestens vertraut:



    Radio höre ich regelmä‎ßig schon seit meiner Jugend im Nachkriegsdeutschland. Mein erstes Gerät war ein sog. “Detektorempfänger”, der aus wenigen Bauteilen schnell und billig selbst zu bauen war. Und sogar den Ortssender noch hören lie‎ß, wenn eine der damals üblichen “Stromsperren” war. Später dann, in der DDR, war das Radio ein unverzichtbares Mittel, um zu Informationen aus Westdeutschland und dem Ausland zu kommen. Und das Radiohören wurde dann sogar zu einem Hobby von mir, ich hörte auf Kurz- und Mittelwelle viele ausländische Sender aus West und Ost, schrieb diese an mit der Bitte um Bestätigung und erhielt so aus über 100 Ländern Bestätigungsbriefe oder Karten (sog. QSL-Karten). Und heutzutage kann ich mit Hilfe eines Computers, eines Tablets oder eines Smartphones ohne gro‎ße Empfangstechnik die ganze Welt im Radio hören. Und Dank des öffentlich rechtlichen Rundfunks in Deutschland genie‎ße ich oft Radio-Direktübertragungen von Konzerten mit klassischer Musik.




    Zum Schluss möchte ich die Zeilen eines jungen Hörers aus Deutschland verlesen. Alexander Buşneag schrieb uns allerdings auf Rumänisch, was mich aber nicht daran hindert, einen Auszug aus seiner E-Mail in deutscher Übersetzung zu bringen:



    Ich bin 19 Jahre alt, bin in Deutschland geboren und lebe auch hier. Ich höre seit vielen Jahren RRI und zwar verfolge ich sowohl die Programme in Rumänisch als auch jene in Deutsch, Französisch und anderen Sprachen. Die RRI-Redakteure kommen den Hörern entgegen und bringen Informationen über die rumänische Kultur und touristische Ziele im Land.



    Obwohl das Internet eine Menge Vorteile mit sich bringt, bleibt das Radio die einzige Möglichkeit, sich kostenlos und absolut überall (also zu Hause, im Auto, im Ausland etc.) zu informieren. RRI auf Kurzwelle ist meine Informationsquelle, ungeachtet dessen, wo ich mich befinde. Die Radiowellen sind somit eine wichtige Grundlage der Demokratie. In Ländern wie China, aber auch in der uns näheren Türkei wird das Internet zensiert. Die Sicherung der Demokratie durch Informationen für den Bürger ist wichtiger als das von manchen Ländern durch die Einstellung der Kurzwellensendungen eingesparte Geld.



    Mit diesem Plädoyer unseres jungen Hörers aus Deutschland für das Radio und eine demokratische Gesellschaftsordnung ist die Sendezeit für den Funkbriefkasten schon verbraucht. Sorin Georgescu dankt Ihnen fürs Zuhören und wünscht Ihnen noch angenehme Minuten auf unserer Wellenlänge.



    Audiobeitrag hören:




  • World Radio Day

    World Radio Day

    Here at Radio Romania International, we have received many messages from listeners about the role and importance of radio broadcasting and today we are going to read excerpts from some of these messages.



    We start with Andreas Mucklich, from Germany, who wrote: “For me, radio is first and foremost a medium that allows me to listen to foreign stations, such as Radio Romania International. This provides me with more detailed news than I find in the German media”.



    “Radio has no borders, radio creates bridges”, writes Michael Lindner, also from Germany. Another German listener, Andreas Paelczyk, spoke about the accessibility and educational role of radio broadcasting: “As a means of communication, today radio can easily reach a young audience, whether at home, at school, at work or while driving. Radio is also the best means of informing young people about new products and services on the market.”



    Adriano Micallef, from Malta, believes radio is an ever-changing medium, always relevant and much loved by the younger generation: “If you want to express yourself or are looking for a professional experience, radio becomes a purpose. Many young people want to work as radio DJs and journalists.



    Radio is also a source of information, a point of reference and good company. I prefer to listen to radio on a radio set, and I have a whole collection of them. Many of my friends are surprised at how I can listen to a programme coming from Romania or America.”



    Volodimir Satnikov, of Ukraine, deplores the lack of an active promotion campaign and the shortage of new voices in amateur radio broadcasting, which explains in his opinion why there are so few young voices on the radio. “Young people are much more active and would rather use the means of communication that do not require a licence. Sometimes you do hear young voices on the short waves. FM radio stations, especially music channels, mainly work with young people. It would be nice if that also happened in amateur radio broadcasting, on the short waves.”



    Luminita Taranu, from Italy, underlines the interactive aspect of radio as a means of communication. “We could not imagine the world without these wonderful ‘boxes’, which stimulate our imagination through the wealth of information they provide. An idea takes shape, which the mind then builds on, generating a number of personal and subjective images.” As a man who works in radio himself, Roman Lausberg does not agree with the experts who are pessimistic about the future of radio broadcasting: “Television may die sometime, but not radio! Of all mainstream media, I think radio is worth fighting for, but I’m sure it won’t die. In many countries, radio is still the no. 1 means of information and this is why radio broadcasting is part of the UNESCO cultural heritage.”



    Luis Valderas, of Chile, the editor of one of the most important radio broadcasting publications also wishes us happy world radio day, as does Mohamed Elsayed from Egypt. Thank you all for your contributions and Happy World Radio Day!


  • World Radio Day

    World Radio Day

    Here at Radio Romania International, we have received many messages from listeners about the role and importance of radio broadcasting and today we are going to read excerpts from some of these messages.



    We start with Andreas Mucklich, from Germany, who wrote: “For me, radio is first and foremost a medium that allows me to listen to foreign stations, such as Radio Romania International. This provides me with more detailed news than I find in the German media”.



    “Radio has no borders, radio creates bridges”, writes Michael Lindner, also from Germany. Another German listener, Andreas Paelczyk, spoke about the accessibility and educational role of radio broadcasting: “As a means of communication, today radio can easily reach a young audience, whether at home, at school, at work or while driving. Radio is also the best means of informing young people about new products and services on the market.”



    Adriano Micallef, from Malta, believes radio is an ever-changing medium, always relevant and much loved by the younger generation: “If you want to express yourself or are looking for a professional experience, radio becomes a purpose. Many young people want to work as radio DJs and journalists.



    Radio is also a source of information, a point of reference and good company. I prefer to listen to radio on a radio set, and I have a whole collection of them. Many of my friends are surprised at how I can listen to a programme coming from Romania or America.”



    Volodimir Satnikov, of Ukraine, deplores the lack of an active promotion campaign and the shortage of new voices in amateur radio broadcasting, which explains in his opinion why there are so few young voices on the radio. “Young people are much more active and would rather use the means of communication that do not require a licence. Sometimes you do hear young voices on the short waves. FM radio stations, especially music channels, mainly work with young people. It would be nice if that also happened in amateur radio broadcasting, on the short waves.”



    Luminita Taranu, from Italy, underlines the interactive aspect of radio as a means of communication. “We could not imagine the world without these wonderful ‘boxes’, which stimulate our imagination through the wealth of information they provide. An idea takes shape, which the mind then builds on, generating a number of personal and subjective images.” As a man who works in radio himself, Roman Lausberg does not agree with the experts who are pessimistic about the future of radio broadcasting: “Television may die sometime, but not radio! Of all mainstream media, I think radio is worth fighting for, but I’m sure it won’t die. In many countries, radio is still the no. 1 means of information and this is why radio broadcasting is part of the UNESCO cultural heritage.”



    Luis Valderas, of Chile, the editor of one of the most important radio broadcasting publications also wishes us happy world radio day, as does Mohamed Elsayed from Egypt. Thank you all for your contributions and Happy World Radio Day!


  • Ziua Mondială a Radioului, 2015

    Ziua Mondială a Radioului, 2015

    De la apariţia sa, radioul a fascinat o lume întreagă. Începând din anul 2012, ca semn de apreciere al acestei surse de informaţie şi cultură atât de uşor accesibilă, o lume întreagă sărbătoreşte în data de 13 februarie World Radio Day — Ziua Mondială a Radioului. Tema aleasă de UNESCO pentru 2015 este Inovaţie şi tineret la radio“. Cu acest prilej, Radio România Internaţional a ales să sărbătorească din nou evenimentul alături de dumneavoastră. Am primit multe mesaje în care ne-aţi vorbit despre rolul radioului şi importanţa acestuia. Le-am citit şi apreciat pe fiecare în parte şi, fiindcă timpul nu ne permite să le prezentăm pe toate, am ales câteva dintre cele mai interesante.



    Andreas Mücklich, din Germania ne scrie: Pentru mine, radioul reprezintă mai ales un mijloc prin intermediul căruia ascult posturi de radio din străinătate, de pildă RRI. Astfel aflu ştiri mai detaliate decât cele pe care le oferă mass media germane.” Radioul nu cunoaşte hotare — radioul clădeşte punţi” este de părere Michael Lindner, Germania. Iar Andreas Pawelczyk, tot din Germania, apreciază accesibilitatea şi rolul educativ. Radioul, ca mijloc de comunicare însoţitor, poate ajunge astăzi cu uşurinţă la publicul tânăr aflat acasă, la şcoală, la muncă sau la volanul automobilului. Dacă vrei să informezi tinerii despre noi produse sau servicii existente pe piaţă, radioul este mijlocul cel mai potrivit.”



    Un aparat cu o mie de feţe şi de forme, mereu actual şi îndrăgit de tineri, radioul se înnoieşte mereu, scrie Adriano Micallef, din Malta. Pentru cine vrea să se exprime sau să incerce o experienta profesională, radioul devine un scop. Mulţi tineri vor să lucreze ca DJ sau jurnalişti radio. Radioul informează, e un punct de referinţă şi ne ţine companie. Eu prefer să ascult la aparat – am o colecţie întreagă. Mulţi prieteni se miră cum reuşesc să ascult o emisiune transmisă din România sau America.”



    Volodimir Sâtnikov, din Ucraina, regretă că, din lipsa unei campanii active de promovare, nu există forţe noi în radioamatorism, motiv pentru care auzim din ce în ce mai rar voci tinere în eter. Tinerii sunt mult mai activi şi folosesc intens mijloacele de comunicare pentru care nu au nevoie de licenţă. Uneori apar voci tinere şi pe unde scurte. Şi, desigur, la posturile de radio FM, în special cele de muzică, lucrează cu precădere tineri. Ce bine ar fi dacă acelaşi lucru s-ar întâmpla şi în domeniul radioamatorismului, al călătoriilor pe unde scurte…”



    Luminiţa Ţăranu, din Italia, subliniază cât de interactiv este radioul ca mijloc de comunicare. “Cum ne-am putea imagina lumea fără aceste minunate care, prin bogăţia informaţiilor transmise, ne stimulează imaginaţia? Se conturează ideea, pe care mintea o completează cu o imagine construită la nivel personal şi subiectiv de fiecare dintre noi.”



    Roman Lausberg, moderator la mai multe posturi de radio din Germania şi Belgia, îi contrazice acei experţi care sunt nesiguri cu privire la viitorul radioului. Poate va muri televiziunea, cândva, dar radioul nu! Daca mă gândesc la domeniile mainstream, cred că ar trebui să luptăm pentru radio, dar sigur nu va muri. În multe ţări radioul este şi în anul 2015 mijlocul de informare nr.1 şi, de aceea, pe bună dreptate, radioul face parte din patrimoniul cultural UNESCO.”



    Luis Valderas, din Chile, unul dintre editorii celei mai importante publicaţii despre radiofonie, ne transmite: “Dragi prieteni, din portul San Antonio, zona centrala din Chile, va trimit un cald salut in aceasta zi atat de importanta pentru toti cei care lucram in radio.”



    Vă mulţumim pentru fidelitate. La Mulţi Ani de Ziua Mondială a Radioului 2015 !

  • Hörerbeiträge zum Welttag des Radios 2015

    Hörerbeiträge zum Welttag des Radios 2015

    Seit seiner Erscheinung fasziniert das Medium Radio die ganze Welt. Und beginnend mit dem Jahr 2012 feiert diese Welt auch als Zeichen der Anerkennung für diese schier unerschöpfbare und leicht zugängliche Informationsquelle am 13. Februar eines jeden Jahres den World Radio Day — den Welttag des Radios. Das Thema der UNESCO für 2015 lautet Innovation und Jugend“. Wie auch bisher feiert Radio Rumänien International diesen Tag zusammen mit seinen Hörerfreunden, die auch dieses Mal ganz viele Zuschriften über die Rolle des Radios einschickten — und zwar auch aus Übersee, z.B. von Luis Valderas aus Chile. An dieser Stelle können wir nur auszugsweise daraus zitieren, längere Ausschnitte gibt es im Funkbriefkasten am Sonntag und am kommenden Mittwoch.



    Aus Deutschland schreibt Andreas Mücklich:



    Für mich persönlich, wen wird es wundern, ist Radio vor allem ein Medium um ausländische Radiostationen zu hören, wie zum Beispiel RRI. So erhalte ich ausführlichere Nachrichten, als sie mir die deutschen Medien bieten können.“



    Ganz plakativ sagt es auch ein anderer Hörer aus Deutschland Michael Lindner: Radio kennt keine Grenzen — Radio baut Brücken!“



    Für Adriano Micallef auf Malta ist das Radio ein Gerät mit Tausend Gesichtern und Formen, immer aber aktuell, bei jungen Leuten beliebt und gerade dabei, sich selbst neu zu erfinden.



    Wer sich äu‎ßern oder eine neue berufliche Erfahrung testen will, sieht das Radio als einen Zweck per se. Viele junge Menschen wollen als DJ oder Radiojournalist arbeiten. Das Radio informiert, ist ein Anhaltspunkt und ein treuer Begleiter. Ich ziehe es vor, Radio über echte Geräte zu hören – von denen ich eine ganze Sammlung habe. Viele Freunde wundern sich, wie ich Programme aus Rumänien oder Amerika empfangen kann.“



    Wolodimir Sytnikow aus der Ukraine bedauert, dass Radio nicht aktiv gefördert wird und deshalb keine frischen Stimmen auf der Kurzwelle gehört werden.



    Junge Menschen sind aktiv und nutzen intensiv Kommunikationsmittel, für die keine Lizenz nötig ist. Auf der Ultrakurzwelle, besonders bei den Musikradios, arbeiten vor allem junge Leute. Es wäre schön, wenn das auch bei der Kurzwelle so wäre…“



    Die in Italien lebende rumänische Hörerin Luminita Ţăranu verdeutlicht, wie interaktiv das Kommunikationsmittel Radio ist:



    Unvorstellbar eine Welt ohne diese wunderbaren Schachteln, die unsere Phantasie mit vielen Information beleben. Denn unser Verstand ergänzt die Idee, bereichert sie um unsere eigenen persönlichen, subjektiven Haltungen.“



    Und wieder nach Deutschland: Andreas Pawelczyk schätzt den leichten Zugriff auf das Medium Radio. Jugendliche, die heute Radio hören, kann man Zuhause, in der Schule, im Betrieb und beim Freizeitverhalten z.B. auch beim Autofahren erreichen, und das mit einem sogenannten Nebenbei-Medium. Will man Jugendliche über neue marktfähige Produkte und Dienstleistungen bestenfalls nur informieren, eignet sich das Radio bestens dazu.“



    Ganz pragmatisch hat es Roman Lausberg, Moderator bei Sendern in Deutschland und Belgien, in seiner Audiomessage auf den Punkt gebracht:



    In vielen Ländern ist das Radio auch 2015 immer noch das Informationsmittel Nummer Eins und deshalb zu Recht als Weltkulturerbe der UNESCO — DAS RADIO!“






    Ungekürzte Audiobotschaft


    von Roman Lausberg hören:




    Dem können wir uns natürlich nur anschlie‎ßen — zum Radiowelttag 2015 daher also herzlichen Glückwunsch allen Radiofans weltweit aus Bukarest.

  • La Mulţi Ani de Ziua Mondială a Radioului 2015

    La Mulţi Ani de Ziua Mondială a Radioului 2015

    Radio România sărbătoreşte alături de radiourile din întreaga lume pe 13 februarie Ziua Mondială a Radioului. UNESCO a ales, la cea de a 36-a Conferinţă Generală din noiembrie 2011, să omagieze radioul, acest mijloc de comunicare devenit parte esenţială a vieţii miliardelor de oameni din întreaga lume.



    În acest an, UNESCO a dedicat celor tineri Ziua Mondială a Radioului. Irina Bokova, Director-General UNESCO, în mesajul transmis cu acest prilej, face apel la creşterea incluziunii sociale a generaţiei sub 30 de ani, care înseamnă peste jumătate din populaţia lumii şi subliniază forţa radioului de a contribui la atingerea acestui obiectiv.



    Tinerii nu sunt reprezentaţi suficient în mass-media şi acest deficit explică stereotipurile care circulă în mediile de informare în ceea ce-i priveşte. Radioul are mijloacele pentru a schimba această stare, este un vector de coeziune, educaţie şi cultură, dar şi o platformă a schimbării în care tinerii îşi pot găsi locul şi se pot exprima. (…) Dând tinerilor posibilitatea să li se audă vocea” ne va impulsiona să găsim idei inovatoare, puncte de vedere noi, să reînviem acea energie colectivă generatoare de progres. Acesta este obiectivul Zilei Mondiale a Radioului din 2015, şi acesta reflectă cel mai bine eforturile UNESCO de a contracara toate formele de discriminare” – a transmis Irina Bokova în mesajul său.



    Suntem onoraţi să-l sărbătorim pentru tot ce înseamnă el în viaţa noastră: furnizor de informaţii, muzică, sport, divertisment, teatru, prieten, companion, sfătuitor, platformă de publicitate, instrument de educaţie, accelerator de idei, sursă de inspiraţie, stimulator de imaginaţie.



    Pentru toate acestea şi pentru toate celelalte lucrurile bune pe care radioul le oferă, îi spunem La Mulţi Ani!

  • Welttag des Radios 2015

    Welttag des Radios 2015

    Der 13. Februar wurde von der UNESCO zum World Radio Day (Welttag des Radios) ausgerufen, um auf die Bedeutung dieses au‎ßergewöhnlichen Kommunikationsmittels hinzuweisen, ohne das viele Menschen keinen Zugang zu Informationen hätten. Zum World Radio Day laden wir Sie, liebe Zuhörer und Internet-Nutzer, ein, uns per E-Mail (germ@rri.ro) kurze Audio-Botschaften zu schicken. Sie können auch kurze Texte über die Bedeutung des Rundfunks einschicken oder sie auf unserer Facebook-Seite, auf Google+ und LinkedIn einstellen.



    Das Thema für 2015 ist Innovation und Jugend im Radio“. Die interessantesten Texte und Audio-Nachrichten werden in einem speziellen Beitrag am oder um den 13. Februar ausgestrahlt.



    Und wenn Sie persönliche Fotos haben, die auf die Rolle des Radios in Ihrem Leben hinweisen, können Sie sie uns mitsamt kurzen Erklärungen als digitale Datei schicken — Ihre Zustimmung vorausgesetzt, würden wir diese gerne auf der Homepage von RRI und auf unseren Profilseiten auf Facebook, Flickr, Pinterest und Google+ veröffentlichen.

  • Ziua Mondială a Radioului 2015

    Ziua Mondială a Radioului 2015

    Ziua de 13 februarie a fost stabilită de UNESCO drept Ziua Mondială a Radioului (World Radio Day), pentru a atrage atenţia asupra importanţei extraordinare a acestui mijloc de comunicare, fără de care mulţi oameni nu ar avea acces la informaţii.



    Cu ocazia Zilei Mondiale a Radioului vă invităm, dragi ascultători şi utilizatori Internet, să ne trimiteţi scurte mesaje audio înregistrate, prin e-mail, la (se anunţă e-mail-ul Secţiei), ca fişier ataşat. Puteţi să ne trimiteţi şi scurte texte despre importanţa radioului, prin e-mail sau pe profilurile noastre de Facebook, Google+ şi LinkedIn.



    Tema aleasă pentru 2015 este Inovaţie şi tineret la radio“ (Innovation and youth in radio”). Cele mai interesante texte şi mesaje audio vor fi difuzate într-o rubrică specială în jurul datei de 13 februarie.



    De asemenea, dacă aveţi orice fel de fotografii personale, libere de drepturi de autor şi care au legătură cu rolul radioului în viaţa dvs., vă rugăm să ni le trimiteţi electronic, cu explicaţiile de rigoare, pentru a realiza galerii de fotografii pe site-ul RRI, dar şi pe profilurile noastre de Facebook, Flickr, Pinterest şi Google+.